Golden Store verkauft Luxuswaren

Lars Bruhnke, Heiko Engelke und Angela Ogulin schwelgen gerne im Luxus. Über ihren im Juli dieses Jahres gestarteten Online-Shop “Golden Store” verkaufen die Hamburger edle und luxuriöse Waren aller Art. Die Internet-Boutique soll […]
Golden Store verkauft Luxuswaren

Lars Bruhnke, Heiko Engelke und Angela Ogulin schwelgen gerne im Luxus. Über ihren im Juli dieses Jahres gestarteten Online-Shop “Golden Store” verkaufen die Hamburger edle und luxuriöse Waren aller Art. Die Internet-Boutique soll laut Engelke “ein Dorado für Gourmets, Modebewusste, Lifestyle-Experten und Trendsetter mit Sinn für das Besondere” sein. Im Angebot sind derzeit rund 150 Artikel, langfristig sollen es 250 werden. Die günstigsten Waren im Sortiment kosten 100 Euro. Das teuerste Stück ist ein mit Diamanten und Rubinen besetzter silberner Füllfederhalter für stolze 330.000 Euro. Ansonsten gibt es Rotweingläser mit einem im Stiel eingefassten Diamanten für 2.000 Euro, goldene Golfschläger für 1.900 Euro und Diamant-Staub gefilterter Vodka mit Halbedelsteinen in der Flasche für 130 Euro.

Mit ihrem goldenen Shop wollen Bruhnke, Engelke und Ogulin vor allem solvente Kunden, die keine Zeit für einen ausgedehnten Einkaufsbummel haben, erreichen. “Wer über wenig Zeit und viel Geschmack verfügt, dem erschließt sich hier eine mondäne Einkaufswelt mit außergewöhnlicher Vielfalt”, sagt Engelke. Ihre Luxuseinkaufsmeile haben die Hanseaten bisher komplett aus eigener Tasche finanziert. Wobei die Shop-Betreiber nur die wenigsten Waren direkt auf Lager haben. Das wäre vermutlich auch ein extrem teures Vergnügen.

Geplant: 100.000 Euro Umsatz bis zum Jahresende

In laufenden Jahr will Engelke rund 100.000 Euro Umsatz machen. Er setzt dabei vor allem auf das Weihnachtsgeschäft. Die Zahl der bisher eingegangenen Bestellungen will er nicht verraten. Wohl aber die Zahl der Shop-Besucher. Rund 100 Menschen schlendern durchschnittlich pro Tag durch den Online-Shop. Für das kommende Jahr haben sich die “Golden-Store”-Betreiber besonders viel vorgenommen. Eine satte Millionen Euro Umsatz wollen sie einfahren. Bei der Bekanntmachung des Shops setzt Engelke derzeit auf klassische PR-Arbeit und Suchmaschinenoptimierung.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. um die umsatzziele muss man sich wohl keine sorgen… ein paar Füller verkaufen und schon bist voll dabei :-)



  2. Hubi

    Wer sich auf die Fahnen schreibt, das top-end der webstores zu sein, und dann ausschließlich “Nivrel”-Uhren im Angebot hat, der sollte mal das Konzept überdenken…

  3. Hammer, die haben sogar Vodka Diva.
    Blackwood Distillers wäre ein Gesellschaft, wo Lukasz & Co. direkt investieren könnten. Schließlich kann man sich die Diva auch coustomizen mit den Edelsteinen seiner Wahl.
    Aktien gibt es bei http://www.blackwooddistillers.com.
    da kann man noch vorbörslich zugreifen.
    Diva ist übrigens auch ein ideales Weihnachtsgeschenk!
    KP



  4. Tobias

    hmm, der vodka kostet 130 € … woanders gibts ihn für 69 €… z.b. hier http://www.gutzillingtal.de/83.0.html … ist das absicht die produkte so teuer anzubieten?

  5. evtl. muss die befüllung des eingelassenen röhrchen verglichen werden? da gibt es verschiedene varianten. man kann auch eine flasche mit diamanten für 1.000.000 US$ bekommen. auch varianten mit swarovski-steinchen sind zu haben.
    KP

  6. Hallo Tobias,

    das sind 2 verschiedene Artikel-Varianten.
    Der im Golden Store angebotene Vodka ist eine limitierte Edition mit vergoldeten Svarowski-Steinen.

    Gruß
    Heiko



  7. Tobias

    hmm, ich denke nicht, da dieses gutzillingtal general-importeur für deutschland ist und die nur diese sorte anbieten. da wird es dann auch nur diese eine (zumindest in deutschland) geben.

  8. Ein Füller für 330.000€ ja super schnäppchen…:)

  9. Tobias,

    ich freue mich immer über konstruktive Kritik. Meine Aussage ist so korrekt und kann gerne bei Gutzillingtal nachgeprüft werden.



  10. Cheater

    Das wird nicht funktionieren. Niemand kauft Artikel in dieser Preisklasse online. Da haben sich die Gründer zu wenig Gedanken über die “Psychologie des Kaufens” gemacht. Warum kaufen Menschen mit enorm viel Geld solche überflüssigen Luxusartikel? Es geht ihnen ja nicht um den Kauf selbst (Formular ausfüllen, abschicken), sondern um das “Vorspiel” vor dem eigentlichen Kauf. Das kann kein Online-Shop bieten.



