Knapp ein Jahr nach dem Start setzt die Reputationsplattform myON-ID (www.myonid.de) zum Sprung über die Landesgrenzen an. „Die außerordentliche hohe Akzeptanz im deutschen Markt und das enorm positive Echo in der Öffentlichkeit haben uns davon überzeugt, dass unser Angebot auch in anderen europäischen Märkten erfolgreich sein wird”, sagt Mario Grobholz, Gründer von myON-ID. Das Konzept von myON-ID ist schnell erklärt: Nach der Anmeldung können Mitglieder über eine Websuche Artikel, Netzwerkprofile und andere Webhinterlassenschaften ihrem eigenen Profil zuordnen, kommentieren und mit Tags versehen. Andere Nutzer dürfen diese Zusammenstellungen anschließend bewerten. Bei der Auslandsexpansion kleckern die Kölner nicht, sondern klotzen ordentlich: Die Reputationsplattform startet gleichzeitig in Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich, Holland, Polen und der Türkei.
“Durch die Expansion in die europäischen Kernmärkte nutzen wir unseren derzeitigen Vorsprung, bevor Unternehmen aus den USA diesen Markt betreten”, sagt Grobholz. Vielleicht denken die Reputationsmanager aber auch an deutsche Konkurrenten wie die Personen-Suchmaschine yasni.de (www.yasni.de), die kürzlich die erste Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zählte bei der Personen-Suchmaschine im Juli 5,8 Millionen Visits und knapp 18 Millionen Page Impressions. Offiziell geprüfte Zahlen von myON-ID gibt es nicht. Google Trends liefert nur Daten für yasni.de. Bei Alexa spielt myON-ID keine Rolle und könnte somit zu klein für eine ordentliche Auswertung sein.
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Kommentare
Ich verstehe diese Personensuchmachinen nicht so ganz. Es sind doch fast die selben Treffen wie bei Google. Wenn ich “Martin Müller” bei Google eingebe oder nicht?
Kommentar von Martin 15. August 2008 @ 15:36Ne es ist deutlich besser aufbereitet und die Treffer sind wirklich personenspezifisch…
Was ich nicht verstehe, dass es keine datenschutzrechtlichen Probleme gibt. Ich will nicht so gesucht und gefunden werden!
Kommentar von Markus 15. August 2008 @ 16:44Kann ich nicht eine Einstweilige verfügung einreichen und der spaß hat ein ende?
Kommentar von blub 15. August 2008 @ 16:46Ich habe gestern noch einen Artikel in der iX zu genau der Problematik mit personenbezogenen Daten gelesen, wo auch u.a. Yasni erwaehnt wird.
Also wen das interessiert, der sollte mal eben zum naechsten Kiosk gehen…
Kommentar von Felix Alaze 15. August 2008 @ 16:58Aber schlau ist es schon, im Ausland mit einer funktional exakt nachgebauten yasni-Kopie (ok – das design ist eher 123people) zu starten nachdem es mit der eigenen Plattform in deutschland wohl nicht geklappt hat.
Kommentar von Max 15. August 2008 @ 17:48Hallo Martin, Markus, Felix – myONID ist keine Personensuchmaschine, sondern eine Plattform für Online Reputation Management. Vielleicht heute in der Abgrenzung zu Personensuchmaschinen noch nicht für jeden zu erkennen, aber am Ende ist das ein anderes Konzept. Werdet Ihr in den nächsten 12 Monaten beobachten können, wenn Ihr wollt.
@Max: ob es schlau ist, werden wir sehen, wir probieren es einfach und werden es dann sehen. Bei Deiner “Analyse” musst Du allerdings nochmal genau hinschauen , denn weder für Funktion noch Design scheint Deine Aussage haltbar zu sein.
Kommentar von Basti 16. August 2008 @ 13:57Wir stellen fest, das Personaler, und Chefs sehr häufig solche “Tools” nutzen, um vor Vorstellungsgesprächen sich ein Bild der Bewerber im Internet zu machen, das spart auch unagenehme Fragen, und Zeit! TS
Kommentar von Thomas Schulze 16. August 2008 @ 14:13@Max, Alex
Kommentar von Nasto 17. August 2008 @ 12:16Interessant zu sehen, dass yasni als direkte Reaktion auf die myonid Europa Expansion sich in seinen pressemitteilungen nun als “größte personensuchmaschine europas” bezeichnet. Ist es fehlende Kreativität, Mangel an eigenen Ideen oder einfach fehlender Stil? In jedem Fall wirkt es nicht souverän, was angesichts des derzeitigen Erfolges im Deutschen markt eher verwundert.
finde die seite überflüssig da sie keinen mehrwert bietet. wer soll das nutzen? finde unternehmertum gut aber bitte mit ideen die die welt braucht.
Kommentar von falk 17. August 2008 @ 20:19@Falk
das einzige was die Welt nicht braucht, seine deine destruktiven Kommentare. Geh zum AG, gründe eine Körperschaft, stell was auf die Beine und dann melde dich wieder.
Ansonsten spar deiner Tastatur diese unnötigen. langweiligen und sachlich stets falschen Aussagen.
Kommentar von Christian Ogait 17. August 2008 @ 21:43