#Brandneu 9 spannende – junge – Startups, die wir im Blick behalten

Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder eine ganze Reihe ganz junger Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.
9  spannende – junge – Startups, die wir im Blick behalten

Jeden Tag entstehen überall im Lande neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal eine Reihe ganz junger Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Spanflug

Mit Spanflug wollen Adrian Lewis, Johannes Schmalz und Markus Westermeier eine Plattform etablieren, bei er es um Dreh- und Frästeile geht. “Der von Spanflug entwickelte Algorithmus zur Berechnung der Fertigungskosten von Dreh- und Frästeilen ist auf dem Markt einzigartig. Es gibt aber eine Reihe von Startups, welche im Markt für Dreh- und Frästeile aktiv sind. Hierzu zählt beispielsweise Kreatize”, teilen die Münchner mit. “In einem Jahr wird Spanflug mit der automatischen Preisberechnung technisch in der Lage sein, einen Großteil des Marktes für Dreh- und Frästeile abzudecken. Wir werden unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten erheblich steigern, um eine bessere Marktdurchdringung insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen zu erreichen”, lautet der Plan der Bajuwaren.

Welches Problem wollt Ihr mit Spanflug lösen?
Spanflug mach die Beschaffung von individuellen Fertigungsteilen so einfach wie das Online-Shopping von Katalogartikeln. Kunden erhalten nach dem Upload der CAD-Daten Ihrer Bauteile im Online-Shop von Spanflug sofort Angebotspreise und können direkt bestellen. Spanflug ersetzt die bisher sehr zeitintensive und manuelle Angebotserstellung durch eine automatisierte und skalierbare Lösung. Unsere Fertigungspartner profitieren durch den entfallenden Vertriebsaufwand und einen neuen digitalen Vertriebskanal. Sie können Aufträge ganz einfach per Klick in unserem Lieferantenportal annehmen. Die Unsicherheit, ob und wann der Kunde bestellt, entfällt. Die Fertigungsbetriebe können so ihre Kapazität besser planen und ihre Rentabilität steigern.

iAutofinance

Bei iAutofinance, das von Jan Wieners gegründet wurde, geht es um die Finanzierung von Autos. “Wir sind ein junges Start Up Team mit erfahrenen Mitarbeitern. Wir sind nicht stereotypisch, bunt gemischt und international. Wir alle haben unterschiedliche Erfahrungen, Werdegänge und fachliche Kompetenzen. Was uns vereint, ist das Ziel gemeinsam etwas Neues aufzubauen und dafür Grenzen zu überschreiten und Neue zu setzen. Unsere Vision ist die Autofinanzierung zu revolutionieren”, heißt es in der Selbstbeschreibung des Münchner Unternehmens. Die Nutzung von iAutofinance ist für Käufer als auch für Händler kostenfrei. iAutofinance bekommt eine Lead- bzw. Kreditabschlussprovision von den Finanzierungspartnern. Das Startup konkurriert bei diesem Geschäftsmodell inbesondere mit Kreditvergleichsdiensten.

Welches Problem wollt Ihr mit iAutofinance lösen?
Wir sind das erste Autofinanzierungsportal, das Autokäufer mit Autohändlern und Autobanken digital verbindet. Auf der einen Seite gibt es die Kunden, die sich ein Fahrzeug finanzieren möchten und im Internet nach Kreditmöglichkeiten suchen, auf der anderen Seite gibt es Autohändler, die mit Autobanken zusammenarbeiten, aber ihre im Internet inserierten Autos nicht mit ihren Finanzierungsmöglichkeiten verknüpfen können. Genau an diesem Problem setzt iAutofinance an: Markenunabhängig können erstmalig Autohändler kostenlos und einfach über iAutofinance Online Kreditangebote zu den inserierten Fahrzeugen auf ihrer Webseite oder auch bei den Kooperationspartnern Autoscout24 und Romoto anbieten. Dadurch haben sie erstmalig die Möglichkeit dem Kunden digital ihre spezifischen Konditionen anzubieten und verlieren die – für Händler- wichtigen Erträge nicht an Kreditvergleichsportale. Der Kunde auf der anderen Seite hat den Vorteil die Finanzierung seines Wunschautos bei Autoscout24 oder Romoto direkt bei dem Händler abzuschließen oder er holt sich über die Webseite iAutofinance seinen Autokredit mit Sofortauszahlung.

planerio

Das junge Münchner Startup planerio will das “Personalmanagement in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen revolutionieren”. “Der Markt für digitale Personalmanagement- und Dienstplanungslösungen ist groß und wächst stark. Auf diesem sind alte branchenneutrale Anbieter mit manuell aufwändigen Angeboten aktiv. Deren Kernkompetenz ist die Verwaltung großer homogener Benutzergruppen in der Industrie. Größere Unternehmen im Gesundheitsmarkt nutzen diese auch, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und die Daten für die Lohnabrechnung zu erstellen. Außerdem gibt es junge dynamische Anbieter, die branchenspezifische Lösungen in der Cloud anbieten, z.B.: Gastronomie, Logistik. Für die sehr unterschiedlichen Anforderungen jeder Abteilung und jedes Dienstplaners eines großen Krankenhauses und die intelligente Automatisierung der Managementprozesse gab es bisher keine elegante Lösung”, sagt Robert Grüter zum Marktsegment.

Welches Problem wollt Ihr mit planerio lösen?
Planerio entbürokratisiert und vereinfacht das Personalmanagement im Gesundheitswesen. Die intelligenten Algorithmen hinter dem eleganten GUI der Planerio App ermöglichen den Mitarbeitern schnelle Umsetzung von Urlaubswünschen, Freizeitausgleich, Diensttausch und allen anderen Arbeitszeitpräferenzen. Ärzte und Pflegepersonal sollen sich wieder auf die wesentlichen Tätigkeiten konzentrieren, Familie und Beruf besser vereinbaren können und wieder mehr Zeit für menschlich zugewandte Behandlungen haben.

