#Hintergrund So funktioniert Dance, das neue Startup der Soundcloud-Gründer

Dance geht an den Start - zumindest mit einem Invite-only-Programm in Berlin. Jetzt ist auch das Konzept klar: Hinter Dance verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes. Die Berliner versprechen ein "All-inclusive Servicepaket ohne jegliche Vorabkosten".
So funktioniert Dance, das neue Startup der Soundcloud-Gründer

Wie bereits berichtet, arbeiten die Soundcloud-Gründer Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub seit einigen Monaten an Dance. Jetzt geht das neue Startup der Seriengründer mit einem Invite-only-Programm in Berlin an den Start. Hinter Dance verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes. In schönstem PR-Sprech schreiben die Hauptstädter: “Ziel von Dance ist, eine vernetzte, globale E-Bike-Community aufzubauen und gemeinsam mit seinen Nutzern eine Bewegung zu starten, die Städte fahrradfreundlicher und lebenswerter macht”. Im Grunde aber ist Dance vor allem eine umweltfreundliche Antwort auf die vielen Auto-Abo-Konzepte, die in den vergangenen Monaten an den Start gegangen sind.

Zum Konzept von Dance heißt es seitens des Startups weiter: “Die Nutzer starten ihr Erlebnis nachhaltiger städtischer Mobilität mit einer einfachen Subscription. Innerhalb von 24 Stunden liefert Dance ein sofort fahrbereites E-Bike direkt vor die Haustür. Sollten Reparaturen anfallen oder das Rad gestohlen werden, wird es sofort ersetzt. E-Bikes sind vor allem auf Strecken von bis zu zehn Kilometern die schnellste Form individueller Mobilität – und damit das ideale Verkehrsmittel für die Stadt”.  Man kann Dance somit als eine Art E-Bikes-as-a-Service bezeichnen. Infos zum Preis gibt es leider keine.

“Ein E-Bike zu kaufen und zu unterhalten ist aufwändig. Deshalb haben wir einen unkomplizierten Subscription-Service für E-Bikes mit einem all-inclusive Servicepaket auf die Beine gestellt, ohne jegliche Vorabkosten”, sagt Dance-Mitgründer Quidenus-Wahlforss. “Wir beobachten den Mobilitätsmarkt seit Langem aufmerksam und sind erschrocken darüber, dass das eigene Auto immer noch so beliebt ist. Und das trotz der Vielzahl an Alternativen, die für den Klimaschutz so viel förderlicher wären“, ergänzt Mitgründer Springub.

Schon vor dem Start investierte der Berliner Kapitalgeber BlueYard bereits eine unbekannte Summe in Dance.  Zudem investierten auch Szeneköpfe wie Ilkka Paananen (Supercell), Jeannette zu Fürstenberg (La Famiglia), Kevin Ryan (Alleycorp, Doubleclick und MongoDB), Neil Parikh (Casper) und Bjarke Ingels (BIG Architects) in das sehr junge Unternehmen. BlueYard hält bereits 16 % an Supertribe. Für das weitere Wachstum dürfte das Startup dann bald weitere Investoren brauchen. Schließlich muss die Jungfirma die vielen E-Bikes auch erst einmal anschaffen.

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Foto (oben): Dance

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.