TalentRun öffnet die Karaokebar
Schräge, falsche und krächzende Töne gehören ab sofort zum Leben von Benjamin Brandt, Matthias Krause und Dirk Wischnewski. Gemeinsam haben die Berliner ihre Online-Karaokebar TalentRun (www.talentrun.de) gerade in den geschlossenen Betatest geschickt. “Unsere Nutzer benötigen keine Spielekonsole, sondern lediglich einen Computer mit Internetverbindung und ein Mikrofon – schon startet der Sing-Spaß”, sagt Gründer Krause. Zu den meist gesungenen Liedern zählen derzeit Back For Good von Take That, Anita von Costa Cordalis und I Just Called To Say I Love You von Stevie Wonder. Insgesamt können die Nutzer aus mehreren hundert Songs wählen. Für Nachschub ist gesorgt, die Hauptstädter haben kürzlich einen Vertrag mit der Celas GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Gema und ihrer englischen Schwestergesellschaft MCPS/PRS-Alliance, geschlossen. Die Firma kümmert sich um die Lizenzierung des anglo-amerikanischen Repertoires von EMI Music Publishing im Bereich Online and Mobile.

Die Nutzer von TalentRun können die Lieder aber nicht nur im heimischen Wohnzimmer mitsingen, sondern ihre Darbietungen auch mit einer Webcam aufnehmen und von der TalentRun-Community bewerten lassen. Die Ergebnisse sind in den meisten Fällen lustig bis gruselig – aber das muss beim Karaoke bekanntlich so sein. Abgerundet wird die Plattform durch Wettbewerbe – dabei können die Nutzer gegeneinander antreten und den besten Darbieter eines Songs küren. Bei der Finanzierung ihrer Plattformen setzen die TalentRun-Macher auf Werbung, Premiumdienste, white-label-Lösungen und den Verkauf von CDs mit den Sangeskünsten der Nutzer. Neben TalentRun steht mit MikeStar (www.mikestar.com) allerdings bereits eine weitere Karaoke-Plattform in den Startlöchern.
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ich halte nicht wirklich viel von dem Geschäftsmodell.
Kommentar von Jessica aus Bonn — 21. Dezember 2007 @ 00:56
Ich halte nicht wirklich viel von dem Konzept
Kommentar von Jessica aus Bonn — 21. Dezember 2007 @ 01:05
Was ist der Sinn von dem ganzen Konzept? Ein bisschen mehr Gehirnarbeit hätte ioch mir schon gewünscht.
Kommentar von Marc — 21. Dezember 2007 @ 01:58
Ich finde das Konzept nicht schlecht.
Die Frage ist ob es denen gelingen wird das Live-Karoake Feeling zu erzeugen, das man hat wenn live vor Leute singt.
Denn ist ja das was Karaoke ausmacht.
Umsatzmodelle
Online Werbung: Okay –ist ja Standard
Premium-Dienste: Daran glaube ich nicht.
Da würde ich lieber in einen Karoake-
Bar gehen mit meinen Kumpels
Kommentar von Jefferson aus Texas — 21. Dezember 2007 @ 10:22
Tja, muss man sich wohl erst noch registrieren, um Material der Seite zu sehen. Und da meine Neugier nicht übermäßig groß ist, gehe ich nun doch wieder zurück auf youtube und schaue mir da, ohne nervige Registrierung, lustige Videos an.
Ich bezweifel, dass ein Real Life Erlebnis wie Karaoke im Internet erfolgreich erlebt werden kann, wünsche aber den Gründern viel Erfolg und Glück.
Kommentar von Marcel — 21. Dezember 2007 @ 10:30
@ Marcel
Das ist auch meine Befürchtung.
Denn man geht grundsätzlich nicht in ein Karaoke-Bar um zu singen, sondern Spaß bei einem Bierchen mit seinen Freunden/innen/Arbeitskollegen zu haben.
Dieses Real-Life Erlebnis wird mir einfach als Karokae Fan fehlen, wenn ich vor dem PC in meinem Zimme sitze und singe.
