Leinen los für CaptainAd

Seit wenigen Tagen schippert CaptainAd (www.captainad.com) über die Online-Meere. Der Seebär will Webmastern und Bloggern helfen, mit ihrem Online-Angebot Geld zu verdienen. Das Stichwort lautet Video-Vermarktung. CaptainAd identifiziert die Position der Videos auf […]

Seit wenigen Tagen schippert CaptainAd (www.captainad.com) über die Online-Meere. Der Seebär will Webmastern und Bloggern helfen, mit ihrem Online-Angebot Geld zu verdienen. Das Stichwort lautet Video-Vermarktung. CaptainAd identifiziert die Position der Videos auf der Website des Kunden und bestückt diese Fläche mit Werbung, die zum Inhalt passt. An den Videos selbst wird somit nichts verändert. Und die Werbung wird auch erst eingeblendet, wenn sich ein Besucher der Webseite das entsprechende Video tatsächlich ansieht. Bisher erkennt die Software des Kapitäns nur Videos von YouTube, doch schon bald sollen auch andere Filmchen erkannt werden. Offen bleibt die Frage, ob Video-Communitys es gern sehen, wenn andere “ihre” Filmchen bzw. die entsprechende Fläche mit Werbung versehen.

Prinzipiell kann jeder CaptainAd nutzen, man muss sich nur anmelden und einen kleinen Code in seine Website einbauen. Rund 100 Anmeldungen sind seit dem Start nach Unternehmensangaben bereits im Berliner Heimathafen eingetroffen. Betrieben wird das Werbe-Netzwerk von der Advertising Solutions Ltd. – dahinter stecken die LinkLift-Macher Max Moldenhauer, Patrick Paulisch und Christian Schagen. Das Trio will insgesamt drei Unternehmen gemeinsam gründen und sich gegenseitig unterstützen. Nach der Gründung von LinkLift (www.linklift.de), wo Schagen das Kommando hat, und CaptainAd, wo Moldenhauer am Ruder steht, fehlt nun noch das Unternehmen von Paulisch. Zur Manschaft von CaptainAd gehören ansonsten die beiden Mitgründer Jochen Witte und Daniel Nowak. Finanziell unterstützt werden die Videovermarkter von Andre Alpar, Malte Feller, Lukasz Gadowski, Stefan Glänzer, Rainer Mattstedt, Bernd Michael, Mehrdad Piroozram sowie Arend Lars Iven und Ron Hillmann, den Gründern der Online-Marketing-Agentur Iven & Hillmann.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Jan

    An sich finde ich Captain Ad eine gelungene Idee aber ich erwarte einerseits in nächster zeit einige Copycats und andererseits Maßnahmen von Videoportalen, da die garantiert auch ein Stück am Kuchen haben werden wollen.

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  3. Daniel

    Wenn ich 2 Euro zugebe, bin ich dann auch Investor ?



  4. heiner

    drück die Daumen das Captain Ad nicht absäuft !



  5. Jessica

    @Jan

    Egal ob offline oder Online, Wettbewerber werden immer auf dem Markt auftreten, wenn man mit einer neuer Idee ein Unternehmen gründet.

    Das Argument mit der Befürchtung vor Copy-Cats ist
    daher reiner Blödsinn.

    Es gibt kein Markt im Internet oder Offline wo ein einziges Unternehmen allein agiert.

    Schau dir bspw: den Online Bücher Markt an
    Es gibt Amazon, Weltbild, Abebooks,etc.

    Trotzdem gibt es denen alle gut.

    Internet-Geschäftsmodelle werden immer nachgeahmt, wie Geschäftsmodelle im realen Leben.

    Was aber viel zählt ist nicht die technische Lösung, sondern viel mehr das Marketing-Konzept (Markteintrittsstartegie). Daran scheitern viele Copy-Cats, weil sie im Kopf denken, “wenn die Programmierung fertig ist, kommen die User austomastich, wie beim anderen, bei dem ich alles abgeschaut habe”

  6. Als Videoplattformbetreiber sehe ich es als interessant aber noch weit nicht ausgereift an. Da auch wir irgendwann Preroll-Werbung (o.ä.) laufen lassen werden, würde es zu Werbedopplungen kommen – das System sollte soetwas erkennen und dann auf andere Formate ausweichen, sodass nicht 2 Pre-Rolls hintereinander laufen. Die Preroll-Preise von Tomorrow-Focus sollten Captain-AD ja sicher ein Begriff sein. Wenn ihr da zu 1/10 herankommt und die Technologie bietet, das Targeting zu verschärfen, sodass auch Werbekunden wenigstens 20 Euro TKP zahlen, dann kann man sicherlich für die einzelnen User, Plattformbetreiber und Captain-AD eine Lösung finden. Bei 2 Euro TKP wird das aber sehr schwierig.

    Noch eine Frage: Bietet ihr Frequency-Capping an? Das wäre für mich z.b. mit ein Entscheidungskriterium.

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  8. Ist es denn nun erlaubt vor ein auf YouTube gehosteten Video noch mal Werbung zu schalten oder nicht? Ich habe das jetzt widersprüchliches zu gehört.

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