6 Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich

6 Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich – Gastbeitrag von Steffen Doberstein (siehe links), Unternehmensberater für KMU und Gründer mit dem Schwerpunkt Finanzierung, auch ohne Beteiligung von Banken, wie Crowdfunding. Das Jahr 2012 wird wohl als […]
6 Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich
  • Von ds-Team
    Donnerstag, 10. Januar 2013
  • 35 Kommentare
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6 Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich – Gastbeitrag von Steffen Doberstein (siehe links), Unternehmensberater für KMU und Gründer mit dem Schwerpunkt Finanzierung, auch ohne Beteiligung von Banken, wie Crowdfunding.

Das Jahr 2012 wird wohl als das Jahr des beginnenden Crowdinvestings in Deutschland eingehen. Auch wenn die Plattformen Innovestment (www.innovestment.de) und Seedmatch (www.seedmatch.de) bereits 2011 begonnen hat, begann es den Turbo erst im vergangenen Jahr einzulegen. Vor allem aber starten 2012 weitere Crowdinvesting-Plattformen bzw. sind schon gestartet. Da ist es gut zu wissen, wo die Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen – sowohl für die kapitalsuchenden Unternehmen als auch für die Investoren.

Hier sollen die schon genannten Plattformen Innovestment und Seedmatch, Companisto (www.companisto.de), welches sein eigenes Crowdinvesting vor kurzem erfolgreich abgeschlossen hat, die ebenfalls kürzlich gestarteten Portale Welcome Investment (www.wlcm.in) und Deutsche Mikroinvest (www.deutsche-mikroinvest.de) und die Anfang 2013 live gehende Plattform Bergfürst (www.bergfuerst.com) verglichen werden. Jedes dieser Plattformen hat eine bestimmte Umsetzungsphilosophie, die es zum Unikat macht.

So versteht sich Welcome Investment als einzige Plattform nicht als reine Crowdfundingplattform, auf der jedes Funding ein für sich abgeschlossenes Projekt ist, sondern als dauerhafte Vermittlungsplattform, die auch ohne ein Fundingprojekt genutzt werden kann. Die Unternehmen und Investoren melden sich an und können angeben was sie suchen bzw. bieten. Als einzige Plattform lässt Welcome Investment zu, dass man sich sowohl rein monetär als auch mit Leistungen am Aufbau des Startups beteiligen kann. Diese Möglichkeit muss nicht auf einen festen Zeitraum festgelegt sein. Letztlich stellt Welcome Investment nur die Plattform. Die Unternehmen und Investoren sind völlig frei in ihren Entscheidungen und das schließt auch die Art der Beteiligung, die Mindesthöhe einer Einlage, das Vertragswerk und anderes ein. Die Unternehmen sind hier und ebenso bei der Deutschen Mikroinvest völlig frei in der Veröffentlichung von ihren Gesuchen. Bei den anderen Plattformen findet stets eine Auswahl durch die Plattformbetreiber statt. Hohe Flexibilität erfordert aber auch höhere Kompetenz seitens der Beteiligten, was nicht jedermanns Sache ist.

Der Beteiligungsvertrag ist bei den anderen Plattformen standardisiert. Bei Innovestment und Companisto werden stille Beteiligungen vermittelt. Seedmatch hat jetzt gerade von stillen Beteiligungen auf partiarische Darlehen umgestellt. Das sind Darlehen mit gewinnabhängiger Verzinsung. Das Kapital kann man in beiden Fällen wirtschaftlich als Mezzanine-Kapital zwischen Eigen- und Fremdkapital ansiedeln, ist nach einer vertraglich vereinbarten Zeit kündbar. Bei Bergfürst jedoch wird echtes Eigenkapital angeboten. Hier werden die Investoren Aktionäre, was natürlich voraussetzt, dass das Unternehmen eine Aktiengesellschaft ist. Viele Menschen denken, dass Aktien an der Börse gehandelt werden müssen. Doch das ist ein Irrglaube. Ein Gründer kann 100% seines Unternehmens in Form von Aktien besitzen und bestimmt selbst, ob er einen Handel an der Börse beantragt. Die Aktie hat diverse Vorteile für Unternehmen und Investoren. Das Unternehmen muss das investierte Geld nicht zu einem mehr oder weniger vorbestimmten Zeitpunkt zurückzahlen, es verbleibt dauerhaft im Unternehmen. Den Investoren wiederum bietet Bergfürst auf seiner Plattform die Möglichkeit Aktien zu handeln und so die Beteiligung ohne Kündigungsfrist und Mindestlaufzeit jederzeit verkaufen zu können oder auch Aktien nachzukaufen – vorausgesetzt es findet sich ein Käufer bzw. Verkäufer.

