Bei adTunes ist Musik drin

Die ersten 100.000 Nutzer erhalten heute Zugang zur öffentlichen Beta-Version von adTunes (www.adtunes.de). Hinter den sieben Buchstaben verbirgt sich nach eigenen Angaben “Europas erstes kostenloses, vollinteraktives und legales Musikportal”. Internet-Nutzer mit Wohnsitz in […]
Bei adTunes ist Musik drin

Die ersten 100.000 Nutzer erhalten heute Zugang zur öffentlichen Beta-Version von adTunes (www.adtunes.de). Hinter den sieben Buchstaben verbirgt sich nach eigenen Angaben “Europas erstes kostenloses, vollinteraktives und legales Musikportal”. Internet-Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland können über adTunes kostenlos Musik bekannter Künstler hören. „Auf diesen Moment haben wir sehr lange hingearbeitet. Noch in den letzten Tagen haben wir einige entscheidende Änderungen vorgenommen und das sehr umfangreiche und konstruktive Feedback unserer Test-User einfließen lassen: So gibt es einen neuen Player, der leichter und somit schon fast intuitiv zu bedienen ist”, sagt Constantin Thyssen, Gründer und Geschäftsführer von adTunes.

“Ich freue mich wirklich sehr, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat und wir nun der Welt das bieten können, wonach sie seit Jahren verlangt: einen kostenlosen und legalen Zugang zur Musik.” Die Nutzer können bei adTunes einzelne Songs in voller Länge abspielen, eigene Playlisten erstellen und diese von jedem Computer mit Internet-Anschluss in ganz Deutschland abrufen. Daneben sorgen einige Playlists zu bestimmten Themen oder Künstlern für Berieselung. Die Zahl der Songs kann sich zum Start bereits sehen lassen. Nach eigenen Angaben sind bereits über eine Million Lieder in der Datenbank von adTunes – darunter Werke von bekannten Künstlern wie The Offspring, Mark Medlock, Pink, Whitney Houston, Die Fantastischen Vier und Avril Lavigne. Neben EMI Music stellen auch Sony BMG, Kontor New Media, MTunes und der Content-Aggregator finetunes Lieder zur Verfügung.

Finanzierung über Werbung

Die Nutzer können dabei wie in einem Online-Shop durch das Angebot navigieren und sich ihre Wunschmusik legal anhören. Hinweise auf weitere Songs erleichtern den unbeschwerten Musikgenuss. Die Qualität der Stream ist ebenfalls gelungen. Bei der Optik hatten Gründer Thyssen und seine Mannschaft einen guten Einfall: Der obere Teil der Website wird immer mit Bildern der jeweiligen Künstler, deren Musik gerade abgespielt wird, garniert. Die Finanzierung von adTunes soll über Werbung funktionieren.

Neben Bannerwerbung kommt bei der neuen Online-Musikbox auch Audio- und Videowerbung zum Einsatz. Diese kommt zwar in Form von Unterbrecherwerbung daher, aber diese Kröte müssen die Nutzer schlucken – zumal Radiowerbung deutlich nervtötender ist. Die Künstler, deren Musik bei adTunes gespielt wird, werden vom Münchner Unternehmen, welches von einer ungenannten Privatperson finanziell unterstützt wird, pro abgespieltem Stream bezahlt. Eine gelungene Idee, mit der Onliner ohne großen Schnickschnack drumherum immer wieder legal ihre Wunschmusik hören können und die Künstler gleichzeitig dafür bezahlt werden.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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