#Gastbeitrag 5 Fehler, die viel zu viele Gründer am Anfang machen

Aller Anfang ist schwer, gerade für Gründer! Viele Gründer sind zu Beginn Feuer und Flamme für ihre Idee. Dabei vergessen sie allerdings häufig einen wichtigen Aspekt: Eine gute Idee allein reicht nicht aus. Denn um Geld zu verdienen, muss auch das Geschäftsmodell stimmen.
5 Fehler, die viel zu viele Gründer am Anfang machen

Fehler zu machen und daran zu wachsen, gehört zum Leben dazu. Auch frischgebackene Unternehmensgründer treffen zu Beginn nicht immer die besten Entscheidungen. Doch wer die häufigsten Fehler anderer Gründer kennt, kann diese effektiv vermeiden.

Idee ohne Geschäftsmodell
Viele Gründer sind zu Beginn Feuer und Flamme für ihre Idee. Dabei vergessen sie allerdings häufig einen wichtigen Aspekt: Eine gute Idee allein reicht nicht aus. Denn um Geld zu verdienen, muss auch das Geschäftsmodell stimmen. Nur wer sich zu Beginn überlegt, wie er mit seiner Idee Profit macht, kann langfristig am Markt bestehen.

Kundschaft nicht kennen
Wer seine Zielgruppe und deren Bedürfnisse nicht versteht, macht oftmals schon bei der Produktentwicklung gravierende Fehler. Im schlimmsten Fall entsteht am Ende ein Produkt, das niemand gebrauchen kann und somit auch niemand kauft. Gründer sollten sich also vorher gründlich umhören und potenzielle Kunden direkt fragen, was sie benötigen.

Fehlendes Finanzwissen
An der falschen Kalkulation des Finanzbedarfs scheitern viele Unternehmen. In den meisten Fällen unterschätzen Gründer die anfallenden Kosten. Mangels Erfahrung vergessen sie einige Kostenpunkte, während sie andere vollkommen falsch berechnen. Wer mit den Finanzen überfordert ist, sollte fachkundige Mitarbeiter einstellen.

Falsche Aufstellung von Vertrieb und Marketing
Junge Unternehmen legen den Fokus am Anfang oftmals nur darauf, mehr Kunden zu gewinnen. Allerdings sollte der Vertrieb auch Zeit investieren, um Bestandskunden zu halten. Neukundenakquise mit Werbung und Sonderaktionen kostet oft viel Zeit und Geld. Bestandskunden bringen Umsatzwachstum, da sie mit zunehmendem Vertrauen bereit sind, mehr Geld beim Unternehmen auszugeben. Dafür müssen sie allerdings das Gefühl haben, dass sie als Kunde wertgeschätzt werden.

Mangelnde Beratung
Kein Gründer kann von Beginn an alles wissen. Doch wer sich scheut, um Hilfe zu bitten, wird auf der Stelle treten. Für die Beratung kommen aber nicht nur Bekannte aus dem Familien- und Freundeskreis, sondern vor allem professionelle Berater und Gründungscoaches infrage. Diese Experten können aus ihrem großen Erfahrungsschatz schöpfen. Sie kennen sich zum Beispiel mit Formalitäten bei Behörden aus und wissen, welche Rechtsform sich für welches Unternehmen anbietet. Außerdem helfen sie Gründern dabei, einen Businessplan zu erarbeiten.

Zum Autor
Oliver Kerner ist professioneller Vertriebstrainer, Speaker und Coach sowie Gründer von OK-Training.