Der Online-Reiseführer Tripwolf (www.tripwolf.de) hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Der Reiseverlag MairDumont und Dieter von Holtzbrinck, bis 2001 Chef der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, investieren in das Start-up mit Sitz in Wien. Die Höhe der Finanzspritze beträgt laut “TechCrunch” 2,5 Millionen US-Dollar. In der Startphase unterstützte die i5invest Beteiligungsgesellschaft das junge Unternehmen, welches von Sebastian Heinzel und Alexander Trieb aus der Taufe gehoben wurde.
Tripwolf will Reisenden die Möglichkeit bieten, sich mit Hilfe von Empfehlungen durch Freunde und Bekannte ein individuell zugeschnittenes Urlaubspaket zusammenzuschnüren. Der Reiseverlag MairDumont war von Anfang an ein wichtiger Partner für Tripwolf. MairDumont deckt mit bekannten Reiseführern, wie beispielsweise Marco Polo, Falk oder DuMont einen Großteil des deutschsprachigen Marktes ab. Während und nach einer Reise – so ist das Ziel der Macher – sollen die Reisenden über ihre Erfahrungen berichten, Empfehungen geben, Reisefotos online stellen und Reisetagebücher führen. Außerdem kann jeder seine Reiseroute für die anderen User sichtbar machen und sich mit Urlaubern vernetzen. Derzeit liegt Tripwolf in einer deutschen und englischen Version vor. Weitere Sprachversion sind geplant. Langfristig soll Tripwolf zum “führenden europäischen Online-Reiseführer” aufsteigen.
Update 23.01.2009, 15:08 Uhr
Inwischen gibt es auch eine offizielle Meldung von Tripwolf: “Das Vertrauen solch erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten und? Unternehmen macht uns stolz und bedeutet einen großen Auftrag für uns. Wir haben 2009 sehr viel vor – vom tripwolf-Start auf Französisch, Spanisch und Italienisch bis zur Version für das iPhone. Mit dieser zweiten Finanzierungsrunde können wir zu einem Zeitpunkt voll durchstarten, in dem vielen Mitbewerbern ein eisiger Wind entgegen bläst. Diesen Vorteil wollen wir nutzen”, sagt Gründer Heinzel. Derzeit umfasse die tripwolf-Community fast 15.000 Mitglieder. “Die Themen Reisen und Mobilität im Internet gehören zu unserem Kerngeschäft”, sagt Verlegerin Stephanie Mair-Huydts. “Wir wollen trotz Finanzkrise unsere Position im Internetbereich weiter ausbauen. tripwolf passt hervorragend zu unseren bisherigen Angeboten.“
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Kommentare
Da kann ich nur gratulieren.
Kommentar von Greg 23. Januar 2009 @ 12:58Die Jungs von Tripwolf haben echt gute Arbeit geleistet : )
Also die Frage ist hier schon, wer hier gute Arbeit geleistet hat. Wie heißt es so schön. Geld regiert die Welt und das ist auch hier so. Allerdings ist die Seite wirklich gut gelungen. Muss ich schon sagen. Man findet sich gut zurecht und man muss nicht lange suchen. Die Aufteilung ist auch sehr gut. Aber ich glaube nicht, dass sie so schnell aufsteigen werden zum „führenden europäischen Online-Reiseführer“. Aber ich drücke ihnen die Daumen, dass sie es schaffen. Der Anfang ist ja schon gemacht.
Kommentar von Jupp 23. Januar 2009 @ 14:19Hab das Konzept noch nicht verstanden. Was macht Tripwolf genau?
Kommentar von Volker Schmidt 23. Januar 2009 @ 16:02@volkerschmidt
ein online reiseführer. informationen sammeln, bündeln, und einen eigenen pdf guide erstellen.
(bin vom team)
Kommentar von lukas 23. Januar 2009 @ 18:12Wenn ich nach Chicago reise, dann gebe ich einfach Chicago Danceclub in Google Maps ein und schau mir an welche Clubs es in Chicago gibt. Letztendlich ist nur ein lokaler Suchdienst a la Maps oder Qype
Wird nur ander vermarktet!
Kommentar von Alex 23. Januar 2009 @ 21:15