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12 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Mit vertrag-tauschen.de startet ein weiterer Marktplatz für Verträge

Donnerstag, 03. Juli 2008 08:00

Wenige Tage nach Oxami.com (www.oxami.com) startet mit vertrag-tauschen.de (www.vertrag-tauschen.de) eine weitere Handelsplattform für Verträge. Betrieben wird der – im Gegensatz zum Konkurrenten – optisch ansprechende Dienst von der Hamburger Firma Simplessus, einem Hersteller von individuellen Software-Lösungen. Ebenso wie bei Oxami.com können Nutzer bei vertrag-tauschen.de Verträge, die sie nicht mehr nutzen, inserieren. Dabei denken die Betreiber an Verträge für Fitnessstudios, Abos für Zeitungen, DSL, Telefonanschlüsse, Wohnungen und Genossenschaftsanteile. Das Inserieren ist bei vertrag-tauschen.de ebenso wie das Suchen und die Registrierung kostenlos.

“Bezahlt werden muß lediglich die Kontaktmöglichkeit, damit Interessenten Inserenten anschreiben können”, teilt das Unternehmen mit. Diese kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft kostet für 14 Tage 6,90 Euro, für 30 Tage 8,90 Euro und für 90 Tage 14,90 Euro. Ein überschaubares Preismodell, fraglich ist nur, ob Nutzer den Marktplatz für Verträge wirklich längere Zeit nutzen möchten. Wenn es gut läuft, findet man schnell ein passendes Angebot, wird sich mit dem Anbieter einig und ist wieder weg. Bei Oxami.com dagegen ist der Kauf und Verkauf für beiden Seiten kostenlos. Initiator Rainer Schmeißer, der neben Oxami.com auch den Benzinpreisvergleich Tankcheck.de betreibt, will den Dienst komplett über Werbung finanzieren. Wieder einen anderen Ansatz hat Bayanoo (www.bayanoo.de), eine Tauschbörse für Handyverträge. Dort müssen Nutzer für das Einstellen von einem Vertrag eine Gebühr in Höhe von 5,90 Euro zahlen.

Artikel zum Thema
* Bei Oxami.com geht’s um Verträge
* Bayanoo baut um
* Bayanoo verkauft Handyverträge

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12 Kommentare »

1.

Die Umsetzung finde ich sehr gut, übersichtlich und einfach zu bedienen. Das Preismodel finde ich allerdings nicht so gut. Man schaut ja erstmal nur und wenn man was gefunden hat möchte man Kontakt aufnehmen. Sinnvoll wäre denke ich eine einmalige Gebühr von z.B. 5 Euro um den Kontakt herzustellen.

Ich habe jedenfalls gerade was für mich gefunden wo ich sowieso ein Vertrag abschließen wollte und nun 200 Euro Aufnahmegebühr gesparrt habe – sehr gut! :D

Kommentar von Maik — 03. Juli 2008 @ 08:42

2.

Bei den Tauschportalen für Verträge stellt sich für mich die Frage, ob es immer so einfach ist, einen Vertrag zu überschreiben. Nach deutschem Recht muss der Gläubiger im Regelfall einem Schuldnerwechsel zustimmen. Diese Tatsache wird von vertrag-tauschen.de usw. völlig negiert. Die Regelung macht ja auch Sinn, schließlich stünde der Gläubiger im schlechtesten Falle bei einer Schuldnerauswechslung einem insolventen Vertragspartner gegenüber – das ist nicht im Sinne des Erfinders.

Kommentar von Gerry — 03. Juli 2008 @ 08:52

3.

@Maik: Danke für das Feedback, wir werden das Preismodell austesten und ggf. später noch ändern.

@Gerry: Es ist natürlich richtig, dass meistens ohne eine Zustimmung des Vertragspartners kein Wechsel möglich ist. Das hängt aber immer von einzelnen Vertrag bzw. den AGB des Anbieters ab. Darauf weisen wir aber auch z.B. hier gleich zu Anfang hin: http://www.vertrag-tauschen.de/start/wie-geht-das.html

Ferner muss man beim Einstellen eines Vertrages eine Checkbox aktivieren, dass man sichergestellt hat, dass der Vertrag übertragbar ist. Meiner Meinung nach sollte dies ausreichend sein.

