Deutsche Sprache – schwere Sprache, heißt es gemeinhin. Die Verben unregelmäßig, die Artikel verwirrend und so hält die deutsche Grammatik manche Fallstricke bereit. Nicht nur für Ausländer. Ganze Regalmeter sind in den Buchhandlungen gefüllt mit Ratgebern, Grammatikbüchern und Anleitungen für gutes Deutsch. In diesem Segment tätige Verlagshäuser jedenfalls können sich über mangelnden Umsatz nicht beklagen. Was offline ein durchaus lukratives Geschäft zu sein scheint, findet sich nun auch im Internet wieder.
Zeitgleich mit den Silvesternknallern ging die Online-Plattform “mein-deutschbuch” (www.mein-deutschbuch.de) für den allgemeinen Deutschunterricht an den Start. Das Angebot zum Thema Deutschlernen richtet sich an Deutschlernende aus den Bereichen Deutsch als Fremdsprache und an Schüler der unteren Schulklassen. Gründer Norbert Bensch, selbst langjährig als Deutschleher tätig, hat zusätzlich Angebote für das Lehrpersonal zusammengestellt. “Die Inhalte wurden von erfahrenen Dozenten zusammengestellt und sind in erster Linie auf die Bedürfnisse der Deutschlernenden abgestimmt worden”, verspricht der Gründer auf seiner Seite. Das Angebot ist bislang kostenfrei und wird ergänzt durch einen Chatroom sowie eine Kontaktbörse – beides noch im Aufbau. Darüber hinaus gibt es Links zum Thema Abschlussprüfungen und Studienbedingungen.
Artikel zum Thema
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* bab.la sorgt für Übersetzungen

Fragen










Kommentare
Für mich eher eine private Homepage mit netter Idee.
Kommentar von Michael 08. Januar 2008 @ 13:30…jetzt sind wir in 2008 angekommen :-)
Ich denke, die deutsche Sprache lernt man am besten, in dem man raus geht, mit Deutschen spricht, Radio hört, fernsieht, Zeitungen liest…
Ich kann mir genausogut n Vokabelheft holen und versuchen, auf diese Weise z.B. Rumänisch zu lernen – oder meinetwegen auch ne “interaktive” Hörcassette. Ich seh den Markt für “mein Deutschbuch” nicht also warten wir mal ein Jahr ab…
Xavier
Kommentar von Xavier 08. Januar 2008 @ 14:16@ Xavier
Man kann das Geschäftsmodell aus einer anderen Perspektive betrachten:
Wenn man ein Sprachkurs besucht, muss man auch ein Lehrbuch kaufen. Der Markt ist riesig. Deine Argumentation kann ich daher nicht zustimmen. Ich finde die Geschäftsidee gut. Die Nachfrage nach der Dienstleistung ist da.
Die Frage ist nur wie sie damit Geld verdienen wollen?
Kommentar von Breaker 08. Januar 2008 @ 14:42Online Werbung?
Premium Account?
“mein-deutschbuch.de, das Internetportal zum Deutschlernen”.
Ich meine, dass hier ein Fehler vorliegt.
Deutsch lernen schreibt man nicht zusammen, sondern
“zum Deutsch lernen”
Check das bitte nach :-)
Kommentar von Breaker 08. Januar 2008 @ 15:07