  11. RW

    ja, gut, ein weiterer Online-Shop, da ist ja nun nix Besonderes dran. Vielleicht noch ein Hinweis zum Businessplan: die angepeilte Zielgruppe geht Offline shoppen (“Erlebniseinkauf” ist das Stichwort) und lässt sich online nicht erreichen, zumindest nicht mit erwähnenswerten Umsatzzahlen

  12. Oh mein Gott, noch ein Online Shop. Es gibt ja reichlich sehr gute Online Shops inzwischen… Aber in meinen Augen zu viele. Man wartet jetzt schon fast sehnsüchtig auf eine Reinigung des Marktes, welche dazu führt, dass man die Übersicht zurück gewinnt. Siehe dazu auch schon meinen Beitrag auf meinen Blog und seit dem gibt es schon wieder zehn neue Shopping Dienste…

  13. XT-Commerce als Shopsoftware in einem Luxusstore … der Ansatz hat was :-)



  14. Bastian

    Ich denke nicht, dass diese Geschäftsidee dem solventen Kunden das “Erlebnis Einkaufen” vorenthält. Ich denke vielmehr, dass dem anspruchsvollen Kunden hier eine Angebotsvielfalt vieler verschiedener exklusiver und gleichwohl exotischer Ware in einer einzelnen Internet- Präsenz geboten wird. In welchem Laden steht sonst Edel-Vodka neben Designer-Kaminofen? Ich find die Idee gut und wünsche den Gründern alles Gute.



  15. Bärbel

    Erst einmal, coole Webseite. Schickes Design und sehr modern. Ich denke, dass die Zielgruppe keine Lust und Zeit hat, sich in überfüllten Läden von aufdringlichen Verkäufern was erzählen zu lassen. Das Konzept ist gut und ich habe schon ein paar Eye-Catcher gesehen. Wünsche alles Gute!



  16. Martin

    Klar, deswegen verkauft Porsche auch so viele Autos übers Internet….
    Keine Verkaufräume mehr, keine Probefahrten was da an Geld gespart werden kann, SUPER.
    Aber im Ernst, jemand der das Geld ausgibt sucht sich das raus was Ihm gefällt (der Preis ist dann egal). Diese Auswahl trifft er aber selbst!

  17. wenn immer geht, dann ist es luxus. auch luxus wird über das netz verkauft und sicher auch montags vom büro aus häufiger als samstags von zuhause.

    grusz
    klm



  18. Tim

    Also ich denke auch nicht, daß das funktioniert. Wenn ich mir eine neue IWC kaufe, dann mach eich das ja auch nicht über’s Internet, sondern gehe in einen Laden, will sehen wie die Uhr aussieht, wie die Teile innen veredelt wurden, will mich von der Verarbeitung überzeugen etc. Und wie sich Verkäufer dann an einen ranschmeißen ist auch immer ein nettes Erlebnis, daß es nie Online geben wird. Das ist eher “kaltes” kaufen, eher nicht mein Ding außer bei nicht emotionsgelandenen Objekten, die lassen sich super kaufen. Ich denke die IDee ist nett, aber am realen Leben vorbei.

  19. Ich wünsche Golden Store viel Erfolg! Wir sehen, dass Kunden mit wenig Zeit gerne auch hochpreisige und exklusive Produkte online einkaufen. Darüberhinaus möchte ich GoldenStore gerne hier bestätigen, dass es sich bei der bisher angebotenen DIVA zum Preis von EUR 130,- eine Sonderedition mit vergoldeten Steinen handelte, die inzwischen jedoch leider ausverkauft ist.

  20. Es gibt eben doch Frauen und Männer, die kennen die Marken, verlassen sich auf die Marken-Qualität, und kaufen das Objekt Ihrer Begierde ohne das Verkaufserlebnis vor Ort. Schon immer wurden 15% des EH-Umsatz über den Versandhandel bestellt und seit 2000 steigt dieser Prozentsatz kräftig.
    Gerade anspruchsvolle Businessfrauen haben gar nicht die Zeit, stundenlang zu shoppen.



  21. Lars

    Ich fühle mich immer in Kaufhäusern mit 100ten von Leuten bedrängt und die Verkäufer sind heutzutage auch nicht mehr wirklich vom Fach. Um diesen Einkaufsstress zu entgehen gehe ich gerne mal in eine Boutique, wo nur 3-4 Kunden neben mir da sind und die Verkäufer noch kompetent sind.

    Allerdings ist der Shop nicht an die Kunden gerichtet, die gerne in der Stadt shoppen gehen, sondern viel mehr an die Kunden, die etwas exklusives suchen aber keine Zeit zum Stunden langen suchen haben. Hierzu ist das Konzept bestens geeignet.



  22. Tim

    Na ja, mal ehrlich. Luxus ist emotionsgeladen und der Shop bringt das nicht annähernd rüber. Und wenn ich mir etwas gönnen will & keine Zeit habe, nun ja, warum sollte ich dann im Internet shopppen? Vergeht die Zeit da nicht, wenn ich im Onlineshop stöbere? ;-)

    Und außerdem, wenn ich mir etwas Teures kaufen möchte, weiß ich meistens was es ist. Und auch wenn die Verkäufer weniger kompetent sein mögen (kommt darauf an, wo man einkauft), im Internet gibt es gar keine Verkäufer ;-)

    Also, wenn ich mir also eine Flasche Termanthia 2004 bestellen möchte (immerhin min.250€ pro Flasche), aber eine Idee davon haben will, wie der Wein schmeckt, wo geh ich dann einkaufen? Zum Wienhändler, der mir einen vergleichbaren Wein zum probieren anbieten kann oder noch bessere empfehlen kann, oder doch ins Internet wo ich dann mit Glück die Flasche bekomme und noch nichtmal weiß, ob er schmeckt? Ja, ich weiß, rethorisch :-D



  23. Jan

    Ist schon eine klasse Idee. Denke da werden einige “wohlhabende” einkaufen.

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