Wenn man aber ganz groß rauskommen möchte als Sänger ist TalentRun, auch nicht das richtige Plattform, sondern eher einen der Video-Plattformen wie YouTube, MyVideo, Clipfish, etc.,
Kommentar von Max — 21. Dezember 2007 @ 10:39
…ist doch nichts neues. -> stimmenplanet.de
Kommentar von tim — 21. Dezember 2007 @ 10:53
@Tim
Das stimmt.
Stimmplanet.de ist seit 2005 online.
Aber das Konzept wurde sehr schlecht von den Jungs umgesetzt.
Vgl. es mit Friendster.com und Myspace.com
Bevor Myspace.com gelauncht wurde, gab es bereit Friendster.com seit einem Jahr auf dem Markt.
MySpace.com wurde in 2003 gelauncht. Myspace.com gelang es das Konzept viel besser umzusetzen als Friendster.
Heute hört man von Friendster nicht mehr.!!!
Das Argument, dass es nicht was neues ist oder das Talentrun nicht der erste (First-Mover) ist nicht entscheidend.
Die Frage ist, ob es denen gelingen wird den Markt zu durchdingen.
Plausibiliät des Geschäftsmodells
Ich habe erhebliche Zweifel dran, dass sie es schaffen werden, dieses Real-Life Erlebnis online zu generieren.
Wenn die Jungs von Talentrun das schaffen, wird es ein großer Erfolg. Das ist daher die große Herausforderung
Ich rate die Jungs aber von Premium-Diensten ab
Grüße aus Chicago
Kommentar von Lily — 21. Dezember 2007 @ 11:56
Habe mich angemeldet und komme trotzdem nicht rein. Was soll das? Warum wird hier so eine Welle gemacht und “Public Beta” rumgetrötet, wenn man sich nicht anmelden kann? Das Talentrun das einfach mal falsch behauptet ist ja schon äußerst grenzwertig, aber von deutsche-startups hätte ich einen Check der Pressemitteilung erwartet.
@Tim: Stimmenplanet meinst Du hoffentlich nicht ernst, das ist doch kein Karaoke.
Kommentar von Jan — 21. Dezember 2007 @ 12:17
@Marcel: Das mit der Registrierungspflicht wird aber wohl nur während der Beta-Phase sein denke ich.
Danach wirds sicher auch wie bei youtube für jeden einsehbar sein, macht ja sonst auch wenig Sinn
Hab mich auch grad mal angemeldet, sieht ganz ordentlich aus, sehr gute Idee. Die Qualität der Videstreams wird hoffentlich noch etwas verbessert.
Kommentar von Thomas Witter — 21. Dezember 2007 @ 12:38
Lieber Jan,
wer hat hier etwas vom Public Beta rumgetrötet? Im Text es recht deutlich: “Gemeinsam haben die Berliner ihre Online-Karaokebar TalentRun gerade in den geschlossenen Betatest geschickt.
Kommentar von Alexander Hüsing — 21. Dezember 2007 @ 12:41
Ups, mein Fehler, entschuldige bitte Alexander. Ich habe das versehentlich mit der News auf Talentrun zusammen geschmissen: http://www.talentrun.de/news
Kommentar von Jan — 21. Dezember 2007 @ 12:55
Ups, da ist bei unserer News leider fälschlicherweise schon von Public Beta und nicht mehr Closed Beta die Rede gewesen. Vielen Dank für den Hinweis, Jan, ist nun berichtigt.

Wir schalten aber sehr zügig alle Registrierungen frei. Wer früh kommt, singt früh!
Und glaubt mir, Karaoke macht nicht nur in Karaokekellern, sondern auch mit ein paar Freunden zu Hause Spass.
LG und schöne Feiertage, Benni
Kommentar von Benjamin Brandt - TalentRun.de — 21. Dezember 2007 @ 14:35
@ Benjamin
Na ja, was soll man da sagen
Kommentar von Kelvin — 21. Dezember 2007 @ 18:43
Krause und Wischnewski möchten uns also gerne was singen?
netter Versuch in die Web 2.0 Blase zu pieksen vieleicht platzt sie ja
aber vieleicht findet sich ja ein karaokesingender Investor…
Kommentar von Kim — 22. Dezember 2007 @ 23:09
@Kim
in der Tat.
Kommentar von Marc — 23. Dezember 2007 @ 09:54