Start-ups in Deutschland Über Neid, Missgunst und ganz viel Schadenfreude

Gründer haben es oft nicht einfach. Es gibt mehr Menschen, die einem das Scheitern wünschen, als Menschen, die einen unterstützen. Neid, Missgunst, Schadenfreude, Unverständnis und Unwissen über Start-ups sind an der Tagesordnung. Da müssen wir noch viel Aufklärungsarbeit leisten.
Über Neid, Missgunst und ganz viel Schadenfreude

Gründer und Unternehmer genießen in Deutschland keinen guten Ruf. Ein Beispiel dafür ist der Tatort. Im ARD-Dauerbrenner sind Unternehmer selten Sympathieträger. “Sehr oft hat er irgendwie Dreck am Stecken. Er schläft oft mit späteren Opfern, ist in dubiose Finanztransaktionen verwickelt, schädigt die Umwelt und tötet natürlich alle, die Lunte riechen”, schrieb das Handelsblatt im vergangenen Jahr im Artikel “Am Ende ist der Unternehmer der Bösewicht” über das Rollenbild des Unternehmens in der beliebten TV-Krimireihe.

Neid

Einen möglichen Grund dafür lieferte der Bundesverband Deutscher Startups kürzlich: “Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten verlernt, ein Gründerland zu sein”. Die Mehrheit der reichsten Deutschen habe ihr Vermögen geerbt, in den USA seien es mit einem vergleichbaren Übergewicht “Self-Made” Unternehmensgründer, teilt der Verband weiter mit. In solch’ einer Gesellschaft scheint kein Platz für Menschen mit Ideen, mit Plänen oder gar Visionen. Die Gesellschaft reagiert auf Gründer, Unternehmer und auch Selbstständige oft mit sehr viel Abstand, Abscheu und Widerstand. Und wenn es mal ein Unternehmer geschafft hat, muss er irgendwie Dreck am Stecken haben – siehe Tatort. Und es geht hier ausdrücklich nicht um die Samwer-Brüder, die sind dabei völlig egal. Sie haben ihre Fehler, sie haben viele Fehler gemacht, fertig. In der ZDF-Doku “Die große Samwer-Show – Die Milliardengeschäfte der Zalando-Boys” wurden einige davon gut aufgezeigt.

Unverständnis

In der Doku wurde aber vor allem die Skepsis gegen Unternehmertum deutlich – allerdings gepaart mit der Angst vor dem bösen Internet sowie “Unverständnis für das Phänomen Start-ups und die ökonomischen Regeln der Internet-Welt” – wie es Stephan Dörner beim Wall Street Journal auf den Punkt brachte. Auch bei der Huffington Post kriegt die merkwürdige Sicht auf die Dinge in Sachen Start-up-Kultur ihr Fett weg: “Aber was bleibt nach 45 Minuten ‘Samwer-Show’ bei den Zuschauern hängen?”, fragt Tobias Fülbeck. Die Antwort liefert er auch gleich mit: “Startups sind irgendwie igitt, und Samwer ist der gefährlichste Mann ‘im Internet'”. Auch Thomas Knüwer sah in der Doku unter anderem eine Dämoisierung der Wirtschaft – siehe “Die Frontal21-Show: Das Munkel-Geschäft der Lerchenberg-Lords“.

Angst

Unterschwellig geht es dabei auch immer um die Angst vor Veränderungen. Generell sind neue Technologien, Dinge, Trends in Deutschland problematisch, die Deutschen mögen keine Veränderungen, wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Fast schon legendär ist die deutsche Angst vor Skateboards, diesen gefährlichen Rollbrettern. Und selbst vor Bubble Tea wurde in Deutschland im großen Stil gewarnt. So wie vor vielen technischen Entwicklungen: Unsere Lehrer schimpften früher über den Walkman, der dazu führe, dass die Jugend vereinsame. Später folgten Warnungen vor Handys, Smartphones und Co. Jede Generation kennt solche Warnungen, jede Generation kennt ihre eigene Angst vor Veränderungen. Selbst das Grammophon war einst der Quell allen Übels in Deutschland oder der Tonfilm (siehe unten).

