Nach dem deutschen Facebook-Gesellschafter Thomas Heilmann steigen nun auch Marc, Oliver und Alexander Samwer (auch an deutsche-startups.de beteiligt) beim derzeitigen Übernetzwerk Facbook aus. “Wir haben unsere Anteile an Facebook verkauft, weil wir uns auf den Frühphasen- und Wachstumsbereich konzentrieren”, sagt Oliver Samwer gegenüber dem “manager magazin“. Nach Berechnungen des Wirtschaftsblattes dürften die Samwer-Brüder ihren Kapitaleinsatz “etwa verdreifacht haben”. Anfang 2008 stiegen die Samwers bei Facebook ein. Auf der Homepage des European Founders Fund wird das Engagement bei Facebook als “Personal investment by Marc, Oliver and Alexander Samwer” geführt.
Über die Höhe des Investments gibt es keine offiziellen Angaben. Die Beteiligung sei “signifikant” liege aber nicht ganz so hoch wie die von Microsoft, sagte Alexander Samwer Anfang 2008 gegenüber “Spiegel Online“. Das Softwarehaus hatte 240 Millionen Dollar für 1,6 % an Facebook bezahlt. In einer spektakulären Infografik über die Bewertungshistorie von Facebook ist davon die Rede, dass die Samwer-Brüder bei einer Bewertung von 15 Milliarden US-Dollar insgesamt 15 Millionen in das damals in Deutschland unterrepräsentierte Network investierten. Die aktuelle Bewertung von Facebook liegt bei rund 50 Milliarden Dollar.
Erfolg in Serie
Zuletzt sorgten die Samwers mit dem Aufbau und dem spektakulären Verkauf von CityDeal an das US-Vorbild Groupon im In- und Ausland für Aufsehen. Vor ihrem Einstieg bei Facebook hatten die drei Brüder auch den deutschen Facebook-Klon studiVZ mit aufgebaut und an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck verkauft. Zu guter Letzt waren die Samwer-Brüder auch beim Social Network Lokalisten aktiv – dieses gehört inzwischen ProSiebenSat.1. Mit sozialen Netzwerken hatte das Trio somit mehrmals Erfolg!
Tipp: deutsche-startups.de bei Facebook
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Kommentare
Eins muss man den Jungs lassen – sie haben einfach ein gutes Gespür und immer ein perfektes Timing. Denke es ist der ideale Zeitpunkt auszusteigen. Bei einem weiteren hinauszögern steigt das Risiko überproportional zum erwarteten Mehrerlös.
Kommentar von Eugen 17. Februar 2011 @ 20:30Da kannst davon ausgehen dass der Börsengang Next Year holprig wird, wenn fb das Wachstum nicht gebacken kriegt. Die Jungs glauben da nicht dran.
Kommentar von Oli 17. Februar 2011 @ 21:01Der Link in Zeile 6 führt nicht zum “Manager-Magazin”, sondern zum “Tagesspiegel”.
Kommentar von Katia 17. Februar 2011 @ 21:55Den Jungs ist vermutlich der dicke Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach. Den perfekten Zeitpunkt zum Ausstieg gibt es bei nahezu keinem Investement, genau so wenig wie den perfekten Einstieg. Auf jeden Fall Glückwunsch für die ziemlich gute Entwicklung des Investments.
Kommentar von Max 18. Februar 2011 @ 00:33“Da kannst davon ausgehen dass der Börsengang Next Year holprig wird, wenn fb das Wachstum nicht gebacken kriegt. Die Jungs glauben da nicht dran.”
Da glaubt keiner mit Sinn und Verstand daran, zumindestens ich nicht. Das FB so überbewertet wurde/wird, liegt m.E. daran, dass diese sog. “Spezialisten” entweder zu alt sind und überhaupt nicht wissen was dieses Facebook ist, von dem alle reden oder das sie jung sind und glauben sie seien klüger als der Rest obwohl sie trotzdem keine Ahnung haben. Aus der Geschichte müsste man eigentlich lernen das Internetunternehmen sehr wackelig sind und schneller untergehen können als man glaubt…
Kommentar von Markus 18. Februar 2011 @ 08:573x is fast ein bisschen wenig, oder? aber sie sind ja auch recht spät eingestiegen.
Kommentar von Ö 18. Februar 2011 @ 09:57Was heißt da glaubt keiner dran. Die Mehrheit glaubt dass der laden weiter abgeht. Nett gehypt vom Main Stream das ganze. Bei groupon riecht es auch klar nach Ärger. Ich spekuliere drauf dass sie schon Wachstums Probleme haben, die der asiatische Markt abfedern soll. Aber die Asiaten Zicken rum und oli kann seine Nummer nicht durchziehen ;) groupon bleibt auch spannend:
http://www.marbridgeconsulting.com/marbridgedaily/2011-02-17/article/43519/rumor_groupon_tencent_jv_faces_corporate_culture_clash
Kommentar von Oli 18. Februar 2011 @ 09:58Von der Philosophie her bin ich kein Freund von den Samwers den Copy&Paste Brüdern. Aber was Geschäfte angeht haben die es wirklich drauf, das muss man denen lassen. Ich würde mich echt freuen wenn die dieses Potential mal in eine neue Idee investieren würden. Das würde mich wirklich überraschen, aber denke da für sind die zu sehr auf schnellen Gewinn getrimmt. Dennoch in Deutschland kommt keiner mit denen auch nur ansatzweise mit.
Kommentar von leif 18. Februar 2011 @ 09:58http://techcrunch.com/2011/02/16/groupon-spars-with-tencent-joint-venture-isnt-inspiring-local-confidence/
Wurde der Artikel hier schon mal diskutiert?
Kommentar von Xaver 18. Februar 2011 @ 11:30http://www.businessinsider.com/groupon-china-off-to-a-bad-start-2011-2
Kommentar von Oli 19. Februar 2011 @ 19:37Jetzt auszusteigen ist doch nicht wirklich die weiseste Entscheidung. Wieso nicht warten bis zum IPO? Vielleicht brauchen die Herren ja Cash für ein neues großes Ding!?
Kommentar von Boris Scheider 21. Februar 2011 @ 10:25