Das Unternehmen ist vom Aktienhandel nicht betroffen. Bei stillen Beteiligungen besteht dagegen der Rückzahlungsanspruch gegen das Unternehmen, was die weitere Geschäftsentwicklung zwangsläufig beeinflusst, da Liquidität aus dem Unternehmen abfließt. Aus diesem Grund ist in den stillen Beteiligungsverträgen typischerweise auch eine Möglichkeit zur zeitlichen Streckung der Auszahlung vorgesehen. Problematisch kann das vor allem bei einer so kurzen Mindesthaltedauer von 3 Jahren werden, wie es bei Innovestment der Fall ist. Die aktuellen Projekte bei der Deutschen Mikroinvest erhalten interessanterweise Genusskapital. Die Problemlage ist aber die Gleiche. Es handelt sich ebenfalls um Mezzaninkapital, nur ohne Informationsrechte wie sie stille Beteiligungsgeber haben.

Es sei ergänzend darauf hingewiesen, dass sich private Investoren (die „Crowd“) auch in anderer Form engagieren können. Sie können Leistungen als Rückzahlung erhalten (Crowdsourcing, z.B. inkubato.com) oder das Geld als fest verzinsten Kredit (Fremdkapital) vergeben (Crowdlending, z.B. smava oder die bald auch live gehende Plattform für Gründerkredite Finmar).

Doch es gibt noch mehr Unterschiede. Bislang liegt der höchste Fundingbetrag bei 100.000 Euro, weil bei mehr als 20 Investoren darüber die Prospektpflicht beginnt, was schon ein nennenswerter finanzieller und zeitlicher Mehraufwand bedeutet. Bei der Deutschen Mikroinvest sind auch höhere Beträge möglich. Wie gesagt, dann muss ein Emissionsprospekt veröffentlicht werden. Bergfürst peilt als Zielgruppe nicht die Gründer an, sondern eher Unternehmen, die eine Folgefinanzierung für die Markterschließung und Marktdurchdringung suchen. Als Fundinguntergrenze gilt daher etwa 2 Mio. Euro. Nach oben gibt es bei Bergfürst keine Grenze. Seedmatch nutzt die von der BaFin bescheinigte Form eines partiarischen Nachrangdarlehens und hat die Grenze ohne Prospektpflicht jetzt auf 250.000 Euro in der ersten Finanzierungsrunde und bei Anschlussfinanzierungen auf 1 Mio. Euro angehoben. Grundsätzlich gilt, wird ein bestimmter minimaler Fundingbetrag nicht zugesagt, kommt keine Beteiligung zustande (Ausnahmemöglichkeit bei Welcome Investment).

Den ungewöhnlichsten Weg der Preisfeststellung geht unzweifelhaft Innovestment, welches das Auktionsprinzip auf das Crowdinvesting übertragen hat. Während die anderen Plattformen (außer die Deutschen Mikroinvest) einen Unternehmenswert vorgeben, den der Investor schlucken muss wenn er sich am startup beteiligen möchte, wird bei Innovestment ein Mindestwert festgelegt. Je mehr Investoren bereit sind einen höheren Preis zu zahlen, umso höher wird er sein. Alle Investoren zahlen am Ende den gleichen Preis – den niedrigsten zum Zug gekommenen Preisgebot. Unzweifelhaft eine interessante Alternative für die Unternehmen.

Die Ausgestaltung der Verträge ist auch recht unterschiedlich. Die Gründer von Companisto sind Rechtsanwälte, was man am Vertragswerk auch merkt. Es wird versucht möglichst jede Eventualität zu regeln. Nicht jeder wird den Vertrag in seiner Komplexität voll verstehen können. Die Alternative sind schlankere Verträge, die aber eben auch vieles ungeregelt lassen, was nicht unbedingt im Interesse der Beteiligten sein muss. Die Komplexität kommt jedoch auch durch eine spezielle Konstruktion im Hintergrund zustande. Nur bei Companisto beteiligt sich der Investor nicht direkt an dem Startup. Companisto schaltet eine eigene Beteiligungsgesellschaft zwischen. Der Investor beteiligt sich still an dieser Beteiligungsgesellschaft. Die Beteiligungsgesellschaft wiederum beteiligt sich still an dem Startup. Die Berechnung der Gewinn- und Veräußerungsanteile erfolgt jedoch genau so als ob der Investor direkt beteiligt wäre. Zweck der Konstruktion ist nur einen einzigen Investor im Startup zu haben, der der zentrale Ansprechpartner nicht nur für das Startup, sondern auch für zukünftige Großinvestoren ist. Venture Capital-Gesellschaften tun sich nämlich mit dem Crowdfunding noch schwer. Niemand weiß, wie die Masse der Kleininvestoren mit Ablauf der Mindestlaufzeit reagieren wird. Zieht sie das Geld mehrheitlich ab oder nicht? Bekommt man einige Kleininvestoren eventuell erst in einigen Jahren aus dem Unternehmen? An dieser Stelle setzt Companisto an und möchte den VC-Gesellschaften den Einstieg erleichtern. Ob das gelingen wird bleibt abzuwarten. Generell werden sich VC-Gesellschaften aber zukünftig einen Weg überlegen müssen, wie sie mit interessanten crowdfinanzierten Unternehmen umgehen. Erste VC-Beteiligungen in crowdfinanzierten Unternehmen gibt es z.B. bei Seedmatch schon. Mit Fundingsummen über 100.000 Euro bei Seedmatch sind für Startups nun auch mehrere Finanzierungsrunden per Crowdfunding möglich und eine VC-Finanzierung nicht mehr unbedingt notwendig.¬ Bisher konnten die Crowdinvestoren nur in frühen Phasen investieren und tragen dabei ein hohes Risiko. Die Anschlussfinanzierungen in späteren Phasen, wenn die Startups bereits eine erfolgreiche Entwicklung vorweisen konnten, sind nun nicht mehr nur VC-Gesellschaften vorbehalten.

Die indirekte Beteiligung über Companisto hat jedoch noch andere Auswirkungen. Companisto behält sich im Vertrag die Kontrolle über den Informationsfluss vor und welche Exit-Angebote an die Crowd weiter gegeben werden. Das muss man wissen, ob man das möchte – als Investor und als Unternehmen. Aus Investorensicht hat Companisto einen entscheidenden Vorteil. Der Auszahlungsbetrag wird auf Grundlage des Unternehmenswertes nach dem Wirtschaftsprüferstandard IDWS1 berechnet. Der Investor nimmt so an der Steigerung des Unternehmenswertes teil. Auch bei den über Innovestment finanzierten Unternehmen wird ein Unternehmenswert berechnet, allerdings bleibt offen, mit welcher Methode die Unternehmen dies tun werden und dies geschieht nur bei Kündigung durch das Unternehmen. Bei Seedmatch wird über die Heranziehung des Vorjahrsergebnisses ein eher indirekter deutlich vereinfachter Weg gegangen, lässt sich doch der Auszahlungsbetrag sofort berechnen, sobald der Jahresabschluss erstellt wurde. Nur bei den Genussscheinen der Projekte auf der Deutschen Mikroinvest spielt der Unternehmenswert keine Rolle. Dafür wird eine relativ feste Verzinsung versprochen, vorausgesetzt es wurde ausreichend Gewinn erwirtschaftet. Bei Bergfürst partizipiert man über den Aktienpreis zwar auch an der Unternehmenswertsteigerung, allerdings ist der tatsächlich über den außerbörslichen Handel erzielbare Preis wie auch an der regulären Börse von vielen anderen Faktoren abhängig. Das Risiko im Notfall einen nicht adäquaten Preis zu erzielen bzw. nur Teile der Beteiligung abstoßen zu können ist nur bei Bergfürst vorhanden. Außerdem braucht es wie an der richtigen Börse auch starke Nerven, wenn der Preis zwischendurch mal sinkt und das wird immer mal passieren.

Die hier genannten Regelungen, das Image der Plattform und andere Punkte, wie die Mindestbeteiligungssumme bestimmen natürlich auch über die Struktur der Investoren mit. Auch das ist ein Punkt den ein Unternehmen bei der Wahl der Plattform für sein Crowdfunding beachten sollte. In meinen Augen ganz wichtig: Wie läuft die Kommunikation zwischen den Beteiligungsgebern und dem finanzierten Unternehmen nicht nur während der Fundingphase, sondern auch danach ab? Hier haben sicher derzeit Innovestment und Seedmatch die Nase vorn. Dort gibt einen geschlossenen Investor-Relations-Bereich, weitere Services stehen kurz vor dem Rollout. Bei Welcome Investment kann man anderen registrierten Benutzern „folgen“ und so deren Nachrichten erhalten.

Fazit: Konkurrenz belebt das Geschäft. So nach und nach werden diverse Lücken in den Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen geschlossen. Die damit einhergehende größere Auswahl erfordert einen höheren Rechercheaufwand für die Unternehmen oder die Hinzuziehung von Experten. In der folgenden Vergleichstabelle werden die sechs hier betrachteten Crowdinvestingplattformen noch einmal verglichen. Die Tabelle erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ebenso werden sich die Bedingungen im Zeitablauf ändern, die Angaben sind daher als Momentaufnahme zu sehen. Die Korrektheit der Angaben kann trotz aller Sorgfalt und der Einbeziehung der Plattformbetreiber in die Erstellung des Artikels nicht garantiert werden.

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Zur Person
Dipl.-Betriebswirt und Bankkaufmann Steffen Doberstein ist
Unternehmensberater für KMU und Gründer mit dem Schwerpunkt Finanzierung, auch ohne Beteiligung von Banken, wie Crowdfunding. Er arbeitete u.a. in der Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg respektive der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg. Als Unternehmensberater war er bislang insgesamt sieben Jahre tätig und wurde in dieser Zeit mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Schwerpunkte waren die kaufmännische Beratung von KMU und die SAP-Beratung von Banken. Ein weiteres Kompetenzthema ist Wissensmanagement in Unternehmen. Er ist seit acht Jahren Redaktionsleiter der Webseite www.community-of-knowledge.de und hat einen Arbeitskreis zu diesem Thema in Berlin mitbegründet und über viele Jahre organisiert. Steffen Doberstein führt diverse Seminare durch und ist für die IHK Berlin als Dozent und Prüfer tätig.



