MeinKartenspiel spielt Quartett

Mit einem user generated Quartett wird die Liste der individuell gestalteten Dinge wieder ein bisschen länger. Auf MeinKartenspiel (www.meinkartenspiel.de) können sich die User das beliebte Spiel aus Kindertagen mit eigenem Bildmaterial bestücken und […]
  • Von Christina Cassala
    Donnerstag, 20. Dezember 2007
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Mit einem user generated Quartett wird die Liste der individuell gestalteten Dinge wieder ein bisschen länger. Auf MeinKartenspiel (www.meinkartenspiel.de) können sich die User das beliebte Spiel aus Kindertagen mit eigenem Bildmaterial bestücken und dank eines Konfigurators das Layout mitbestimmen. Hinter der Seite stehen die Jungs des Hamburger Verlages Kultquartett, Thorsten Kucklick und Ole Boyken. Die beiden hatten 2004 mit dem Hamburger Bar- und Kneipenquartett das Kartenspiel aus der Kinderspielecke hervorgezogen und für eine Zielgruppe zwischen “16 bis 40 Jahren” auf den Markt gebracht. Mit sehr gutem Erfolg.

Den wollen die Hamburger nun wiederholen und setzen dabei in der Anfangsphase vor allem auf Firmenkunden, die “mehr wollen als nur langweilige Broschüren ihres Unternehmens verteilen”. Kucklick sieht sich durch die zunehmende Auftragslage bestätigt. Zu den Kunden zählten schon Firmen wie Samsung, Expedia und MySpace. Langfristig wollen sich die beiden auf das Privatkundengeschäft konzentrieren und print-on-demand Quartette zu einem Maximalpreis von 14,95 Euro verkaufen. Aber Kucklick verspricht Rabatte: “Je höher die Auflage, desto geringer der Preis.”

\'MeinKartenspiel\'

In den kommenden Monaten wollen die beiden Hamburger Gründer neben der Optimierung der Nutzerfreundlichkeit vor allem die Entwicklung weiterer user generated Kartenspiele vorantreiben wie beispielsweise Poker- und Skat-Karten. “Aber warum nicht auch Brettspiele ins Programm nehmen”, fragt sich Kucklick. Aber das ist noch Zukunftsmusik – erst einmal soll das Angebot bekannter gemacht werden und die Gewinner des Webfuture Awards 2007 haben hierfür bereits einige Ideen im Kopf – online wie offline.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.