Verluste

“Leider geradezu typisch für deutsche Medien ist das mangelnde Verständnis für die Regeln der Start-up-Welt, wenn es um den wirtschaftlichen Teil der Reportage geht. Die ZDF-Macher betonen, dass fast sämtliche Rocket-Start-ups noch große Verluste einfahren. Das aber ist weder ein Geheimnis, noch sonderlich überraschend”, schreibt Dörner weiter. Ein Phänomen, dass man immer wieder beobachten kann. Beim Börsengang von Twitter ging es etwa in diesem Interview beim Deutschlandfunk gefühlt nur um die Verluste, die das Unternehmen macht. Zitat: “Mehr als 200 Millionen Nutzer hat Twitter, schreibt aber trotzdem rote Zahlen”. Deswegen hier noch einmal in aller Deutlichkeit: Ja, Start-ups machen Verluste. Deswegen sind die Unternehmen aber nicht zum Scheitern verurteilt. Und auch Pleiten gehören zur Start-up-Welt. Und: Nur, weil jemand ein Konzept kopiert, muss dieses noch lange nicht ein Erfolg werden – siehe dazu auch “Copycats – wie wichtig sind Klone fürs Start-up-Ökosystem?“.

Schadenfreude

Ein anderes Thema im Zusammenhang mit Start-ups und jungen Unternehmen ist Schadenfreude. Hautnah kann man dies jede Woche bei der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” miterleben. Da sitzen Menschen vor der Glotze und freuen sich, dass andere Menschen mit ihrer Idee vor die Wand fahren bzw. keinen Erfolg beim Geldeintreiben haben (was man via Twitter nachlesen kann). Freuen sich darüber, dass andere, mutige Menschen an eine Idee glauben und diese in der Luft zerrissen wird. Freuen sich darüber, dass andere scheitern. Diese Form der Schadenfreude lässt sich regelmäßig auch beobachten, wenn Gründer mit ihrer Idee scheitern und wir darüber berichten. Da freut sich dann schon einmal der ein oder andere Zeitgenosse groß, dass ein Unternehmen gescheitert ist. Und ganz wichtig: Viele wussten es schon beim Start, dass dieses Konzept niemals etwas werden konnte. Wie die Schwiegermutter, die auch immer schon vor der Eheschließung ihrer Tochter gewusst haben will, dass dies Verbindung in die Brüche geht. Passend zum Thema dieses Buch (von The European-Macher Alexander Görlach), dass Anfang September erscheint: “Wir wollen Euch scheitern sehen!: Wie die Häme unser Land zerfrisst“.

Lestipp: “‘Wenn man weiterkommen will, gehören Stürze dazu’ – Investor und Gründer Frank Thelen im Porträt

Kainsmal

Ein aktueller Fall ist die Pleite von Sommelier Privé. Jan Bechler, Mitgründer vom Mitbewerber Navinum machte, nachdem jemand anderes sich über die Insolvenz des Unternehmens freute, seinem ganzen Unmut bei Facebook platz. “Während anderswo das Scheitern einer Gründung keineswegs als Makel sondern vielmehr als wertvolle Erfahrung mit hoffentlich steiler Lernkurve angesehen wird, hat der typisch ätzende, schadenfrohe und engstirnige Deutsche oftmals nichts besseres zu tun, als Häme über den Beteiligten auszuschütten”, schreibt er und hat damit absolut recht. “Dem Gründerstandort Deutschland kann man nur wünschen, dass wir eine noch viel größere Fehlerkultur entwickeln, damit sich möglichst viele ambtionierte, kluge Köpfe trauen, Ideen und Träume (sicher wohlüberlegt und nicht Hals über Kopf) unternehmerisch umzusetzen – in dem Wissen, dass ein Scheitern schade aber keine Schande ist”, führt er weiter aus.

Missgunst

Auch Marc Philipp Clemens, Mitgründer von Sommelier Privé, mischt sich in den Kommentaren unter Bechlers Beitrag ein. “Während die Startup Szene, sowie sämtliche unserer Investoren uns phänomenal zur Seite stehen und uns unterstützen, wird von anderen Seiten kräftig geprügelt”, schreibt er. Auch auf der Facebookseite von deutsche-startups.de wurde in diesem Fall schwer über den Pleite-Unternehmer abgelästert. Kolja Hebenstreit (Team Europe) mischte sich schließlich ein und schrieb: “Ich wette, dass keiner der hier lästert je ein erfolgreiches Startup gegründet hat. Bei 300.000€ Finanzierung für 2 Jahre sind die Gründer selber stark ins Risiko gegangen. Davon kann man keine großen Gehälter zahlen. Wenn es dann trotz aller Bemühungen nicht klappt sollte man die Konsequenzen ziehen. Kann sich jetzt noch jmd daran erinnern, dass die Zalando Gründer davor ein erfolgloses Soziales Netzwerk in Südamerika gegründet haben?”

