Familien kaufen exklusiv auf Limango

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr: Neben der großen Freude über Nachwuchs kosten Kinder nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem auch viel Geld. Und gerade das ist bei […]
  • Von Christina Cassala
    Donnerstag, 6. Dezember 2007
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Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr: Neben der großen Freude über Nachwuchs kosten Kinder nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem auch viel Geld. Und gerade das ist bei jungen Familien oft Mangelware. “Wir wollen den Kostenblock tragbarer machen”, verspricht Johannes Ditterich, Gründer von Limango (www.limango.de), einer unlängst gestarteten Shopping-Plattform für Kindermarkenprodukte. Limango funktioniert – ähnlich wie Brands4friends oder BuyVIP – wie ein exklusiver Club, dem nur nach einer persönlichen Einladung beigetreten werden kann.

Die Zielgruppe ist klar fokussiert: Junge Familie, die “Top-Qualität zu Top-Preisen” suchen, wie Ditterich die Ausrichtung seiner neuen Plattform beschreibt. In der Auswahl des Sortimentes hat sich der dreifache Vater vor allem auf sein eigenes Gespür und die “fachkundige” Beratung seiner “vier Mädels daheim” verlassen. Seit dem Start vor elf Tagen hatte Limango bereits drei Kampagnen, die nach eigenen Angaben “sehr erfolgreich” gelaufen sind. Das Tempo möchten die Gründer beibehalten und planen bis Weihnachten noch weitere Kampagnen. “Unser Ziel ist es, spätestens im Sommer etwa zwei Aktionen pro Woche fahren zu können”, so Ditterich. Das Sortiment soll etwa 200 Marken umfassen – darunter nicht nur Kinderkleidung, sondern durchaus auch “Reiseangebote für junge Familien”.

Freunde werben Freunde

Das bislang eigenfinanzierte Projekt soll auch weiterhin ein E-Commerce-Konzept bleiben, Kooperationen mit Mama-Netzwerken kann sich Ditterich jedoch langfristig durchaus vorstellen. “Erst einmal wollen wir Limango aber auf solides Fundament setzen und ausprobieren, was funktioniert, welche Marken in der Zielgruppe gefragt werden”, so der Gründer und bittet seine Kunden ausdrücklich um Feedback. “Wenn es um Kinder geht, ist Vertrauen besonders wichtig”. Umso behutsamer plant Ditterich auch die künftigen Werbemaßnahmen: Dem Club-Gedanken ist es geschuldet, dass er vor allem auf das “Freunde werben Freunde”-Prinzip setzt und arbeitet hierbei sogar mit einem Prämienmodell. Zudem sollen Kampagnen in Social Networks geschaltet werden. “Der große Unterschied zu anderen Private-Shoppingclubs ist der: Wir setzten bei Limango nicht auf Luxus, sondern auf die Bedürfnisse der Kinder und jungen Eltern.”

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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