#Hintergrund Ein Startup, das automatisch praktische Apps baut

Das Münchner Startup Open as App bietet einen Cloudservice zur automatischen Erstellung nativer Apps. Zielgruppe: Konzerne sowie mittelständische und kleine Unternehmen. Ventech, Senovo und Co. investierten gerade 5,2 Millionen Euro in das Unternehmen.
Ein Startup, das automatisch praktische Apps baut

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das 2016 gegründet Unternehmen Open as App. Die Münchner Firma positioniert sich als “No-Code-Plattform für automatisierte App-Erstellung”. Über die Plattform des Startups kann jeder mehr oder weniger automatisch Business-Apps erstellen. “Diese Apps stehen sofort auf allen wichtigen Plattformen zur Verfügung – nativ in iOS- und Android, im Web und als Bot-/Chat-Client. Dabei bleibt die Kontrolle über die Daten und deren Nutzung im Unternehmen”, teilt das Unternehmen mit.

Open as App, das von Stephan Methner geführt wird, kann bereits Kunden wie ARAG, Commerzbank und Deutsche Bahn vorweisen. Das Startup finanziert sich dabei über eine monatliche Gebühr, die beim kleinsten Paket bei 30 Euro pro Monat liegt. Ventech, Senovo, main incubator, Acequia Capital und das Business-Angel-Konsortium Impact 51 glauben an das Konzept und investierten kürzlich beachtliche 5,2 Millionen Euro in Open as App. Wobei main incubator, Pieter van Groos und Impact51 bereits 2017 einen mittleren sechsstelligen Betrag in das Münchner Startup investiert haben.

“Der No-Code-Markt bietet spannende Wachstumschancen und ist eine wichtige Säule der digitalen Transformation von Unternehmen“, ist sich Stephan Wirries, Partner bei Ventech, sicher. “Open as App ist eine Cutting-Edge-Technologie mit einem überzeugenden Ansatz für die immer dringlicher werdende Digitalisierung von Geschäftsprozes­sen. Es ist faszinierend, wie einfach die Nutzung der Tools von Open as App ist”, sagt Frederick Mallinckrodt von Senovo.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.