Kommentar von Björn — 03. Juli 2008 @ 09:05

4.

Diese Tauschbörsen agieren ohne jede rechtliche Grundlage! Das ist völliger Quatsch, irgendwelche Verträge tauschen zu wollen, ohne BEIDE Vertragspartner in das Geschäft mit einzubeziehen.

Da wird es noch viele lange Gesichter geben, wenn die ersten Fälle vor Gericht landen.

Kommentar von Cheater — 03. Juli 2008 @ 09:19

5.

@ cheater
was du schreibst ist völliger Quatsch! Ich gehe mal schwer davon aus, dass du mit “beide” den Provider und den Kunden meinst. Für diesen Fall sieht die Sache nämlich so aus, dass die Provider die Zustimmung geben müssen. Natürlich könnte man die Verträge auch einfach tauschen, aber das birgt viele Gefahren. Genau deswegen wird beim Provider ein “Übernahmeantrag” angemeldet, dem der Provider meistens zustimmt. Er ist doch froh, wenn “Schubladenverträge” aus der Schublade unter Leute kommen und dann genutzt werden.

Kommentar von VAC — 03. Juli 2008 @ 09:31

6.

@VAC: Oft sind die Betreiber aber auch froh, wenn die Verträge nicht genutzt werden und in den Schublade bleiben. Das betrifft z.B. Fitnessverträge!

Kommentar von Maik — 03. Juli 2008 @ 10:31

7.

Das ist natürlich vollkommen richtig!
Ich bin von Handyverträgen ausgegangen.

Kommentar von VAC — 03. Juli 2008 @ 10:32

8.

Wobei bei Handyverträgen, die nicht auf PrePaid Karten basieren (bei denen ist den den Providern meist egal)ja Liquidität eine Rolle spielt. Zumindest bei denen, die keine peinliche “wir geben jedem einen Vertrag und schenken euch außerdem einen Fernseher”-Werbung machen. Wenn da die Finanzen im Hintergrund nicht stimmen, werden die auch einem Wechsel nicht zustimmen.

Kommentar von Lina — 03. Juli 2008 @ 10:45

9.

Zwar ist das Design übersichtlich, aber verdammt stark von Ebay.de abgekupfert. Da ist ja sogar die “Anmelden”-Box komplett übernommen wurden. Zudem sind so einige Darstellungsfehler in der Seite. Sieht mir so aus, als sei vertrag-Tauschen schnell gemacht wurden, als einem die Idee von Oxami gefiel. Bis zum Erscheinen von Vertrag-Tauschen lagen immerhin 3 Wochen dazwischen.

Ich will gar nicht erst suchen, woher die Icons genommen wurden.

Das Tarifmodell ist einfach unverständlich und komplex. Wenn schon mit Gebühren, was ja vollkommen i.O. ist, dann doch ein Einheitspreis pro Vertrag oder ahnliches.

Kommentar von Thoralf — 03. Juli 2008 @ 10:46

10.

@Thoralf: das ist falsch, vertrag-tauschen.de ging 1 Tag nach Oxami ins Netz.

Wurde damals von dem Gründer auch so bestätigt im Oxami Beitrag.

Kommentar von Maik — 03. Juli 2008 @ 10:59

11.

Also Oxami ging am 05.06. online. Vertrag tauschen laut der Pressseite auf deren Seite am 25.06.

Kommentar von Thoralf — 03. Juli 2008 @ 11:01

12.

Ich kann versichern, dass das Projekt eine längere Vorlaufzeit als drei Wochen hatte. Wenn man sich vor dem Posten informieren würde, fiele relativ schnell auf, dass es schon vom Konzept her kein Me-Too-Produkt ist. Wir sehen Oxami – auch wenn es thematisch ähnlich einzuordnen ist – auch nicht als direkten Konkurrenten, da sich unsere Ansätze stark unterscheiden.

Die Icons kommen von Fotolia und sind wie alle verwendeten Illustrationen natürlich käuflich erworben worden.

Kommentar von Björn — 03. Juli 2008 @ 11:52

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