amiando startet Ticket-Shop

Der Münchner Einladungsdienst “amiando” zündet die nächste Stufe. “Mit dem Ticket-Shop-System ist unser erster kostenpflichtiger Premiumdienst online – gemeinsam mit vielen neuen Funktionen wie einer Gruppenfunktion und einem neuen Design”, sagt Mitgründer Dennis […]

Der Münchner Einladungsdienst “amiando” zündet die nächste Stufe. “Mit dem Ticket-Shop-System ist unser erster kostenpflichtiger Premiumdienst online – gemeinsam mit vielen neuen Funktionen wie einer Gruppenfunktion und einem neuen Design”, sagt Mitgründer Dennis von Ferenczy. Solche kostenpflichtigen Premiumdienste bilden die Finanzierungsgrundlage von “amiando”. Werbung soll dagegen nur dezent zum Einsatz kommen.

Der neue Do-It-Yourself-Ticket-Shop sei aber nicht einfach nur ein weiteres Feature, sondern erschließe “amiando” eine völlig neue Zielgruppe, sagt von Ferenczy. Neben Privatpartys nehmen die Münchner seit kurzem verstärkt Business-Events ins Visier (“deutsche-startups.de” berichtete). Mit dem neuen Ticket-System können “Veranstalter aller Art sich nun ihren Ticket-Shop komplett selbstständig einrichten und innerhalb weniger Minuten ihren eigenen Vorverkauf über amiando anbieten”. Die Bezahlung der Tickets ist mittels Vorkasse, Rechnung, Lastschrift und Kreditkarte möglich. Pro verkauftem Ticket kassiert “amiando” eine fünfprozentige Gebühr. Kosten für die Einrichtung des Ticketdienstes werden nicht fällig.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Tim

    Klasse! Das find ich sehr spannend. Für mich ist amiando jedenfalls eines der spannendsten Startups zur Zeit! Bin schon gespannt, was da noch so kommt von den amiando-Machern.

  2. Bin natürlich auch sehr gespannt auf die weiteren Premiumdienste. Den Ticketdienst könnte vielen kleineren Veranstaltern viel Arbeit abnehmen.



  3. Wilhelm

    Ein Erfolg wird das nur, wenn die Ticketkäufer brav zahlen.

    Sonst fressen die Inkasso- und Mahnkosten die Anbieter schnell auf. Hoffentlich unterschätzt das Team von amiando hier nicht Risiko und Aufwand.

  4. Hallo Wilhelm!

    Danke für die Anmerkung. Mit unserem Ticket-System können Veranstalter selbst entscheiden, welche Zahlungsmethoden sie Ticket-Käufern anbieten möchten. Wenn ein Veranstalter bespielsweise Bedenken bei der Zahlungsmoral seiner potentiellen Ticket-Käufer hat, kann er ausschließlich die Zahlungsart Vorauskasse anbieten und ist so auf der sicheren Seite. Die Tickets werden dann erst nach Zahlungseingang automatisch versendet.
    Selbstverständlich werden wir als amiando Team alles tun, um den Veranstalter auch bei allen anderen Zahlungsmethoden bestmöglich zu unterstützen.

  5. Pingback: Feedback zum neuen Ticket-Service von amiando « If you can dream it you can do it!



  6. Wilhelm

    Hallo Sebastian,

    nochmal nachgefragt:

    1. Wer trägt das Ausfallrisiko, wenn Ticket schon verbraucht (also event vorbei) und der Käufer nicht zahlt. Ihr habt vom Käufer doch nur eine E-Mail Adresse !

    2. Wie sieht es mit einem Kopierschutz der Tickets aus: Wie kann der Veranstalter beim Einlaß die Echtheit schnell kontrollieren (also konkret im Gedrängel, ohne Abgleich von langen Zahlencodes)

    Ich finde Eurer Konzept super, weiss aber um die Probleme im eventbereich.

  7. Hallo Wilhelm,

    1. Das ein Käufer nicht zahlt, aber das Ticket schon erhalten hat, ist nur möglich, wenn der Veranstalter Tickets mit der Zahlungsmethode Rechnung anbietet. Wenn der Veranstalter entscheidet diese Zahlungsmethode anzubieten, trägt er auch das Ausfallrisiko.
    Wenn der Veranstalter befürchtet, dass Tickets bei der Zahlung per Vorauskasse nicht bezahlt werden und die Tickets dadurch für andere blockiert sind, hat der Veranstalter jederzeit und völlig flexibel die Möglichkeit auch während des Vorverkaufs weitere Tickets hinzuzufügen.

    2. Auf den Tickets, die per Post verschickt werden, sind entsprechende Sicherheitsmerkmale (Hologrammstreifen) vorhanden, die eine sichere und schnelle Kontrolle ermöglichen.
    Für die Verwendung von E-Tickets gibt es die Möglichkeit eine Liste der Ticket-Käufer als csv-Datei von unserer Website zu herunterzuladen. Diese kann dann mit Excel einfach alphabetisch sortiert werden.
    Allerdings werden wir für E-Tickets bald eine innovative elektronische Lösung anbieten, die die Einlasskontrolle noch bequemer macht.

    Viel Spaß beim Ausprobieren
    Sebastian

  8. amiando liefert für alle Vereine, Verbände die noch mit Excel Listen arbeiten den Quantensprung. Ich freu mich schon das bei den nächsten Veranstaltungen einzusetzen und mir hoffentlich ein Berg Arbeit zu sparen.



  9. Marcel

    Super Konzept von amiando. Gratulation an das Team. Das ist echtes web2.0. Ich finde es erfrischend endlich mal wohltuende Ausnahmen von “wir bauen eine tolle [hier einfügen: regionale, thematische, blabla] community und schalten irgendwann mal werbung” zu sehen.

    Schaut man sich mal die Lebensläufe von Haas & Co. auf xing an, hätte es mich auch gewundert wenn es bei einem Email-verschick-Dienst geblieben wäre. Mit dieser neuen Ticket Funktion wird amiando schlagartig zum ECommerce Unternehmen.

    Thumbs up!

    @amiando: würde gerne mal bei euch vorbeischauen, bin auch in münchen

  10. Hallo Marcel,

    dann tu es einfach ;)
    https://www.xing.com/profile/Markus_Eichinger

    Freu mich auf deine Kontaktaufnahme
    Markus

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  16. Ina

    Hallo Amiando,

    wenn ich Euer Konzept richtig verstehe, vertreibt Ihr die Tickets nicht selber (dies geschieht im Namen und auf Rechnung des Veranstalters), sondern erhaltet nur eine feste Gebühr pro Ticket. Diese müßt Ihr gegenüber dem Finanzamt der USt unterwerfen. Mit welchen Steuersatz geschieht dies: 7% oder 19%? Und wie behandelt Ihr die von den Ticketkäufern erhaltenen Gebühren für die verschiedenen Zahlungsmodalitäten? Unterwerft Ihr diese auch der UST?
    Ich habe gerade einen ähnlichen Fall und da verlangt das Finanzamt für beide Zahlungen 19%.
    Viele Grüße
    Ina

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