Lesetipp: “Scheitern ist keine Schande! Gründer berichten, warum ihr Start-up gescheitert ist

Mangelnde Nachhaltigkeit

Womit wir abschließend beim Thema Nachhaltigkeit wären. Ein weiterer Vorwurf von vielen Mitmenschen gegenüber der Start-up-Szene und jungen Unternehmen zielt auf die mangelnde Nachhaltigkeit der Konzepte ab. Selbst bei zalando – mit inzwischen mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz im Halbjahr – ist dies noch immer regelmäßig zu hören. Oft kommt der Vorwurf auch nach Verkäufen von Start-ups an Unternehmen. Speziell, wenn die Geschäfte nach der Übernahme anders verlaufen, als gedacht. Ob dies aber immer die Schuld der eingekauften Start-ups ist, sei einmal so dahingestellt. So lange Unternehmen, die breite Masse und Co. das Phänomen Start-ups mit all’ seinen Chancen (und Risiken) nicht verstehen, wird sich daran auch nichts ändern. Da müssen wir alle noch viel Aufklärungsarbeit leisten.

Passend zum Thema: “Rede an die Start-up-Nation – Merkel plädiert für eine Kultur des Scheiterns

Foto: Interaction between man and two women from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  • Henning

    Sehr guter Artikel!

  • Hertha Kerz

    Der Deutsche an sich, ist ein kleines, ängstliches und erbärmliches Würstchen, voller Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexen. Dazu gibt es eine nette Geschichte. Wissenschaftler haben zwei durchsichtige große Schüsseln nebeneinander gestellt. Die eine füllten sie mit Krebsen, die ander blieb leer. Einige, mutige, Krebse, versuchten nun, in die leere Schüssel zu krabbeln. Doch wurden sie von denen, die sich nicht trauten, immer wieder zurückgezogen und daran gehindert…… Aber das kann man natürlich nicht vergleichen. Der Mensch ist schließlich kein Krebs…..

    • Roger

      Starke Worte, Frau Kerz. Dennoch erstaunlich, zu welchen erfinderischen (ja, und auch unternehmerischen) Leistungen diese armen, ängstlichen und erbärmlichen Würstchen in der Vergangenheit fähig waren.

      Vielleicht sollten wir uns einfach ein Beispiel an, sagen wir, den Russen nehmen: übersteigertes Selbstvertrauen, null Selbstzweifel, volles Kanonenrohr und dann gib ihm. Wäre Ihnen das lieber, werte Frau? Schöne Metapher übrigens.

  • Hertha Kerz

    Aber mit Ruhm bekleckert sich der Bundesverband Deutscher Startups e. V. auch nicht gerade. Im Vorstand die Alibifrau, dann noch zwei Fräuleins unter ferner liefen und sonst 40 Männer….

    https://deutschestartups.org/

    • Daniel

      Was hat der Frauenanteil von dem Verband mit dem Artikel zu tun?

  • Daniel

    Zum Ansehen von Gründern:
    Medien wie DS und Gründerszene sollten überlegen, was sie hieran ändern können.

    Vielleicht würde es schon ein wenig helfen weniger über die Großmäuler der Szene zu berichten und mehr über junge Unternehmen zu berichten, die nicht das nächste Facebook werden wollen, sondern ihr Unternehmen aus eigenen Mitteln aufbauen.

    Häme und Spott gibt es vor allem, wenn wagemutige Ankündigungen gemacht werden und diese nicht eingehalten werden oder wenn viel fremdes Kapital verbrannt wird. Da ist Kritik dann auch berechtigt.

