deals.de verabschiedet sich
Die Schnäppchen-Community deals.de (www.deals.de) sollte die neue Attraktion aus Freiburg werden. Aus diesem Vorhaben wurde nichts. Die Social-Commerce-Plattform auf der die Mitglieder “aktuelle Schnäppchen und Kuriositäten, egal ob aus dem Internetshop oder einem Tante-Emma Laden um die Ecke” finden konnten, ist schon wieder Geschichte. Das Insolvenzverfahren wurde bereits eröffnet. Betrieben wurde deals.de von der nml – new media labs GmbH. Hinter dem Unternehmen steckten Ruben Welsch, Gründer des Online-Vermarkters mediasquares, rapidsoft und ein ungenannter “namhafter Investor aus der europäischen Internetbranche”.
Im Sommer des vergangenen Jahres stiegen zudem Beuschel-Menze und Frohmut Menze, die Gründer des AOL-Verlages (Bücher, Hefte und Selbstlernkarteien für den Schulunterricht), bei deals.de ein. Einige Zeit war die Website komplett offline, nun prangt wenigstens ein Verkaufsschild auf der Seite. Besitzer der Domain ist Marco Pe, Geschäftsführer der Agentur Artikel 8. Neben der Schnäppchen-Community wollten die nml-Partner die Plattform tipps.de, einen Dienst über den Lehrer ihre “Erfahrungen aus der eigenen Unterrichtspraxis weitergegeben” sollen, aufbauen. Über die Hintergründe der Insolvenz wollen die Beteiligten nicht sprechen. Welsch teilte lediglich mit, dass er aus diversen Gründen ausgeschieden sei.
Artikel zum Thema
* AOL-Gründer steigen bei deals.de ein
* deals.de geht auf Schnäppchenjagd
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[...] Damals sollte sie noch 15.000€ kosten. Leider habe ich nicht sofort zugeschlagen. Dann hatte Deutsche-Startups über den beabsichtigten Verkauf berichtet und das führte dazu, dass ein Verlag ein Gegenangebot [...]
Pingback von Deals.de gekauft | Jens Kunath — 19. Juni 2008 @ 14:37
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[...] Die Schnäppchen-Community deals.de ist schon eine Weile offline. Nun hat zumindest die Domain http://www.deals.de einen neuen Besitzer gefunden. Die eingängige Adresse [...]
Pingback von Kurzmitteilungen: deals.de, billiger.de, SemiGator, nexxter, dialo.de, BusinessLive :: deutsche-startups.de — 19. Juni 2008 @ 18:15
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[...] Die Schnäppchen-Community deals.de ist schon eine Weile offline. Nun hat zumindest die Domain http://www.deals.de einen neuen Besitzer gefunden. Die eingängige Adresse [...]
Pingback von Jens Kunath kauft Deals.de | Jens Kunath — 14. August 2008 @ 16:49
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[...] aha.de Internet GmbH die Domain Deals.de (www.deals.de), die zuvor eine Schnäppchen-Community beheimatete, übernommen. 65.450 Euro legte der Hamburger für die eingängige Adresse auf den Tisch. Jetzt [...]
Pingback von Deals.de listet Schnäppchen :: deutsche-startups.de — 25. September 2008 @ 14:06
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Gibt es eurer Meinung nach zur Zeit vermehrt Insolvenzverfahren welche die Gründungsstimmung drücken könnten?
Kommentar von biernot — 06. Juni 2008 @ 13:38
….ich glaube, es gibt nicht mehr oder weniger Insolvenzen als sonst auch aber manche Geschäftsmodelle generieren einfach nicht genügen Umsatz bzw. Gewinn – trotz namhaften Investoren oder “Finanzspritzen”. Und dann ist eben schnell die Lust raus….
Gruß
Mark
Kommentar von Mark — 06. Juni 2008 @ 13:49
Hi, ich habe schon den Eindruck, dass sich in der Summe die Meldungen in Richtung Insolvenz, Verkauf usw. von Web 2.0-Plattformen häufen. Würde mich auch nicht wundern, wenn bald einige Liveshopping-Dienste aufgeben müssten.
Allerdings denke ich, dass es durchaus ein normaler Prozess ist. Denn im “realen” Leben gibt es ja auch ständige Wechsel bei Ladengeschäften usw. Wieso sollten die Gesetze der Marktwirtschaft im Internet nicht gelten?
Bin gespannt, wie es weiter geht
LG Martin
Kommentar von Martin — 06. Juni 2008 @ 14:23
Da werden sicherlich noch einige folgen, sind ja wirklich die allerwenigsten die gewinnbringend laufen und wenn dann irgendwann keiner mehr Lust hat Geld reinzupumpen ist der Ofen halt aus.
Aber das Geld ist ja nicht weg, hat halt jetzt nur jemand anders
Kommentar von Jan Fastenrath — 06. Juni 2008 @ 15:34
Genau
Kommentar von biernot — 06. Juni 2008 @ 16:34
Diesen Spruch verwende ich auch gerne! Natürlich wird es auch künftig Insolvenzen geben, einfach weil einige Konzepte (doch) nicht funktionieren. Für mich aber ein ganz normaler Prozess.
Kommentar von Alexander Hüsing — 06. Juni 2008 @ 16:40
Es wird sicher noch mehr Insolvenz-Meldungen geben. Der einfache Grund: Vor zwei, drei Jahren hat der Gründungs-Boom begonnen, jetzt erwischt es die ersten (finanzierten) Firmen aus den frühen Tagen, sowie schlecht bzw. nicht finanzierte Firmen aus der nahen Vergangenheit.
Das ist nicht unbedingt ein Zeichen des Platzens einer zweiten Dotcom-Blase, sondern der realistische Ablauf von Start-Ups. (Die meisten werden kein Erfolg – so läuft das in recht vielen Branchen.)
Kommentar von Sebastian — 06. Juni 2008 @ 17:04
Eine Top-Quelle für (negative) Insider, Insolvenzen etc. ist die altbekannte Dotcomtod-Seite die jetzt unter http://www.boocompany.my. Ist manchmal ein schöner Kontrast zu deutsche-startups
Kommentar von Eugen — 06. Juni 2008 @ 17:11
Eigentlich arbeite ich ja genau in diesem Bereich und doch war mir deals.de gar nicht bekannt. Wo haben die denn groß investiert, dass die schon Insolvenz gegangen sein können?
Kommentar von Leo (Schnäppchenfuchs.com) — 06. Juni 2008 @ 22:35
vielleicht in das gehalt des geschäftsführers?
Kommentar von hans — 07. Juni 2008 @ 12:31
Zum Glück kann setzt sich nicht jede blöde Idee durch.
Sowas muss man doch schon vor dem Start wissen.
Kommentar von Michael — 07. Juni 2008 @ 14:38
Vielleicht hat auch einer der Gesellschafter einfach zu viel Geld aus der Gmbh rausgezogen…
lg Bernd
Kommentar von Bernd — 07. Juni 2008 @ 16:00