#Zahlencheck

Moss-Aufbau kostet bisher 5,6 Millionen Euro

Seit der Gründung im Jahre 2019 konnte das Berliner FinTech Moss, das auf Kreditkarten setzt, bereits rund 55 Millionen Euro einsammeln. 2020 erwirtschaftete das junge Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 4,7 Millionen Euro.
Moss-Aufbau kostet bisher 5,6 Millionen Euro
Montag, 31. Januar 2022VonAlexander Hüsing

Das Berliner FinTech Moss, das Firmenkreditkarten anbietet, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete das junge Unternehmen, das 2019 gegründet wurde, einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 4,7 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es rund 860.456 Euro. Somit kostete der Aufbau von Moss bis Ende 2020 rund 5,6 Millionen.

Bis Ende 2020 sammelte das FinTech, das von Ante Spittler, Anton Rummel, Ferdinand Meyer und Stephan Haslebacher gegründet wurde, aber auch schon rund 30 Millionen einsammeln. 201 folgten dann weitere Investments. Insgesamt konnte das Unternehmen bisher rund 130 Millionen einsammeln – unter anderem von Tiger Global, Valar Ventures, Cherry Ventures und Global Founders Capital (GFC). Genug Geld für die weitere Expansion ist somit vorhanden.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen fur kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.
* Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 26,00.

Moss im Zahlencheck

2020: 4,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019
: 860.456 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Moss

Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.