Aus Yabonga wird Pagekick

“Endlich ist es so weit. Pagekick, formerly known as Yabonga, geht in den offenen Alphatest”, sagt Sebastian Fiebiger. Der Berliner, der mit seinem Partner Gabriel Dobersch unter anderem seit mehreren Jahren den Onlinedienst […]

“Endlich ist es so weit. Pagekick, formerly known as Yabonga, geht in den offenen Alphatest”, sagt Sebastian Fiebiger. Der Berliner, der mit seinem Partner Gabriel Dobersch unter anderem seit mehreren Jahren den Onlinedienst naanoo mit Leben füllt, beschreibt Pagekick (www.pagekick.com) als einen Social Web Guide. “Ein echtes Verzeichnis, das eine qualitative Gewichtung und redaktionelle Begleitung bietet fehlt im deutschen Web”, sagt Fiebinger. Es gebe nur kostenpflichtige Verzeichnisse und seo-lastige Hobby-Linkverzeichnisse.

\'Screenshot

Auf den ersten Blick erinnert Pagekick an derzeit angesagte Mitmachangebote wie Social-Bookmarking-Dienste und Social-News-Plattformen. “Auch wenn wir den Mensch – in Form von Bewertungen – in die Listings einfließen lassen, erfolgt die Aufbereitung der Inhalte redaktionell. Wir greifen die durch die Community bestimmten Trends auf und begleiten sie redaktionell”, betont Fiebiger. Seit dem Sommer haben die Hauptstädter an Pagekick gebastelt. Fertig ist der soziale Webkatalog aber noch lange nicht. “Der aktuelle Status ist bestenfalls eine frühe Alphaversion und noch weit vom fertigen Produkt entfernt.”

Komplett selbst finanziert

Wie die anderen Projekte der Pagekick-Macher haben sich auch Pagekick vollständig aus der eigenen Tasche finanziert. Dies muss aber nicht so bleiben. “Gerade in Hinblick auf zukünftiges Wachstum und Internationalisierung werden wir uns bei einem dynamischen Produkt wie Pagekick nicht kategorisch vor der Aufnahme strategischer Investoren verschließen”, sagt Fiebinger. Finanzieren soll sich Pagekick über Werbung. “Wir planen – wie bei all unseren Projekten – einen schnellen Break Even nach spätestens 9 Monaten.”

Artikel zum Thema
* Yabonga ist ein Social Everything
* Yaggs liefert Suchergebnisse

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.