YezNo.com sorgt für Mitbestimmung

Mit der Wähler-Community “YezNo.com” will Christoph Elbert Volksbegehren zum Massenphänomen machen. “Über 80 % der Deutschen sind für mehr direkte Mitbestimmung bei gesellschaftlichen Themen oder politischen Entscheidungen”, sagt der Berliner. Es gebe jedoch […]
YezNo.com sorgt für Mitbestimmung

Mit der Wähler-Community “YezNo.com” will Christoph Elbert Volksbegehren zum Massenphänomen machen. “Über 80 % der Deutschen sind für mehr direkte Mitbestimmung bei gesellschaftlichen Themen oder politischen Entscheidungen”, sagt der Berliner. Es gebe jedoch keine Plattform, die diese Strömungen portalisiert, mit dem Unterhaltungswert moderner Internet-Plattformen kombiniere und den Mitgliedern einen echten Mehrwert biete. Mit dem Cyber-Dienst “YezNo.com” will er politikinteressierten Menschen diesen Mehrwert nun bieten.

Regristrierte Nutzer können sich über die Wähler-Community, die sich seit Anfang September in der Betaphase befindet, an existierenden Initiativen beteiligen und diese unterstützen oder eigene gründen. Interessensverbände aller Art sollen über “YezNo.com” künftig auf ihr Anliegen aufmerksam machen können (beispielsweise durch kurze Videofilmchen) und im besten Fall so Unterstützer für ihre Sache gewinnen. Knapp 5.000 Mitglieder haben sich nach eigenen Angaben bereits bei dem Politik-Netzwerk registriert.

“Portal für Wahlen und Abstimmungen”

Langfristig will Elbert alle Bürgerbegehren, Interessensverbände und Volksinitiativen “zu einem internationalen Ganzen, einer Online-Community mit basisdemokratischem Ansatz verbinden und \’YezNo.com\’ als Portal für Wahlen und Abstimmungen positionieren”. Davor steht die Etablierung und der Ausbau der deutschsprachigen Plattform auf der Agenda. “Die existierenden Basisfunktionen werden schrittweise ausgebaut und zeitnah um kostenpflichtige Premiumfunktionen erweitert”, sagt Elbert. Diese Premiumfunktionen werden für die Wähler-Community eine wichtige Umsatzsäule sein, denn klassische Werbung wird bei der “YezNo.com”-Zielgruppe sicherlich nicht gut an kommen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.