5 neue Start-ups: WineMeister, FinQ, MercyWould, UnlockYourBrain, Codiga

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups“. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: WineMeister, FinQ, MercyWould, UnlockYourBrain, Codiga
  • Von Christina Cassala
    Mittwoch, 6. Februar 2013
  • 6 Kommentare
  • 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
    Loading ... Loading ...

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups“. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir WineMeister, FinQ, MercyWould, UnlockYourBrain und Codiga vor.

WineMeister verspricht guten Wein

Gourmet: Wenn der Weinhändler um die Ecke fehlt, muss der Wein im Supermarkt gekauft werden. Aber welcher von diesen ist der beste und entspricht dem individuellen Geschmack. Wer da nicht über die nötige Weinkenntnis besitzt, greift leider viel zu oft daneben. Die App von WineMeister (www.winemeister.de), seit Anfang des Jahres für Android und iOS im Store, kann hier helfen. Betrieben wird die App von Jan und Henning Thole, sowie dem Sommelier Jan Konetzki. Er wurde 2012 zum Sommelier of the Year in Großbritannien und hat für die App die Bewertungen und Beschreibungen der Weine geschrieben. Doch auch die Nutzer können selbst Weine bewerten und anderen Weintrinkern wichtige Tipps geben. Wem der Supermarktwein nicht mehr ausreicht, kann auch die Flaschen über die App direkt bei WineMeister bestellen.

FinQ sucht den richtigen Versicherungsvertreter

Beratung: Neue Wohnung, neue Möbel – jetzt fehlt nur noch eine günstige Hausratversicherung. Doch wie den richtigen Berater finden? Hier setzt FinQ (www.finq.com) an und macht es sich zu r Aufgabe, Klarheit im Finanzdschungel zu schaffen. Nutzer können ihre Fragen zu den Themen Versicherungen, Geldanlage, Altersvorsorge oder Steuern direkt einem Experten stellen. „Die Hürde, einem Berater nachhaltig zu vertrauen, ist groß. Die mangelnde Markttransparenz und die Befürchtung, bei nur einem einzelnen Ansprechpartner keine objektive Beratung zu bekommen, sind für viele Menschen eine Hemmschwelle, sich mit Finanzen zu beschäftigen, so Stefan Jasper, Geschäftsführer von FinQ.“ Im Anschluss wird die Beraterleistung wird vom Nutzer bewertet.

MercyWould bietet selbst designte Brillen

Durchblick: Brille können viele, dachte sich Christian Csermak nach Abschluss seiner Diplomarbeit über Optiker im Internet. Daher mischt der Berliner seit September dieses Jahres neben MisterSpex, Netzoptiker und Brille24 mit MercyWould (www.mercywould.com) ebenfalls in diesem Segment mit. Anders als bei den großen Unternehmen bietet MercyWould aber ausschließlich selbstdesignte Brillen an und lanciert dadurch eine zeitgleich eine eigene Brillenmarke. „Jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Brille dem persönlichen Stil, der Stimmung oder dem Wetter anzupassen – ohne viel dafür zu bezahlen oder Abstriche bei der Qualität zu machen“, sagt Kevorkova. Die Fassungen kosten alles 98 Euro. Alle Brillen werden in Berlin entworfen und die Gläser noch per Hand geschliffen – also alles „made in Germany“.

UnlockYourBrain trainiert Gehirnzellen

Gehirnjogging für die Hosentasche: Damit die Nervenzellen nicht aushungern, haben die Berliner Simon Smend und Felix Nienstädt die App UnlockYourBrain (www.unlockyourbrain.com) gelauncht. Mit der App wird das Entsperren des Handys gleich zum Training verkümmerter Gehirnareale genutzt. So muss zum Beispiel eine kurze Mathematikaufgabe gelöst werden, um das Handy zu entsperren. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben passt sich dabei an die Fähigkeiten und Fortschritte des Nutzers an. “Wir werden immer wieder auch nach Vokabeltrainern gefragt. Zur Zeit suchen wir nach Partnern im Content-Bereich”, so Gründer Simon Smend auf die Frage nach den nächsten Schritten. Dennoch gut zu wissen: Die Aufgabe können übersprungen werden, wenn es doch mal dringend ist.

Codiga bündelt Bonusprogramme

Belohnung: Der Prenzlauer Berg war schon oft die Keimzelle für neue Trends. Vielleicht schafft es auch Codiga (www.codiga.de), ein Treueprogramm, aus dem Berliner Kiez heraus, Übersicht in die vielen verschiedenen Bonusaktivitäten der Geschäfte zu bringen. Bislang bieten sie unterschiedliche Modelle an. Diese haben ja auch ihren Sinn. Sie locken mit kleinen Angeboten die Kunden in den Laden. Für den Endverbraucher bedeutet dies, einen Wust an unterschiedlichen Karten mit sich herumtragen zu müssen. Codiga will diese Unternehmen einen, so dass der Kunde mit ein und der selben Karte sowohl beim Pizzamann um die Ecke wie beim Fiseur des Vertrauen Punkte sammeln kann.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Christina Cassala

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. Evan Stone

    war nur eine Frage der Zeit bis jemand Warby Parket klont.



  2. Rosenhuber

    Frag mich nur, warum der Laden “Winemeister” heisst und nicht “Weinmeister”. Alternativ “Winemaster”, aber diese Art von Denglisch sieht irgendwie schräg aus – besonders, weils gleich ausgesprochen wird. Zum Thema Wein im Internet selber… naja, Versuch Nummer 100. Gabs auch mal aus dem Hause Rocket. War aber nix.



  3. Eike

    Hallo “Rosenhuber”,

    ich bin Eike, einer der Gründer von WineMeister.

    Also das Projekt heisst aus verschiedenen Gründen WineMeister:

    1. der Name “Weinmeister” war schon vergriffen (Hotel)

    2. wir auch Mitte diesen Jahres in GB launchen und dort denselben Namen nutzen! Seit American Pie ist das Wort “Meister” jedem Engländer ein Begriff und “Wine” ist auch jedem Deutschen ein Begriff.

    3. Winemaster ist überdies auch nicht möglich da es Verwirrung in Bezug auf den anerkannten Titel “Master of Wine” stiftet.

    Dies nur um deine Fragen zu klären. Darüber haben wir uns natürlich viele Gedanken gemacht.

    Zu Wein Startups: nur weil Rocket schon einmal etwas mit Wein probiert hat und das nicht geklappt hat, heisst das nicht, dass andere Modelle in Zukunft nicht funktionieren. Unser Ansatz unterscheidet sich deutlich von jedem anderen Wein Startup. Freue mich über jegliches feedback an eike@winemeister.de

    Danke und LG
    Eike

  4. Interessante Kommentare, hat sich auf jeden fall gelohnt sie durch zu lesen.

  5. Pingback: Von Barzahlen bis WineMeister – 10 brandneue Start-ups, die man im Blick behalten sollte :: deutsche-startups.de

Anzeige

Aktuelle Meldungen

9 neue Deals trbo sammelt Millionensumme ein (und mehr Investitionen)

Heimwerkerkönige Ex-McKinsey-Duo verkauft bei Contorion nun Schrauben

Start-up-Radar Media Decision kauft Werbung in Echtzeit ein

Gastbeitrag von Simon Weis Wie man bei Kundengesprächen einen professionellen Eindruck hinterlässt