Zenmate und der Promi-VC Wenn Bessemer Venture investiert, sollte man hinsehen!

Zenmate ist erst das zweite Investment von Bessemer Venture Partners in Deutschland. Nun muss das junge Berliner Start-up beweisen, dass es das Zeug zum nächsten deutschen Teamviewer hat. Zumal Bessemer Venture den Einstieg bei Zenmate selbst forciert hat.
Wenn Bessemer Venture investiert, sollte man hinsehen!

Bisher investierte Bessemer Venture Partners (BVP), einer der ganz großen amerikanischen Kapitalgeber, kaum in Deutschland. Der gerade verkündete Einstieg beim Berliner Start-up ZenMate ist erst das zweite deutsche Investment des bekannten Venture Capital-Gebers. Zuvor investierte BVP, der auch Pinterest, LinkedIn, Yelp, Twilio, Zapier MyHeritage unterstützte, hierzulande bei Teamviewer, damals im Jahre 2009. Der Einstieg war für Bessemer ein extrem guter Deal, immerhin zahlte Permira 2014 wohl 1,1 Milliarden US-Dollar für den Softwarehersteller aus Göppingen.

Nun muss ZenMate, unser Start-up des Jahres 2014, beweisen, dass es das Zeug zum nächsten deutschen Teamviewer hat. Zumal Bessemer Venture den Einstieg bei Zenmate selbst forciert hat: Der Geldgeber ist auf das Start-up zugekommen. Die Bürde für Zenmate ist somit hoch. Das Team ist sich dessen aber bewusst. “Als eines der weltweit renommiertesten Venture Capital-Unternehmen bringt Bessemer wertvolle Erfahrungen und neue Kontakte mit zu ZenMate. Das wird uns dabei unterstützen, auf unserem Weg die nächste Etappe zu meistern, um zur weltweit wichtigsten Marke im Bereich Konsumenten-Sicherheit zu werden”, sagte Simon Specka, Gründer von ZenMate, zum Einstieg des Promi-Investors, der schon über 100 Börsengänge begleitet hat.

Zenmate bietet unter anderem ein simples, aber nützliches Browser-Plugin an, mit dem man seine seine Privatsphäre im Internet zu schützen kann. Das Unternehmen kann bereits mit über 25 Millionen Downloads aus 180 Ländern auftrumpfen. Was auch verdeutlicht, warum Bessemer Venture das Unternehmen so spannend findet. Zenmate bietet eine weltweit gefragte Dienstleistung an.

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Foto: Child having a Eureka moment from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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