ICjobs macht in Stellenanzeigen

Wie viele Dinge entstand auch die Jobsuchmaschine “ICjobs” zufällig. “Wir wollten primär zeigen, wozu wir im Bereich der Datenfindung im Internet in der Lage sind”, sagt Torsten Heissler, Technik-Vorstand der Frankfurter Intelligence Competence […]

Wie viele Dinge entstand auch die Jobsuchmaschine “ICjobs” zufällig. “Wir wollten primär zeigen, wozu wir im Bereich der Datenfindung im Internet in der Lage sind”, sagt Torsten Heissler, Technik-Vorstand der Frankfurter Intelligence Competence Center AG. Das Unternehmen entwickelt normalerweise Suchtechnologien und Konzepte zur systematischen Wettbewerbsanalyse. Das Konzept von “ICjobs” ist schnell erklärt: Die Suchmaschine listet Stellenangebote, die auf den jeweiligen Unternehmenswebsites veröffentlicht werden. “Damit ist die Chance, dass die Stelle tatsächlich noch frei ist, um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Jobsuchmaschinen. Diese füllen ihre Datenbanken nämlich vielmals durch Übernahme aus Jobbörsen, in denen unzählige längst schon besetzte Stellen noch gespeichert sind”, teilt das Unternehmen mit.

Auf ein ähnliches Konzept setzen unter anderem auch “jobs.de” (gehört JobScout24) und “Opportuno“. Wobei die “ICJobs”-Macher sich mit über 375.000 Stellenangebote von knapp 1,3 Millionen Unternehmen als Marktführer in ihrem Segment sehen. Zum Vergleich: Der Neustarter “Opportuno” geht derzeit mit knapp 40.000 Stellenanzeigen von 200 namhaften Unternehmen hausieren. Bei der Finanzierung von “ICjobs” setzen die Frankfurter auf verschiedene Zusatzdienste. So können Unternehmen auf der Startseite mit ihrem Firmenlogo direkt auf die Stellenanzeigen ihres Unternehmens hinweisen. Zudem besteht die Möglichkeit, an “ausgewählter prominenter Stelle in den Zielgruppen-Channels” so zu werben.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Eine gute Suchfunktion. Leider haben viele kleine Unternehmen keine Jobangebote in ihrem Web-Angebot.

    Bei großen Firmen sind manchmal logins erforderlich. Aber vielleicht kan ICJobs ja auch so etwas auslesen oder kooperiert mit den Firmen.



  2. Henning

    40.000 Stellen von 200 Unternehmen liefern aber auf Dauer mehr Anlass zur Freude als 375.000 Stellen bei 1,3 Millionen Unternehmen…



  3. Peter

    @ Henning: Wenn man so über den long tail denkt… dann darf man hoffen, dass Du niemals Stellenangebot 90.000 brauchst…



  4. Sandor

    powered by “Intelligence Competence Center”? Hm, macht einen etwas seltsamen Eindruck auf mich, diese Firma. Wenn ich auf iccenter.net lese, klingt mir das so, als wenn icjobs ein Projekt ist, dass aus einer Industriespionagesoftware heraus entstanden ist. (“spezialisiertes Beratungsunternehmen, das Konkurrenz- und Wettbewerbsbeobachtung betreibt und diese mit Analysen und eigener Technologie einzuschätzen hilft.”…). Klar bieten Stellenanzeigen für so etwas interessante Informationen. Aber jetzt als Stellenbörse damit Geld verdienen wollen? Also inserierende Firma hät ich da ziemlich Bauchweh. Wenns gut geht… IMHO ist der PR-Supergau aber auf kurz oder lang vorprogrammiert.

  5. 375000 von 1,3 Mio. Unternehmen. Das heißt man verzeichnet auch noch mind. 1 Mio. Unternehmen, die keine Jobs anbieten (???).

    Könnte zwar sein, aber das kommt mir doch irgendwie komisch vor, oder?



  6. Capture

    für mich als Jobsuchenden Ajax-Coder durchaus interessant! Aber schon etwas enttäuscht war ich dann, als nur 28 Ajaxjobs gefunden worden… Da ham die anderen viel mehr! Ok, evtl bin ich falsche Zielgruppe.



  7. Henning

    @ Peter: klar sollte man nicht nur auf die großen Bekannten mit vielen offenen Stellen schauen, sondern auch dem kleinen Startup, was nur einen Spezialisten sucht, Beachtung schenken. Aber was helfen 1,3 Mio. Unternehmen, wenn im Schnitt über 2/3 davon keine Stellen zu besetzen haben!?

    Ich denke hier muss sich zeigen, was auf lange Sicht draus wird.