  1. Claus

    Guter Überblick.
    Ein Problem aus meiner Sicht, ist dass nach Abschluss der Fundings für NICHT-Investoren nicht beurteilbar ist wie die Performance sich entwickelt. Damit lassen sich von “außen” auch keine Analyse zur Rendite bei dieser Anlageklase anzustellen. Mehr Überlegungen dazu hier:
    http://www.p2p-kredite.com/diskussion/erfahrungsberichte-crowdinvesting-t1495.html

  2. Zu nennen wäre auch die speziell auf kleine und mittelständischen Unternehmen ausgerichteten Crowdinvestingplattformen und Partner der Fidor Bank AG
    Bankless24 und United Equity (www.united-equity.de)

  3. Vielen Dank für den wirklich gelungenen Artikel über den Unterschied der verschiedenen Finanzierungsplattformen

  4. Hallo Claus!
    Vielen Dank für das positive Feedback! Sie haben völlig Recht. Interessanter Aspekt. Auch aus unternehmerischer Sicht ist noch nicht alles perfekt.

    Hallo Adrian Porger!
    Danke für den Hinweis! Als ich den Beitrag vor einem halben Jahr anfing zu schreiben und zu recherchieren war mein Anspruch noch alle Crowdinvesting-Plattformen dabei zu haben. Das war damals auch noch realistisch, doch bis zur Fertigstellung und Veröffentlichung (inkl. diverse Aktualisierungen) war es dann nicht mehr machbar. Die Entwicklung verlief rasend schnell. Ich würde mich über einen Kontakt freuen. Denn ich möchte hier am Ball bleiben und die Übersicht zumindest für mich und meine Arbeit respektive pot. Kunden möglichst aktuell halten.



  5. Mike

    Haben einige BWLer noch immer nicht geschnallt dass es bei Crowdfunding und Risikokapitel eine klassische Renditenrechnung nicht funktioniert? Die Rendite erhöht sich um das zwanzigfache wenn man einfach sein Hirn benutzt und nicht in jedes Studentenprojekt investiert und um das dreißigfache, wenn man versteht, dass Crowdfundingprojekte typischerweise solche sind, die zu wenig Wachstum für Risikokapitalgeber und zu hohe Risiken für Banken bieten. Da kann man sein Geld auch gleich spenden und genau als solches ist Crowdfunding gedacht. Man spendet Geld an ein Jungunternehmen mit pot. Spätverzinsungen. Wenn man DAS erstmal verstanden hat, geht man mit der Sache auch deutlich anders um.



  6. Geldschrank

    @Mike: Nee, das haben diese “BWLer” nicht verstanden. Die denken immer noch wenn sie nur ein Startup gründen und VC aufnehmen, verdienen sie in 2 Jahren so viel Geld, wie andere Akademiker in 3 Berufsleben nicht.

  7. @Geldschrank
    Entweder haben Sie Mike nicht verstanden oder ich nicht. Mike bezieht sich auf die Seite der Investoren, Ihr Beitrag bezieht sich jedoch auf die Gründer. Ob die nun alle nur an das große Geld denken, bezweifle ich, aber selbst wenn, ist es doch egal, die Realität wird sie schon irgendwann einholen. Wichtig ist, dass die Gründer das Investorengeld nicht für sich “verbraten”.
    Übrigens geht es hier um das Crowfunding, nicht um VC-Finanzierung. Darunter verstehe zumindest ich Geld von einer VC-Gesellschaft.

    @ Mike
    Das triff nur zu, wenn Crowdinvesting als Notlösung verstanden wird, wenn man sonst kein Geld bekommt. Wird es dagegen als gleichberechtigter Finanzierungsweg verstanden gibt es hier auch die Unternehmen, die so gute Wachstumschancen haben, dass sie auch einen VC bekommen könnten. Das ist durchaus schon geschehen. Im Moment ist es sicherlich noch so wie von Dir beschrieben, aber das Instrument ist noch sehr neu und relativ unbekannt. Ich gehe im Moment davon aus, dass in ein paar Jahren Crowdfunding jeder Form zunehmend normal wird.
    Ich sehe auch in Spenden nichts Schlechtes. Das ist in meinen Augen ein wichtiges Kriterium für ein gutes Gründerklima, wenn Leute bereit sind in Gründungen zu finanzieren, auch wenn sie wissen, dass das Geld weg sein könnte oder es rein rational bessere Anlagealternativen gibt. Ich jedenfalls gehe ich so mit der Sache um.



  8. Harry

    @Mike: Schon mal darüber nachgedacht, dass es inzwischen einige Startups gibt, die sich bewusst gegen einen VC und für Crowdfunding entschieden haben? Der VC gibt Geld und Input aus einer Quelle. Die Crowd gibt Geld und Lead-Generierung, Feedback, Bekanntheit durch das Funding selbst, und ein virales Marketing, dass ein VC in keiner Form bieten kann.

    Dass VCs einzig und allein die Top-Cases abholen, ist ein Irrglaube, der wohl nicht mehr lange Bestand haben wird.



  9. Petra Panther

    @Steffen Doberstein

    I)Ich finde, was generell in der gesamten Betrachtung und in der Debatte um Crowdfunding unterschlagen wird, sind die miserablen Informationen, die von den Startups auf den Plattformen zur Verfügung gestellt werden, insbesondere wenn es um Marketing und Finanzplanung geht.

    Das ist eigentlich schon fahrlässig, damit um Investoren zu werben.

