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Sause, Bierkruste, Pinky, lucky loop und Werksta.tt treten vor die Löwen

An diesem Montag flimmert bei Vox wieder “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der vierten Folge der neunten Staffel pitchen Sause, Bierkruste, Pinky, lucky loop und Werksta.tt um ein Investment. Wir freuen uns wieder auf einen spannenden Abend und viele Deals.
Sause, Bierkruste, Pinky, lucky loop und Werksta.tt treten vor die Löwen
Montag, 12. April 2021Vonds-Team

Auch in der neunten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das große Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Hier die Startups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Die DHDL-Startups der Woche

Sause
Aufgewachsen an der Nordsee, haben sich Moritz Simsch (33, aus München) und Sebastian Jung (32, aus Lambrecht) schon vor 20 Jahren gemeinsam für den Umweltschutz engagiert. Ein Thema, was die beiden Gründer von Sause bis heute nachhaltig beschäftigt. Mit ihrer Erfindung möchten sie ihren Teil zur Vermeidung von Plastikmüll beitragen und das Konzept Seife nachhaltiger denken. Den Löwen präsentieren sie ihre entwickelten Brausetabletten für den Seifenspender. Die Handhabung ist kinderleicht: Den Seifenspender mit 100 Milliliter Wasser befüllen, Tablette rein, auflösen und fertig ist der Seifenschaum. Sause ist vegan, plastikfrei und eine Packung wiegt nur 44 Gramm – dadurch kann zusätzlich beim Transport CO2 eingespart werden. Flüssigseife, Plastikseifenspender und Nachfüllpacks sollen somit der Vergangenheit angehören. Um Sause auf dem Markt schnell etablieren zu können, benötigen sie 200.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

Bierkruste
Ines Pfisterer liebt es zu backen – schon als Fünfjährige hat sie beim Plätzchenbacken geholfen und als Teenager jobbte sie in einer Bäckerei. Heute gibt die 29-jährige Sales-Managerin in ihrer Freizeit Backkurse oder veranstaltet Cake-Partys. Doch der Wunsch nach einem eigenen Produkt wurde immer größer. „Ich bringe mit meinem Start-up die beliebtesten Lebensmittel der Deutschen zusammen: Brot und Bier”, so die Gründerin von Bierkruste. Ihre Brotbackmischung ist auch für Nicht-Bäcker einfach zuzubreiten: Den Inhalt der Backmischung in eine große Schüssel geben, mit 250 Milliliter des eigenen Lieblingsbiers verrühren, auf ein Backblech und direkt in den Ofen geben. Auch das übliche lange Kneten und die langen Ruhezeiten werden durch die Bierhefe überflüssig. „So einfach war Brotbacken noch nie”, verspricht Ines Pfisterer. Ihre Brotbackmischung besteht aus Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl, Röstzwiebeln, Leinsamen, Salz und ein bisschen Backpulver. Ihr Ziel ist es, mit der Bierkruste in den Handel zu kommen. Dafür benötigt sie das Netzwerk eines Löwen sowie 80.000 Euro und bietet dafür 25 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Pinky
Die selbsternannten Frauenversteher Eugen Raimkulow (32) und André Ritterswürden (32) möchten „den Alltag der Frauen erleichtern. Vor allem an den Tagen, an denen der Alltag besonders nervt”. Die zwei Freunde lernten sich während ihrer Bundeswehrzeit kennen und als sie in eine Frauen-WG zogen, kamen sie mit ganz neuen Frauen-Themen in Berührung. Dazu gehörte auch das Problem, dass gerade auf öffentlichen Toiletten oder Festivals Damen-Hygieneartikel nur schlecht fachgerecht entsorgt werden können. Mit Pinky haben Eugen und André einen blickdichten und geruchsneutralisierenden Handschuh entwickelt, der Frauen die Möglichkeit geben soll, egal wo sie sind, Tampons oder Binden hygienisch zu entsorgen. Einfach einen der einzeln verpackten Einmal-Handschuhe anziehen, ihn mit dem Hygieneartikel auf links ziehen, einrollen, mit dem Klebstreifen verschließen und so auslaufsicher im nächsten Mülleimer diskret entsorgen. Noch stehen die Gründer mit ihrem Unternehmen ganz am Anfang, aber mit der Unterstützung eines Löwen wollen sie den Markt erobern. Ihr Angebot: 30.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

lucky loop
„Mit uns setzen Sie aufs richtige Pferd“, verspricht Mariam Vollmar (53). „Wir haben eine super Technologie, mit der wir nicht nur den medizinischen Markt, sondern auch den Automobil-, den Kinderprodukt- und den Sitzmöbelmarkt erobern werden!“ Denn lucky loop soll Schluss mit langem und ungesundem Sitzen machen. Die Idee dazu kam der gelernten Werbetexterin auf einer Reitwanderung mit ihren Zwillingen: „Nach acht Stunden Sitzen auf dem Pferd waren meine Kinder topfit“, stellte die Zweifachmutter fest. „Wenn sie ansonsten stillsitzen sollen, ist nach einer halben Stunde Schluss mit lustig.“ Für einen gesunden Bewegungsapparat wird Reitsport in der Sportmedizin und im Reha-Bereich bereits angewandt: „Aber nicht jeder hat ein Pferd. Ich habe mich gefragt, wie ich diese Form des Sitzens mit der gleichen Wirkung in unseren Alltag übertragen kann“, erklärt Mariam Vollmar. Das Ergebnis ist lucky loop, eine Sitzfläche, die die exakten Bewegungen eines schreitenden Pferdes simuliert. In die Technologie für den gesunden „Sitz“ hat die 53-Jährige ihr gesamtes Erbe in Höhe von 1,7 Millionen Euro investiert und bereits einen Kinderbuggy und einen Therapiestuhl entwickelt. „Mir war einfach klar, dass das eine Megaidee ist“, weiß Mariam. Um die Technologie in sämtliche mögliche Sitzmöbel zu verbauen, benötigt die Unternehmerin ein Investment von 650.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent ihres Unternehmens.

Werksta.tt
In Deutschland landen jährlich allein 1,7 Millionen Tonnen Backwaren im Müll. Dagegen möchte er was tun: Justus Lauten (31) hat in Aachen Informatik studiert, lebt derzeit in Köln und hat eine Software entwickelt, die unnötige Lebensmittelverschwendung reduzieren soll. „Das Thema Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und auch ich habe mir persönlich die Frage gestellt, was ich eigentlich machen kann?“ Seine „Werksta.tt“ ist eine App, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz eine Verkaufsprognose erstellt. Unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie z.B. Wetter, Schulferien oder Feiertage, soll so die Überproduktion verringert werden und der Umsatz steigen. Mit seinem Start-up will der 31-Jährige aber alles andere als kleine Brötchen backen und plant bereits seine Zukunft, denn: „Was für Bäckereien funktioniert, funktioniert auch für viele weitere Branchen“, erklärt Justus den Löwen. Er bietet 20 Prozent seiner Anteile für 120.000 Euro – steigt ein Löwe ein?

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer