Die erste Fahrstuhlfahrt auf deutsche-startups.de ist startklar. Die ersten 60 Sekunden gehören United Maps (www.unitedmaps.net), einem Produzenten von digitalen Kartenprodukten. Die Münchner reichern die “aus der KfZ-Navigation bekannten Basiskarten führender Hersteller wie Navteq, Tele Atlas oder AND mit professionell recherchierten zusätzlichen kartografischen Informationen algorithmisch zu neuen Kartenwerken” an. Ab April sollen die United-Maps-Karten für Deutschland verfügbar sein. Kartenwerke für Österreich, die Schweiz und 200 europäische Städte folgen ab dem zweiten Quartal.
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Ihre Meinung ist gefragt
Die Fahrstuhlfahrten auf deutsche-startups.de sollen kein Monolog sein, deswegen laden wir alle Leser ein über das vorgestellte junge Unternehmen in den Kommentaren zu diskutieren. Die wichtigste Frage dabei: Haben die Macher Sie nach 60 Sekunden von ihrem Konzept überzeugt, dass Sie mehr darüber erfahren möchten oder Sie gar in das Unternehmen investieren würden?
60 Sekunden mit
In der Rubrik “60 Sekunden mit” lädt deutsche-startups.de junge Unternehmen in Zusammenarbeit mit iPitch zum filmischen Elevator-Pitch ein. Start-ups aus dem Internetumfeld können sich künftig in 60 Sekunden präsentieren und ihre Idee, ihr Projekt, ihr Start-up zur Diskussion stellen. Sie wollen mitmachen? Kein Problem: Ein kurzes Filmchen drehen, bei iPitch anmelden und das kleine Kunstwerk dort hochladen. Nach der Überprüfung wird das Video freigeschaltet und steht deutsche-startups.de zur Verfügung. Und jetzt schnell rüber zu iPitch.
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Kommentare
Die Cebit hat es bewiesen, Mobile rockt :-) Viel Erfolg!
Kommentar von Thomas Schulze 09. März 2009 @ 14:38ohh Gott ist das Video dröge gesprochen. bin 3 mal eingeschlafen und wieder wach geworden bis ich durch die 60 Sekunden durch war.
Kommentar von Johannes 09. März 2009 @ 14:42Es hört sich sinnvoll an, für mich als Endanwender scheint es aber uninteressant zu sein.
Bei meinem Navigationsgerät kann ich auch Fussgänger einstellen – und wenn ich das nicht mit habe, kann das Samsung Omnia auch navigieren. Woher das jetzt weiß, wo es lang geht und wer das Kartenmaterial aufbereitet ist in soweit uninteressant.
Offtopic: Was mich als Fussgänger an beiden Lösungen stört, ist übrigens, dass ich weder mit Handy, noch mit Nav in der Hand rumlaufen will. Hier müsste mal etwas neues erfunden werden. Z.B. ein (unsichtbares) BT-Headset mit GPRS-Empfänger, damit Handy und Nav in der Tasche bleiben können. :)
Kommentar von Tobias 09. März 2009 @ 14:49“Mobile rockt” – Thomas Schulze wird nicht müde, die Welt mit sinnlentleertem Spam zu versorgen. Schön!
Kommentar von Gerry 09. März 2009 @ 14:51Die Idee an sich ist gut, die Präsentation fand ich langweilig.
Kommentar von Anonym 09. März 2009 @ 15:54@Gerry anonym, wer die Cebit verfolgt hat, wird feststellen, dass die Themen mobility und software/ open source am meisten Zuspruch fanden.
Kommentar von Thomas Schulze 09. März 2009 @ 16:24Wenn du Einblicke zur Cebit benötigst, kannst du Dich gerne bei uns melden :-)
Wow… da bekommt das Wort Pitch eine ganz andere Bedeutung. Das war dann mehr Einschlafmusik oder so ;) Die Idee ist prinzipiell nicht neu. Über die Darstellung und die Vorteile für den Nutzer hat man leider nichts erfahren.
Kommentar von Rene 09. März 2009 @ 16:42Die Präsentation hat zwar die Tätigkeit von United Maps treffsicher dargestellt, jedoch fehlen mir Hinweise auf Erlösmodell, Markt, Vorteile und Chancen. Der technische Aspekt wurde zu sehr in den Vordergrund gestellt. Dabei kommt für Außenstehende und potentielle Geschäftspartner “der Kitzel, dabei sein zu wollen” einfach nicht rüber. Aber keine Bange – daraus kann man ja lernen. Ich denke, man sollte einen EP in jedem Fall vor Veröffentlichung von einem Neutralen “begutachten” lassen, der nicht mit den Details des eigenen Geschäfts vertraut ist. Man selbst ist dazu viel zu befangen. Wenn ein Außenstehender das versteht trifft das dann sicher auch auf die meisten anderen zu. Mal davon abgesehen glaube ich, dass es schon mehrere Stunden oder Tage dauert, einen EP vernünftig vorzubereiten. Die 60 Sekunden (eigentlich 30, oder?) werden unterschätzt – das funktioniert nicht wie Abruf von Wissen in einem Kurzreferat.
Achso: Übrigens toll, dass bei DS so etwas eingeführt wird. Könnte ich mir auch gut u.a. bei XING vorstellen. Ich freue mich auf mehr…
Kommentar von Daniel Pichel 09. März 2009 @ 19:17Schade dass durch so eine präsentation ein so tolles Thema das darbringen der Nützlichkeit für Interessenten etwas verfehlt. Könnte man doch auch -ich will nicht sagen “recht einfach”- besser machen, oder?! (Ich für meinen Teil hätte da schon einige Ideen ;-))
Kommentar von Tom 09. März 2009 @ 20:22Also ich habe erst den Text gelesen und mir dann das Video angesehen. Also ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich sagen soll. Der Text hört sich nicht schlecht an und ich glaube, dass es gar nicht mal so übel wäre so ein Ding zu besitzen. Natürlich gebe ich auch Tobias recht, dass es in jedem guten Navi schon eine Fußgängerfunktion vorhanden ist. Da braucht man es nicht unbedingt.
Was ich allerdings jetzt noch los werden muss ist ein paar Worte über das Video. Ich habe schon viel gesehen, aber das Video ist nicht besonders gut gemacht. DA hätte man mehr draus machen können.
Kommentar von Chris 09. März 2009 @ 21:18Also, ich mag das ganze Gestänker und die unkonstruktive Kritik à la Johannes & Co auf DS echt nicht, aber der Pitch hat war einfach mal bescheiden. Vielleicht sollte man sich vorher mal damit beschäftigen wie man sowas angeht. Im Gegensatz zu vielen anderen hier mal ein Tipp wo man anfangen könnte sich zu informieren: http://dictionary.bnet.com/definition/Elevator+Pitch.html
Das Thema Maps und Mobile finde ich weiterhin spannend. Nun wüsste ich gerne noch welchen Mehrwert United Maps in etwas bieten will. “Tolles Denkmal hier, McDonalds da, schönes Hotel um die Ecke?”
Kommentar von Daniel Weber 10. März 2009 @ 09:58Hallo, ich bin der Verkehrtmacher des langweiligen Videos. Und danke auch für die vielen Tipps!
Wir ergänzen jene Straßen, Wege und Informationen die in allen konventionellen Kartendiensten fehlen. Sie fehlen, weil die Produktionsmethoden von Navteq (Nokia) und Tele Atlas (Tom Tom) auf den Straßenverkehr und die Autonavigation ausgerichtet sind und alles ausserhalb des Autos schlicht nicht erfassen.
Wenn Sie in einem Mappingservice Ihres Vertrauens beim Hineinzoomen schon mal aufgefallen ist daß außer den größeren Straßen im Grunde nichts mehr kommt, dann haben Sie den Usecase: konventionelle Karten hinterlassen mehr Löcher als Inhalte.
Wir ergänzen Inhalte, Wege und thematische Layer: mit einer professionellen Redaktion, im großen Maßstab, für komplette Länder und algorithmisch. Wir laufen also nicht wie OpenStreetMap mit GPS-Trackern durch die Gegend und bauen danach Karten. Wir lizensieren die besten professionellen Vektordaten, verschneiden sie automatisch und ergänzen qualitätsgesichert fehlende Inhalte.
Welche Inhalte, Themen und POIs das sind, hängt von Lizenzmodell ab. Die redaktionelle “Basisausstattung” geht weit über das hinaus, was Sie in heutigen Karten kennen. Findet sich bald auf unserem kleinen Website http://unitedmaps.net
Das alles machen wir als B2B und nicht für den Endnutzer.
Kommentar von Stefan Knecht 10. März 2009 @ 10:44Ich habe hier viel gelesen von der Art, wie jemand präsentiert. Nun ist nicht jeder Mensch ein Gary Vaynerchuk und verkauft Wein wie andere Meeresfrüchte auf dem Fischmarkt in Hamburg. Das ist auch aus meiner Sicht gar nicht wichtig. Denn das was am Ende zählt ist, ob die Zuschauer verstanden haben, um was es geht.
In dem Video fehlt, und da stimme ich euch zu, die Erklärung, was der Spaß kostet..
Kommentar von Andreas Huesch 02. April 2009 @ 10:14