    Ich denke nicht, dass in 90% der Fälle die dargebotenen Infos ausreichen, um den Investmentcase gut nachzuvollziehen.

    II) Wenn ich mir z.B. Seedmatch ansehe & die Form der stillen Beteiligung dann frage ich mich noch immer, ob ich da was nicht verstanden habe oder ob die “Investoren” etwas nicht verstanden habe. In a nutshell würde ich es so sehen: Die Investoren leihen sehr dem Startup kostenlos Geld. Warum? 1. Es sind bei Seedmatch ja Startups, die in den ersten Jahren ja nicht kostendeckend arbeiten. Es geht ja auch um Expansion. D.h. wenn die Vergütung einer stillen Beteiligung über Gewinnausschüttungen erfolgen, dann bezweifele ich sehr stark,dass es diese Ausschüttungen jemals geben wird. Warum auch? Wenn man keine abermalige Finanzierung durch die Crowd im Sinn hat und auf sie nicht mehr angewiesen ist, kann man im Zweifel auch auf eine schöne schwarze Null steuern. Heißt also: der “Investore”, der noch nichtmal Unternehmensanteile hält, bekommt im besten Fall sein Geld zurück. Er trägt also das Risiko, an Wertzugewinnen der Firma partizipiert er aber nicht.

    Ich würde gerne einmal dazu IHRE Meinung hören, Herr Doberstein.

  10. Hallo Frau Panther!
    Sie glauben gar nicht wie weit wir da in Übereinstimmung liegen. Ich hatte vor einem 3/4-Jahr auf meiner Seite über meine Bauchschmerzen insbesondere aus Anleger-/Investorensicht berichtet
    http://tinyurl.com/bkfgdx8. Einiges würde ich mittlerweile anders sehen, aber es gibt auch aus meiner Sicht noch einige Kritikpunkte. Wer den Beitrag liest hält mich vermutlich für einen Gegner des Crowdinvestings, was ich aber ebenso wenig bin wie ein unkritischer Befürworter, so wie das vielleicht hier wirkt.
    1) Die Informationen hätten mir als Banker damals bei der Kreditvergabe nicht gereicht, insbesondere was die (nicht vorhandene) Nachvollziehbarkeit der Umsatzzahlen angeht. Manchmal pikse ich und hake bei den startups auf den Crowdinvesting-Plattformen an der Stelle nach, so richtig zufrieden bin ich da selten. Ich glaube ich bin da auch schon “negativ” bekannt. Wir beide haben da aber offenkundig auch höhere Ansprüche als viele andere Menschen (so bin ich auch in meiner persönlichen Umgebung bekannt). Andererseits ganz ehrlich, würden die Investmententscheidungen wirklich sicherer werden mit einem Mehr an (vielleicht auch gar nicht verstandenen) Informationen? Wenn dem so wäre, würden sich VC-Ges. und Banken doch nicht so häufig irren.
    2)Gerade was das Marketing angeht, ist mir auch gleich aufgefallen, dass ich die Gelder nicht für ausreichend betrachte, um ausreichend bekannt im Internet zu werden und sah schon eine Welle an notwendigen Nachfinanzierungen. Diese ist jetzt auch schon am anrollen und ich bin erstaunt wie locker alle Beteiligten damit umgehen. Offenkundig muss man damit nicht unbedingt ein Problem haben, sondern kann das auch als Selbstverständlichkeit sehen, die auch den Investoren am Anfang klar war (hoffentlich).
    Die Gefahr der Interessenkollision zwischen Unternehmen und Investor sehe ich auch. Wer hindert denn die Unternehmen daran die Gewinne in den entscheidenden Jahren bewusst niedrig zu halten, um die Investoren möglichst billig abspeisen zu können? Da gibt es durchaus Gründe, dass eben nicht zu tun, aber eine Sicherheit gibt es nicht.
    3) Zu meinem Beitrag: Er richtet sich ganz klar an die zu finanzierenden Unternehmen. Crowdinvesting ist in meinen Augen eine attraktive Finanzierngsalternative, in manchen Konstellationen sogar die einzige
    (siehe dazu auch hier mein Beitrag zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten http://tinyurl.com/bkfgdx8). Wenn es genug Investoren gibt, die an ein Unternehmen (mit den vorhandenen Informationen) glauben, warum nicht?

  11. Es geht eben bisher auch kaum einen dort um echte “Investments”. Eine Auswahl und kritische Bewertung wird wohl erst stattfinden, wenn es mehr interessante Angebote gibt als Gelder zum investieren.

    @Harry: Sehe ich ähnlich. Die Art der Unternehmen ohne Erfolgsaussichten in die investiert wird mag unterschiedlich sein, aber VCs finden auch nicht nur die Rosinen. Ein großer Teil von deren Deals läuft über persönliche Beziehungen, die genauso täuschen können wie sich die Crowd durch eine nette Vorstellung und ein Video täuschen lässt.



  12. Petra Panther

    @Steffen Doberstein

    Danke für die schnelle Antwort. Ich finde halt, dass diese Punkte offener angesprochener werden müssen. Ansonsten droht auch ein Debakel. Und viele unbedarfte naive “Investoren” fallen ganz schön böse auf die Nase.

