sMeet bringt das Telefon ins Spiel

Bei “sMeet” dreht sich alles um zwischenmenschliche Kommunikation. Zum Austausch zwischen den Nutzern stehen derzeit verschiedene – optisch ansprechende – Räume zur Verfügung – beispielsweise ein Cafe, ein Strand oder ein Schulhof. Durch […]
sMeet bringt das Telefon ins Spiel

Bei “sMeet” dreht sich alles um zwischenmenschliche Kommunikation. Zum Austausch zwischen den Nutzern stehen derzeit verschiedene – optisch ansprechende – Räume zur Verfügung – beispielsweise ein Cafe, ein Strand oder ein Schulhof. Durch alle diese Welten können die User mit ihrem Avatar schlendern. Das Runterladen von schwerfälliger Software ist dafür nicht nötig. Für “sMeet” ist nur ein Browser nötig. Und im Gegensatz zu klassischen Gruppen, Chats oder Foren funktioniert die Kommunikation bei den Berlinern nicht nur via Tastatur, sondern auch per Telefon. Die registrierten Nutzer, die sich mit ihrem Avatar in einer der “sMeet”-Welten tummeln, können sich gegenseitig anrufen. Dazu muss man seine Telefonnummer in ein Feld eintragen und wird dann umgehend vom “sMeet”-System zurückgerufen.

“So kann man die viel aussagekräftigere Stimme des Anderen hören, statt nur die Worte zu lesen. Und alles kostenlos aus dem deutschen Festnetz”, sagt Sebastian Funke, einer der Gründer des Unternehmens. Zu den weiteren Funktionen von “sMeet” gehören unter anderem die Möglichkeit gemeinsam Fotos und Websites anzuschauen, der Austausch von Dateien sowie der klassische Chat. Neben Funke gehören noch Burckhardt Bonello, Philipp Boutellier, Daniel Bülhoff, Philipp Berndt, Marc Fleischmann und Matthias Welk zur Gründermannschaft.

Finanzierung über Premiummodelle und Werbung

Kapital für ihre Kommunikationswelt haben die Hauptstädter, die auf Basis der “smeet”-Technologie bereits die Schüler-Community “Breakster” betreiben, bei Hasso Plattner Ventures und Partech International eingesammelt. Die Monetarisierung der Kommunikationswelt soll über verschiedene Kanäle wie Telefonminuten, Virtual Goods, Premiummodelle und Werbung erfolgen. Bei der Verbreitung ihrer Idee setzen Funke und Co. nicht nur auf die eigene Marke, sondern auf Partner wie “iLove“, “meinSport.de” und “Nachtagenten“. Diese nutzen die technische Plattform künftig und bieten ihren Nutzern so eine weitere Möglichkeit zur zwischenmenschlichen Kommunikation. Mit weiteren Partnern sind die “sMeet”-Macher bereits in Verhandlungen.

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* StageSpace setzt auf 3D-Welten

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Sieht alles noch etwas zu eckig, zu steif auch. Ansonsten aber eine nette Idee.

  2. Die tatsächlichen Nutzerzahlen kenne ich zwar nicht, kann mir aber durchaus vorstellen, das SMEET gerade in der jungen Zielgruppe (10 – 16 Jahren) mit dieser virtuellen Welt und den integrierten Diensten Erfolg hat beziehungsweise haben könnte!

    @Marcel: Was du ales “eckig” bezeichnest, könnte von denen auch noch rund gemacht werden. ;-)

    Grüße, Patrick



  3. Maddin

    Hey, Michael Munderer ist jetzt unter realem Namen da, schön ;-)

  4. haha @Maddin :D Das hab ich auch gerade gedacht :)

  5. @Philipp: Du lebst ja auch noch :-), hab mir schon sorgen gemacht. Darf ich ne Runde mitlachen? ;-)

  6. Ich finde – mal wieder ein Startup was sich lohnt anzuschauen. Sehr gut gemacht bisher – weiter so. Bin begeistert – vor allem mit der Telefon Option.

    Da können sich 95% der hier erschienenen Startups mal eine Scheibe abschneieden wie man Geld sinnvoll einsetzt :-).

    Grüße
    Jens

  7. @jens: ist ja auch nicht so eine Schnellschußproduktion wie die meisten anderen Web 2.0 Neuerscheinungen ;-)

  8. ich glaube kaum, dass User den Weg über das Telefon gehen. Das Internet hat den Vorteil, dass man sich in einer gewissen Anonymität bewegen kann. Wenn ich ein Social Network besuche, möchte ich garantiert nicht mit den anderen telefonieren. Wenn ich jemanden kennen gelernt habe, dann schick ich meine Nummer. Die paar Cent kann man sich dann auch noch leisten.

    Und für alles andere gibt es Messenger.

    P.S.: Das mit dem Telefonieren, haben schon Singleseiten versucht und es hat nicht geklappt.

  9. Ich wollte nich hinzufügen. Das mit den 3D Welten ist nur was für Spielefreaks. Den anderen allen reicht der einfache Nutzen einer Seite.



  10. Cheater

    @Jens, wie kommst Du zu der Meinung:

    “Da können sich 95% der hier erschienenen Startups mal eine Scheibe abschneieden wie man Geld sinnvoll einsetzt”

    Das würde ja bedeuten, 95% setzen das Geld nicht sinnvoll ein, oder nicht so sinnvoll wie Smeet. Also wie sinnvoll ist Smeet überhaupt? Wieviele User nutzen das Teil schon? Macht es wirklich auch langfristig Spaß, mit seinem Avatar jeden Abend in einer 3D-Kneipe rumzuhängen und ständig von Unbekannten angerufen zu werden?

    Ich glaube viel eher, daß es vielleicht kurzfristig begeistert, weil es optisch nett gemacht ist, daß sich aber langfristig eher Langeweile breit macht, weil sonst nichts passiert. Das ist ja auch das Problem mit Second Life. Es ist eben kein MMOG mit einer Spielhandlung, sondern nur eine statische 3D Umgebung.

    Es gibt ja auch viele Mitberwerber, z.B. StageSpace in Karlsruhe oder auch Weblin aus Hamburg, die zwar einen etwas anderen Ansatz verfolgen, denen ich aber weit mehr Potential zutraue.



  11. Tim

    Im Dezember startet auch ein weiteres Startup,das dann Weblin & me.dium verschmelzen und weiterentwickeln wird. Da bin ich auch drauf gespannt.

    smeet an sich finde ich aber schon ganz witzig,aber ich denke es ist auch extrem kurzweilig.Ein solides Geschäfsmodell wird wohl nur funktionieren,wenn man die Technologie intensivst lizensiert & Serviceleistungen mitverkauft.

  12. Pingback: Freggers lässt die Puppen tanzen :: deutsche-startups.de

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