Schmuck- statt Tupperparty: Springstar startet Schmuck-Start-up Juvalia & You

Seit etlichen Monaten arbeitet der Inkubator Springstar, der von Klaus Hommels und Oliver Jung ins Leben gerufen wurde, an seinem luxuriösen Schmuck-Start-up Juvalia (www.juvalia.de) – deutsche-startups.de berichtete bereits mehrmals darüber. Jetzt geht die […]
Schmuck- statt Tupperparty: Springstar startet Schmuck-Start-up Juvalia & You

Seit etlichen Monaten arbeitet der Inkubator Springstar, der von Klaus Hommels und Oliver Jung ins Leben gerufen wurde, an seinem luxuriösen Schmuck-Start-up Juvalia (www.juvalia.de) – deutsche-startups.de berichtete bereits mehrmals darüber. Jetzt geht die Jungfirma unter dem Namen Juvalia & You an den Start – und zwar in Deutschland und Indien. Im Gegensatz zu den vielen anderen Schmuck-Start-ups, die zuletzt starteten, nehmen sich die Hauptstädter aber nicht das US-Start-up gemvara (www.gemvara.com) als Vorbild, sondern Stella & Dot (www.stelladot.com). Juvalia bringt seine Waren somit vor allem durch unabhängige Beraterinnen und mittels Schmuckkoffern direkt in die Wohnzimmer der Kundinnen.

Juvalia ist somit eine Art Tupperparty – allerdings ohne kleine und große Plastikboxen. Dafür mit Ketten, Ohrringen und Armreifen. StyleShows heißen die Schmuckpartys bei Juvalia. Das Vorbild Stella & Dot ist bereits extrem erfolgreich unterwegs: Bereits Anfang des vergangenen Jahres investierte Sequoia Capital stattliche 37 Millionen US-Dollar in das Start-up, das von Jessica Herrin ins Leben gerufen wurde. Die Gründerin ist dabei nicht nur Ideengebern des Schmuck-Start-ups, sondern auch das authentische Aushängeschild für den luxuriösen Dienst. Juvalia fehlt so eine Frontfrau! Geschäftsführer der Jungfirma Christian Wallin und Magnus Resch. Offenbar haben sich die Berliner bewusst gegen ein weibliches Aushängeschild an der Spitze des jungen Unternehmens entschieden.

Stella & Dot kommt nach Deutschland

Auch, weil Juvalia nicht nur einen Markt bedient, sondern direkt zum Start schon so unterschiedliche Märkte wie Deutschland und Indien, wo Springstar-Macher Harish Bahl seinen Sitz hat. Und man kann davon ausgehen, dass zügig weitere Springstar-Länder wie Brasilien und Russland hinzukommen werden. Springstar-Macher Resch deutet zum Start von Juvalia zumindest schon einmal an: “Indien ist nur der Anfang”. Spannend bleibt dabei, ob es der Mannschaft des Inkubators gelingt, das Vertriebsnetzwerk, welches für Juvalia nötig ist, ähnlich schnell aufzubauen wie die simple Website. Denn Juvalia ist nun einmal mehr als ein Shop: Das Konzept lebt von den vielen unabhängigen Beraterinnen, den sogenannten Stylistinnen, die die Ketten, Ohrringen und Armreifen zu den Kundinnen tragen.

Zu guter Letzt schläft auch die Konkurrenz nicht: Wie Stellenanzeigen zeigen, bereitet Stella & Dot derzeit seinen Start in Deutschland vor. Zitat: “This vital position requires an action-oriented, hands on flexible problem-solver who will support in driving our overall marketing and brand initiatives to introduce Stella & Dot to the german market”. Noch im März will das US-Start-up hierzulande offenbar loslegen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  3. Bob111

    Warum nicht es nur einfach sagen: schneeball system fürs internet. (genau wie Amway, Tupperware etc)



  4. Alex67

    Man muss echt blöd sein, wenn man bedenkt wie viel J&Y daran verdient und wieviel man als Beraterin bekommt. Vorallem, weil diese ja die Arbeit haben ihre gekauften Stücke wieder loszuwerden. Zielgruppe: nicht geschäftserfahrene Hausfrauen. Die tun mir jetzt schon Leid.

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