    Und deshalb sollte auch offen Tacheles geredet werden in der Startup-Szene. Ohne die notwendigen Informationen sind die Angebote unseriös. Dann sollte das zumindest als Glückspiel betrachtet werden und der Maximaleinsatz begrenzt werden.

    Und ja: natürlich sind Infos für die VCs wichtig. Weil schon viele Startups rausfallen, bei denen noch nichteinmal die Grundverständnisse für eine Finanzplanung vorhanden sind und die Logik des FInanzplanes schon nicht stimmt.

    Die Startup-Szene sollte eine Verantwortung übernehmen. Und dazu gehört es, unausgegorene Konzepte auch zu kritisieren.



  13. Petra Panther

    @JMCQ87

    Ich denke, ein Investment von 5.000€ pro Startup kann man schon als Investment betrachten. Es richtet sich ja gerade an den Endkonsumenten und nicht an institutionelle Anleger.

  14. @Petra Panther
    gehe ich völlig dacor
    Eben weil ich die Darstellungsweise der Szene als zu rosarot empfinde, hatte ich auch damals meinen o.g. Artikel auf meiner Seite veröffentlicht um auf die Aspekte aufmerksam zu machen, die völlig ignoriert werden. Ich bin daher gespannt auf das Ergebnis in wenigen Jahren, wenn die ersten Investments auslaufen.

  15. Ein toller Artikel. Herzlichen Glückwunsch. Crowdfunding bzw. Investing ist nichts Neues. Beteiligungen begeben alle M-Dax/Dax Unternehmen. Lidl, Sixt und jedes DAX Unternehmen begibt diese Beteiligungen seit Jahrzenten und hat das Instrument genutzt um groß zu werden. Nur weil es jetzt online läuft ist es nicht neu. Es geht am Ende nur um eines. Geld gegen Rendite. Unternehmen brauchen Geld. Renditeorientierte Anleger wollen statt 1% Bankzinsen 8% oder mehr Rendite. Wie das Unternehmen en Detail performt, interessiert heute die wenigsten Anleger. Keiner der heute in Prokon oder andere Firmen 5000,- oder 10.000,- Euro investiert schaut sich das an. Innerhalb von Wochen sind aber Emissionen im Millionenbereich an Privatableger verkauft. Es geht nur darum, am Ende des Tages mehr Geld im Geldbeutel zu haben. Und ändern können diese Anleger auch nichts. Sie sind stimmrechtslos.
    Bankenfreie Finanzierung, das ist es, worum es für Unternehmen geht und jedes Unternehmen kann heute Beteiligungen begeben mit Anlegerinformationen unterschiedlichster Tiefe und Breite und dabei Bafin konform die Beteiligung begeben. Sich darüber zu entrüsten, wie viel Informationen wirklich zur Verfügung stehen ist im Falle der stimmrechtlosen Beteiligungen müßig. Interessentrieb ist nur, wie viel Rendite bekomme ich für mein Geld und vertraue ich den mehr oder weniger Informationen.
    Wer sich von Zahlen wie Summe Investoren, etwaige Gewinnaussichten beim Exit oder nicht geschäftsrelevanten Informationen lenken lässt, setzt schnell auf irrelevante Daten oder
    wird – und das ist dann viel schlimmer – sogar bewusst von Vermittlern oder Plattformen in diese Richtung beeinflusst.
    Wer diese Beeinflussung mit solchen Zahlen oder Informationen vornimmt – und das wird jeder Anlegeranwalt am Ende vorwerfen – hat keine Ahnung was eine Schar von diesen Anlegeranwälten gegenüber dem Unternehmen und dem Vermittler bzw. Berater anrichten kann. Was falsche Kommunikation anrichten kann zeigt der Fall Kirch. Herr Breuer von der DEUTSCHEN BANK war im Fall Kirch zwar auch direkt involviert, aber so kann es jeder Plattform und jedem Vermittler / Berater ergehen, der zu bunt und zu schillernd oder zu schlecht kommuniziert. Haftung gegenüber dem Anleger!
    Hier stolpern alle in die Haftungsfalle wenn das Projekt scheitert. Deswegen liebe Unternehmer, liebe Plattformen und liebe Vermittler und Berater – nicht die Bodenhaftung verlieren.

  16. Ein ergänzender Hinweis sei mir noch zu meinem Artikel gestattet. Wie aus der Tabelle ersichtlich wird auch bei Innovestment beim Ausstieg der Unternehmenswert nach dem IDWS1-Standard berechnet. Im Text erwähne ich an dieser Stelle nur Companisto.
    Ansonsten bleibt mir nur festzuhalten, dass sich alle Plattformen selbstverständlich beständig weiter entwickeln und daher die gemachten Angaben im Fall eines gewünschten Crowdfundings stets noch einmal überprüft und verglichen werden sollten.



  17. Daniel

    @Companisto: Ich kann nur abraten. Warum? I. Unseriöses Vorgehen.
    II. Sehr magere Informationen der Startups
    Nach meinen Erfahrungen in den letzten Tagen kann ich nur von dieser Plattform abraten.
    1) Nach ein paar kritischen Fragen zum Businessplan wurde vom diesbzgl. Startup nur mit der Standard-Ausrede “Das seien sensible Daten” geantwortet. Gerne könnte ich darüber in einem persönlichen Gespräch mehr Info bekommen.
    2) Nach der Konversation in den Kommentaren kam dann die Mitgründerin des Startups auf mein Profil bei XING. Obwohl mein Nachname NICHT auf der Plattform angezeigt wurde. D.h. hier muss die Information über meine Identität von Companisto an das Startup geflossen sein. D.h. hier wurde scheinbar gegen das Bundesdatenschutz verstoßen, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Mitgründerin, der ich persönlich nicht bekannt bin, durch Zufall nach einer Stichwörter-Suche (also wahrscheinlich mein Name) auf mein Profil gelangt ist.
    3) Ein Tag später, hat dann einer der Mitgründer von Companisto auf meine Kommentare auf der Plattform geantwortet, und zwar in der Anrede mit meinem Nachnamen (Ich weiß nicht warum, Ich will ja nicht behaupten, dass er damit die Weitergabe meiner Identität an die Mitgründerin verschleiern wollte). Nach ein paar Emails and die beiden Geschäftsführer ohne Antwort wurde dann mein Nachname wieder von der Plattform entfernt.
    4)Alle neue Kommentare wurden per Hand in ältere Konversationskommentare geschoben, scheinbar, damit sie nicht anderen Investoren auffallen. Offizielle Begründung: Andere User könnten sonst die Diskussion nicht mehr nachvollziehen.
    5) Aber auch Fragen zu Companisto wurden dann in diese ältere Konversation verschoben. Und auch nicht beantwortet.
    6) Desweiteren wurden kritische Kommentare gelöscht, u.a. folgende:
    ——————————————–
    Ich finde es problematisch, dass ihr unter Investitionshistorie schreibt
    „Die Companisto Venture Capital GmbH hat sich am 07.11.2012 mit einer atypischen stillen Beteiligung im
    Nominalw ert von EUR 100.000,00 beteiligt, welche 12,50 Prozent am Gewinn und am Unternehmenswert der
    livekritik Gesellschaft für Kommunikation und Kultur mbH vermittelt. Diese Beteiligung wird an die Companisten
    weitervermittelt”.
    An dieser Stelle solltet Ihr auch prominent darauf hinw eisen, dass dieser Beteiligungsvertrag auch eine (Teil-)
    Rücktrittsmöglichkeit enthält.
    Ansonsten könnte jemand den Eindruck gewinnen, wenn er den Beteiligungsvertrag von Companisto mit livekritik
    liest, dass durch die Beteiligung von companisto schon eine feste Beteiligung von companisto erfolgt und eine
    Summe von 100.000€ erfolgt ist.
    Siehe Beteiligungsvertrag:
    §19 “Anpassung der Einlage… [..]
    “Sow eit Companisto seine Einlage gemäß Ziffer 2 nicht bis fünf Monate nach Veröffentlichung des Profils des
    Startups auf der Website erbracht hat, reduziert sich die zu leistende Einlage entsprechend und die
    Beteiligungsquote verhältnismäßig.””

    ——————————————–

    Auch weitere Kommentare wurden ohne Begründung und Benachrichtigung gelöscht.

    7) Danach wurde scheinbar mein Account blockiert. Ich konnte mich in meinen Account nicht mehr einloggen. Mich aber neu registrieren, sodass ich dann auch gesehen habe, dass meine Kommentare selektiv gelöscht worden sind.

    Fazit: Ich wäre mit einer Entschuldigung, dass mein Name einfach weitergegeben worden ist, zufrieden gewesen. Weil es ein Startup ist. Aber wie hier agiert wird, insbesondere von 2 Gründern, die Rechtsanwälte sind und es besser wissen sollten, ist nicht tolerierbar.

    II. Bzgl. der mageren Informationen der Startups: Genau dort haben auch meine Fragen angesetzt, weil die dargebotenen Informationen nicht dazu geeignet sind, die Startups auch nur annähernd einzuschätzen.

    Jegliche Frage wurde mit der Standard-Antwort, das seien sensible Geschäftsdaten, die zum Schutz der Investoren nicht veröffentlicht werden dürften, abgetan.

    Von beiden Startups, die gerade Geld einsammeln. Ich würde mal schätzen, das wird zum Klassiker-Satz der Crowdfunding Branche.

    Dabei sind es relevante Informationen, die auch durch den Beteiligungsvertrag nicht abgedeckt werden:

    z.B. die Frage nach der Mittelverwendung: nach meinem Verständnis könnte ein Startup, das bei Companisto Geld einsammelt, dieses Geld komplett dafür verwenden, Kredite abzulösen, die bereits bestehen.

    Also folgende FIKTIVE Situation:
    Startup A hat in 2012 Verluste gemacht. Wurde finanziert über ein normales, nicht nachrangiges kurzfristiges Darlehen einess Gesellschafters (oder Angehörigen). Nach der FInanzierung wird das Darlehen abgelöst. Es ist möglich. Ich verstehe nicht, warum ein Startup auf Nachfrage, ob diese Mittelverwendung ausgeschlossen ist, nicht antworten kann. Wie kann das eine Information sein, die einem Wettbewerber helfen kann?