    Zum Ansehen von Unternehmern generell:
    Es gibt Unternehmen, die sich gegenüber der Konkurrenz aufgrund innovativer (meist technischer) Ansätze einen wirtschaftlichen Vorteil erarbeiten können und so gute Arbeitsplätze schaffen.
    Auf der anderen Seiten gibt es Unternehmen, die nur durch Ausbeutung der eigenen Mitarbeiter am Markt bestehen.
    Meines Erachtens differenzieren die Leute da schon ganz gut. Es gibt natürlich immer einzelne Gegenbeispiele.

  • Linda-Tabea Vehlen

    …das sieht man ja jetzt z. B. an Frauke Petry von der AfD (sie selbst ist mir unsympathisch, aber das spielt keine Rolle): kurz vor der Wahl in Sachsen haben die Zeitungen nichs anderes zu tun, als über ihre (länger zurückliegende) Insolvenz zu hetzen, als ob sowas, wie hier beschrieben, nicht auch mal dazugehören kann / dazugehört. Ich kenne Unternehmer (noch früher aus dem Offline-Geschäft), denen ganze Häuser weg gepfändet wurden, weil sie pleite gingen. Alle aber haben zuvor für ihre Idee geackert, haben Jahrzehnte Arbeit investiert und was bleibt oft: Häme! Genau. Die “dumme Masse” – ich sag das jetzt mal so – zieht es vor, mit dem Finger auf solche Menschen zu zeigen, ohne die Hintergründe (an denen z. B. in den Pleiten Ende der 90iger eher die Banken denn die Unternehmer Schuld hatten) zu kennen. Das ist leider so.

  • gruendercoaches

    Vielen Dank für den tollen Artikel dem wir nur zustimmen können. Wer den Mut hat was zu tun was andere sich nicht trauen dem gilt unser vollster Respekt.

  • bnzlovesyou

    Mental problems…!

    Ja, sehe ich auch so – ergänzend noch die technische Abwehrhaltung der Deutschen, was allerdings auch teilweise politisch gewollt ist.

    Und die DT selbst spielt da sicher auch noch eine Rolle als Staatskonzern – welche insbesondere Internetgründer behindert, kopiert – mithilfe des Developer Gardens.

  • Thomas Brasch

    Ich frage mich nach diesem sensibilisierenden Artikel, wie man am besten lernt, mit Unveränderlichem umzugehen.

    “Häme, Neid und Missgunst” ist schon immer Teil des sozialen Wesens Mensch. Und das Scheitern, von dem hier die Rede ist, meint ja doch nicht jedes Misslingen, sondern ein spezielles Scheitern für das das deutsche Sprichwort “Hochmut kommt vor dem Fall” seit Jahrhunderten steht. Ob der Vorwurf der Hochmütigkeit berechtigt ist, spielt da eine untergeordnete Rolle. Jene, die sich über das Scheitern freuen, werden es als Argument auf jeden Fall vortragen. Sich Neid und Missgunst einzugestehen, vermögen die wenigsten. Und selbst wenn, dann ist es wie die Eifersucht: man kann sich dagegen kaum wappnen.

    Gründer, Unternehmer und alle, die was Aussergewöhnliches leisten wollen, sollen nicht auf eine verständnisvollere Gesellschaft hoffen, sondern sich meines Erachtens zwei Dinge zu Herzen nehmen.

    Ersten sollte man von Beginn an hinterfragen, ob man im Falle des Scheiterns jemanden braucht, der einen auffängt – nicht finanziell – sondern menschlich. Das können wohl meist nur Verwandte oder frühe Freunde sein. Und die wollen im Falle, dass man sie dann braucht, gut gewählt sein.

    Zweitens sollte man sich auf die Häme vorbereiten. Die ist nunmal Teil des Spiels. Wer sich vorwagt und sagt: “Das schaff ich” wird von allen kritisch beäugt. Von jenem kleinem Teil, die es auch schaffen wollen und jener großen Mehrheit, die nicht die Chuzpe hat, sich auf die Bühne zu stellen.

    Genau aus diesem Grund habe ich auch immer großen Respekt vor den jungen Leuten, die sich in Castingsshows begeben. Sie mögen naiv sein, sie mögen ein völlig verzerrtes Eigenbild haben, man mag sie als eitel oder dämlich belächeln. Doch die wenigen haben alle das, was die Mehrheit der Neider und Missgünstigen nicht haben: Mut.