  8. @Alexander: Würde gerne eine Äußerung richtig stellen bzw. relativieren: “Wobei die “ICJobs”-Macher sich mit über 375,000 Stellenangebote von knapp 1,3 Millionen Unternehmenin als Marktführer in ihrem Segment sehen.”. Das ist unserer Meinung nach etwas irreführend, weil der User nicht weiss, worauf sich das bezieht. Sicherlich ist damit gemeint, dass ICjobs die meisten Unternehmen, nämlich 1,3 Millionen, crawlt. Kimeta hat etwa 450.000 offene Stellen online, die derzeit , neben zahlreichen Unternehmen, auch von über 300 Jobbörsen gewonnen werden. Auf diese Weise hat die Nutzerin / der Nutzer auch die Sicherheit, so wenig Jobs wie möglich zu verpassen. Wir gehen davon aus, dass in Deutschland maximal 1 Mio offene Stellen gleichzeitig irgendwo online ausgeschrieben sind. Die Herausforderung ist, a) diese zu finden (=maximale Abdeckung) und b) diese optimal für den Nutzer zugänglich zu machen (=Relevanz der Suchergebnisse). Eine Jobsuchmaschine muss beide Punkte adressieren, um erfolgreich zu sein.

    Jörg Malang
    Geschäftsführender Gesellschafter kimeta GmbH

  9. Sehr geehrte Leser,
    gerne würde ich die hier gestellten Fragen beantworten:

    @Sandor:
    Die Intelligence Competence Center AG hat sich auf intelligente Suchtechnologie spezialisiert und wird den Part
    Wettbewerbsbeobachtung künftig nicht mehr weiter betreuen.
    Eine Überarbeitung der Website iccenter.net steht noch aus, wird jedoch in Kürze erfolgen.

    @Marko + Klar Sicht + Henning:
    Wir crawlen für ICjobs regelmäßig 1,3M Unternehmensseiten. Die Aussage die damit getroffen werden soll ist,
    dass all diese Unternehmen regelmässig im Radar der Suchtechnologie bleiben. Somit erhöht sich die die Chance
    einen immerwährenden aktuellen Marktüberblick zu vakanten Stellenangeboten zu erhalten.
    Wie Sie richtig sagen, haben viele kleinere Unternehmen NOCH keine Jobs auf Ihren Unternehmensseiten.
    Sobald sich dies ändert werden Sie dann auch die Jobs bei ICjobs sehen können.
    Bei hier genannten Wettbewerbern werden hingegen nur selektiv Unternehmen angegangen und nur von dort
    regelmässig Stellenangebote bezogen.
    Lt. unseren Kenntnissen kommt in diesen Fällen eine eine Technolgie zu Einsatz, welche für jede Quelle speziell
    ngepasst wurde.
    ICjobs arbeitet hier generisch und erzielt im Endresultat Faktor 9 – im Vergleich zu o.g. Unternehmen – in der nutzbaren
    Ergebnissmenge.

    @Capture:
    Gerne möchten wir noch die Frage bzgl. Ajaxjobs beantworten:
    Ich vermute, dass hier “Ajax” in das Feld ‘Berufsbezeichnung’ eingegeben wurde.
    Auch hier unterscheidet dich ICjobs vom Wettbewerb. In diesem Feld werden ausschliesslich Berufsbezeichnungen
    durchsucht, d.h. es handelt sich nicht um eine Volltextsuche. Somit erhält der User nur auf ihn zugeschnittene Ergebnisse.

    Möchte man dennoch eine Volltextsuche nutzen, so ist die ‘Profisuche’ zu empfehlen.
    Bei “Ajax” werden dann auch gleich >900 Ergebisse angezeigt.

    @ Alexander Hüsing:
    Was meinen Sie mit der Überschrift “ICjobs macht in Stellenanzeigen”?

    Herzlichen Dank für diesen konstruktiven Austausch.

    Mit besten Grüßen,

    Ihr ICjobs-Team



  10. Peter

    @Jörg: Könntest Du mir mal eine Schätzung geben, wieviele von Euch doppelt sind? schließlich annoncieren viele Unternehmen nicht nur in einer Jobbörse.. also wieviele von den 450.000 offenen Stellenangebote sind auch “unique” ?

  11. @peter: gerne. die sog. Dubletten-Rate (= der gleiche Job ist zwei- oder mehrmals inseriert = ein “Fehler” der zugrundeliegenden Technologie und keine beabsichtigte Strategie der Doppel-Listung) liegt bei Kimeta in der Regel unter 5%, kann aber kruzfristig manchmal etwas höher liegen, was niemals beabsichtigt ist. Neulich wurde übrigens meines Wissens die Bundesagentur für Arbeit getestet, die kamen auf eine Dubletten-Rate von 7%, wenn ich mich richtig erinnere. Auf Kimeta sind also derzeit signifikant mehr als 400.000 Stellen unique gelistet, Tendenz steigend.

  12. @ ICjobs-Presseservice

    “ICjobs macht in Stellenanzeigen” ist lediglich eine flapsige Umschreibung für das Konzept von “ICjobs”. Vielleicht ist die Wortwahl etwas verwirrend. Aber BMW macht dementsprechend in Autos, McDonald’s in Burgern und Springer in Zeitungen.

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