#StartupTicker Mister Spex bekommt 65 Millionen und setzt nun ganz extrem auf Filialen

Mister Spex holt sich neue Millionen ab. Der Hamburger Immobilienunternehmer Albert Büll hält nun 14 % am Online-Optiker aus Berlin. Langfristig stebt das Unternehmen nun eine dreistellige Anzahl an Offline-Ablegern an. Derzeit betreibt das Unternehmen gerade einmal elf Filialen.
Mister Spex bekommt 65 Millionen und setzt nun ganz extrem auf Filialen

+++ Der 82-jährige Hamburger Immobilienunternehmer Albert Büll und einige Altgesellschafter investieren 65 Millionen Euro in den Berliner Online-Optiker Mister Spex. “Größter Anteilseigner wird Büll mit seinen 14 % nicht: Das ist Scottish Equity Partners mit 20 % , darauf folgt Goldman Sachs mit 17 %. Weitere Investoren wie Grazia Equity und Intershop-Gründer Stephan Schambach ziehen bei der Finanzierung mit”, heißt es im Handelsblatt.

+++ Im Zuge der Investmentrunde sind aber auch einige Altinvestoren ausgestiegen – welche ist noch unklar. Diese erhalten aber rund 10 der 65 Millionen Euro. Mit dem frischen Kapital soll das junge Unternehmen vor allem weitere Filialen eröffnen. Derzeit betreibt das Startup elf Filialen. Ende des kommenden Jahres will der Online-Optiker schon 40 Läden sein Eigen nennen. Langfristig stebt das Unternehmen eine dreistellige Anzahl an Offline-Ablegern an.

+++ Investoren wie Scottish Equity Partners (SEP), Goldman Sachs und Grazia Equity pumpten in den vergangenen Jahren rund 71,9 Millionen in das Grownup. Im Jahresabschluss sind für 2017 stattliche 104,3 Millionen Euro Umsatz verzeichnet. 2018 waren es wohl 123 MillionenUmsatz. Der Einstieg von Büll überrascht bei Mister Spex. Der Fokus auf Filialen auch. Der mehrmals kolportierte Börsengang dürfte nach diesem Investment auch erst einmal vom Tisch sein.

+++ Im #StartupTicker tickert die Redaktion von deutsche-startups.de kurz und knapp, was in der deutschen Startup- und Digital-Szene so alles los ist.

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Foto (oben): Mister Spex