    Und Mut ist die Eigenschaft, der wir seit Anbeginn der Menschheit unser Überleben und heute unseren Komfort verdanken.

    “Die Mutigen nicht zu entmutigen” ist vielleicht ein Plädoyer an einen kleinen Teil der Gesellschaft, das ein bisschen Wirkung zeigen könnte. Doch zu hoffen, dass die vielen Hämischen und Neidischen milder würden, erachte ich als Illusion.

    • http://www.hyph.me/ Marko

      Alles auf den Punkt gebracht, sehr gut.

  • hans

    Wenn man sich die Kommentare hier durchliest, kann man eine ganz gute Idee bekommen, warum genau Unternehmer in Deutschland einen so erbärmlichen Ruf geniessen.

    • Thomas Brasch

      Häh?

  • Linda-Tabea Vehlen

    ….heute auch ein Beispiel in der “Leipziger Volkszeitung”, das ich gern zu meinem Kommentar noch hinzufügen möchte: es wurde in der Türkei ein Unternehmerpaar aus Leipzig ermordet. Heute hat die LVZ nichts weiter zu tun, als sich in einem langen Artikel den Schulden, dem Insolvenzverfahren des Paares zu widmen. Ich finde das unerhört, distanz- und pietätlos ohne Ende! Was hat das in der Öffentlichkeit verloren?! Als “gelernte Ossifrau” muss ich sowieso sagen, dass in diesem System hier, wo Geld über alles seht, ein Insolvenzverfahren gesellschaftlich wohl das Schlimmste ist! Noch vor Mord, Kindesmissbrauch und Banken-Verbrechen. Schlimm!!! Das war – mit Verlaub – in der DDR anders.

  • Andreas Frank

    Mir erscheinen die Punkte etwas zu konstruiert. Ist es nicht so, dass ein Problem künstlich erzeugt werden soll? Aber vielleicht lebe ich hier in Schwaben auf einer Insel der Glückseligen; denn ich beobachte genau das Gegenteil.

  • http://www.andreas-storch.info Andreas Storch

    Danke für den Beitrag. In dem folgenden Artikel schreibt die Gründerin/Unternehmerin von 99dresses Nikki Durkin über Ihre Erfahrungen beim Aufbau Ihres Unternehmens und Ihr Scheitern und beleuchtet somit einmal die Thematik aus einer anderen Perspektive. Zugegeben, kein deutsches Unternehmen, aber vielleicht dennoch interessant für den einen oder anderen Leser. Link: https://medium.com/@nikkidurkin99/my-startup-failed-and-this-is-what-it-feels-like-c5d64b3ae96b

  • YourDaddy

    Guter Artikel!

  • http://www.sponsoo.de Andreas Kitzing

    Guter Artikel! Während meines Studiums in England haben wir auch über das Thema diskutiert – gerade die amerikanischen Mitstudenten haben sich darüber gewundert, dass ein Scheitern in der Berufswelt in Deutschland als Makel und nicht als wertvolle Lernerfahrung angesehen wird.
    Die Top-Business Schools in den USA (Harvard, Stanford, Yale, etc.) bitten angehende MBA-Studenten während des Bewerbungsverfahrens häufig sogar, explizit einen Essay über eine Situation zu schreiben, in der man gescheitert ist (und was man daraus gelernt hat).

  • http://sabine-schulz-marketing.de Sabine Schulz

    Ein wirklich sehr guter Artikel! Wir wollten eigentlich auch gründen, und unser Geschäft dann nach Amerika mitnehmen. Aber einen deutschen Investor für ein Amerika Projekt finden ist schier unmöglich…. Nun werden wir in Amerika mit amerikanischen Investoren gründen. Die oben geschilderten Darstellungen kann ich nur unterstreichen. Ich bin seit 8 Jahren Selbständig in Deutschland und werde oft noch komisch beäugt und gefragt, ob ich denn auch etwas Gescheites mache, so wie es sich gehört in einer Festanstellung…

  • Horst Reiter

    Die wollen doch nur zu Dumpingpreise Vermitteln um eine Markt beherrschende Stellung einnehmen zu können und das nennt man Veränderung Die meisten können nix sitzen bloß faul rum und protzen mit Geldern die Ihnen gar nicht gehören zum Beispiel die Preise in der Reinigung die waren vor 25 Jahre aktuell

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