    Oder andere FIKTIVE Situation:
    Ein GF hat sich sein Gehalt nicht ausbezahlt, sondern gestundet. Im Prinzip könnte er dann, wenn wieder Geld in der Firma ist, sich dieses gestundete Gehalt dann ersteinmal auszahlen. Und das hab ich noch nichtmal gefragt.

    Ich sehe diesen Punkt sogar nicht nur als informationswürdig, sondern hier das Startup in der Informationspflicht. Weil sonst durch die sehr lückenhaften Finanzpläne schon der Eindruck erweckt wird, die Mittel werden “nur” für die Zukunft verwendet. Vielleicht ist das sogar auch der Fall, aber ich frage mich dann, warum das nicht einfach ordentlich beantwortet werden kann.



  18. Daniel

    @Companisto: unseriöses Verhalten

    8) Es sind nicht nur Kommentare selektiv gelöscht worden, das Kommentieren wird jetzt auch noch zensiert, Kommentare werden erst nach Prüfung freigeschaltet, dadurch ist es mir nicht mehr möglich, auf alte Kommentare zu antworten.

    Man muss sich fragen, ob solch ein Verhalten sie nicht ggf. sogar schadensersatzpflichtig machen könnte, weil sie kritische Stimmen unterbinden, um die Finanzierung der Startups zu fördern.



  19. Daniel

    @Companisto.de – fehlende Bafin-Lizenz?

    Kann mir mal jemand erklären, warum Companisto keine Bafin-Lizenz braucht?

    So wie ich das verstanden habe, vertreibt und vermittelt ja die Companisto GmbH stille Beteiligungen der Companisto Venture Capital GmbH. Dies müssten dann doch “Finanzinstrumente” sein. Oder? Damit wäre doch die Companisto GmbH Finanzdienstleister und bräuchte eine Lizenz

    http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Merkblatt/WA/dl_071101_fidierlaubnis_buba.pdf?__blob=publicationFile

    Und bei der Bafin finde ich sie nicht:

    http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Liste/Unternehmensdatenbank/dl_li_fidi_zugel_gesamt.html
    -



  20. Daniel

    @Companisto: nicht erlaubnispflichtig.

    http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/fa_bj_2012_09_crowdfunding.html?nn=2818606

    Die restlichen Punkte der fehlenden Seriosität bleiben aber.



  21. Daniel

    @Companisto: Unseriös

    9) Zu meine-spielzeugkiste.de:

    Vorschläge der User: man sollte auch Gesellschaftsspiele machen.

    Der Gründer kommentiert, dass sie das auch Vorhaben.

    Kommentar mit der Frage, ob das nicht problematisch sein könnte, bzw. wie sie das anbieten können, da Gesellschaftsspiele ja urheberrechtlich geschützt seien und damit eine Vermietung durch das UrhG ja eingeschränkt ist, wurde ebenfalls durch companisto gelöscht.

  22. Hallo Zusammen,
    aktuelle Zahlen zu Crowd investing 2012 sind da. 2012 konnten im Bereich Crowd investing 45 erfolgreich beendete Finanzierungen von 43 Start-ups verzeichnet werden. 2 Start-ups finanzierten sich gleich in zwei Finanzierungsrunden über die Crowd. In Summe kamen 2012 so 4,3 Mio. € für die jungen Unternehmen zustande. Mit den 0,4 Mio. € im Jahr zuvor schlagen damit 4,7 Mio. € an Kapital für 48 Start-ups zu Buche.

    Alle Infos gibt es unter http://www.fuer-gruender.de/blog/2013/01/2012-wachstum-crowd-funding-und-crowd-investing/
    Beste Grüße

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  34. Ich habe im Oktober 2012 ein Unternehmen gegründet, mit dem ich Energiespeicher produziere. Das sind GEL-Batterien unterschiedlicher Größe, verwendbar in elektrischen Fahrzeugen, als Speicher für Photovoltaik, zur Versorgung von Wohnmobilen und Wohnwagen, Notstrom- und Alarmanlagen usw. usw. Wir haben bereits einige gute Kunden gewonnen, aber uns fehlt das Geld für Betriebsmittel. Zwar haben wir alle Büro- und Betriebsmittel sowie auch die Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge bezahlt, aber wir müssen Rohstoffe kaufen, Halbfertigerzeugnisse usw. Uns fehlen rund 100.000 € um uns auch zu bevorraten und stets lieferfähig zu sein. Wer rät mir, was ich tun muss !
    Gruß
    Ursula Meilinger



  35. Brain Interfaces UG

    Neue Crowdfunding Plattform für Deutschland.

    EASY CROWDFUNDING – Unternehmensaktien von Gründern

    http://www.easy-crowdfunding.de

    Startup`s haben hier die Möglichkeit abseits von Bankkrediten, nach
    Geldgebern für Ihr Startkapital (Maximalbetrag bis 100.000€) zu suchen.
    Investoren erwerben Aktien welche ab dem 1. Tag außerbörslich gehandelt
    werden können.

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