Hopery

Hinter dem Namen Hopery verbirgt sich eine junge (vegane) Naturkosmetik-Marke. Zur Produktpalette des Würzburger Startups zählen Handcreme, Seifen und Bodylotion in den Düften Bamboo Milk, Lavender Orange und Lime Grapefruit. Im Unterschied zu vielen industriellen Kosmetika wird bei Hopery kein Palmöl verwendet. “Direkte Konkurrenz mit vergleichbaren Produkten gibt es keine, aber ein vergleichbares Geschäftsmodell hat beispielsweise das Startup Share, die auch einen Teil ihres Gewinns an Hilfsprojekte spenden”, sagt Gründer Benjamin Böhme.

Welches Problem wollt Ihr mit Hopery lösen?
Die Palmölindustrie ist eine der Hauptverursacher für die Zerstörung des Regenwaldes. Um immer mehr Palmöl, das häufig in Kosmetik und Lebensmitteln verwendet wird, anzubauen, roden und verbrennen die großen Palmöl-Produzenten die letzten verbleibenden Regenwälder. Dass Kosmetik auch ohne Palmöl geht, beweisen die Familienrezepte, die wir für Hopery nutzen: Alle Produkte der neuen Naturkosmetikmarke Hopery sind zu 100 Prozent palmölfrei, vegan und werden ohne Tierversuche hergestellt. Um noch einen Schritt weiterzugehen, werden pro verkauftem Produkt 20 Cent und ein Teil des Gewinns gespendet, um verwaiste Orang-Utans zu adoptieren, die durch die Abholzung des Regenwaldes ihre Mütter verloren haben.

Metronus

Das Hamburger Startup Metronus hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen nach Verletzungen zu helfen, besser auszuheilen. “Ein Rehaprogramm aus dem Profisport wird der breiten Masse zugänglich gemacht. Über Virtual- und Augmented Reality wird das Training visualisiert und zur Motivationssteigerung gamifiziert”, sagt Initiator und Arzt Taher Pham.

Welches Problem wollt Ihr mit Metronus lösen?
Metronus hilft Menschen nach Verletzungen, besser auszuheilen. Der deutsche Gesundheitsmarkt ist der weltweit drittgrößte Gesundheitsmarkt mit einem Marktvolumen von circa 315 Milliarden Euro. Bei zwei Millionen Rehafällen und einem Kostenanstieg von 4,3% pro Jahr erwartet das Gesundheitssystem eine Herausforderung. Krankenkassen stehen unter Kostendruck und der Fachkräftemangel behindert eine flächendeckene Versorgung der Patienten. Kliniken haben mit Personalmangel und Kostendruck zu kämpfen, sowie Compliance bei Patienten. Patienten selbst können nicht sicher zu Hause trainieren und es fehlt an einer Möglichkeit, den Arzt und Therapeuten zu Hause einzubinden. Ebenso gibt es keine Fortschrittsanalyse für eine transparente Rehabilitation. Ein Rehaprogramm aus dem Profisport wird der breiten Masse zugänglich gemacht. Über Augmented Reality wird das Training visualisiert und zur Motivationssteigerung gamifiziert.

offpeak

Unter dem Namen offpeak betreiben Jochen Eckert und Christian Kobusch eine Rabattplattform für Restaurantsbesuche. “Reserviere einen Tisch am frühen Abend (offpeak) und erhalte 50 % Nachlass auf Speisen gegen eine Buchungsgebühr von 5 Euro bei allen teilnehmenden Restaurants”, heißt es auf der Website. “Das von Rocket Internet unterstützte Discoeat.com, klassische Gutscheinbuch-Verlage wie schlemmerblock und zumindest zum Teil etablierte Reservierungsplattformen wie bookatable und quandoo. Letztere verfügen vereinzelt ebenfalls über Angebotssparten, jedoch sind diese oft nicht rein auf Nebenzeiten ausgelegt”, sagt Mitgründer Eckert zur Konkurrenz im Segment.

Welches Problem wollt Ihr mit offpeak lösen?
Uns ist aufgefallen, dass viele kleinere Dienstleister wie Restaurants, Bars, Frisöre etc. oftmals ungenutzte Kapazitäten haben. Oftmals ist deren Nachfrage durch „typische“ Stoß- und Nebenzeiten charakterisiert. Letztere stellen eine große wirtschaftliche Herausforderung für viele Dienstleister dar. Mieten und andere Nebenkosten fallen auch während der Nebenzeiten an. Bisher existiert keine einfache und sklaierbare Moöglichkeit für kleine Dienstleister – Frisöre, Beauty-Salons, Restaurants etc. – diese Nebenzeiten durch variable Preissetzung besser auszulasten und gezielt zur Neukundenakquise zu nutzen. Wir betreiben die Internetplattform offpeak auf der Dienstleistungsanbieter Nebenzeit-Termine rabattiert Endkunden zur Verfügung stellen um Kapazitäten besser auszulasten, Neukunden zu akquirieren und Kunden ein risikoarmes – weil rabattiertes – Kennenlernangebot zu bieten. Unser Angebot fokussiert sich zur Zeit auf Restaurants und deren zu meist ungenutzten ersten Abendtische.

holoride

Das kürzlich gegründete Start-up holoride “widmet sich der Etablierung einer neuen Media-Kategorie, speziell entwickelt für die Nutzung Unterwegs”. Gemeint ist damit eine Verbindung von der Inhalte von VR/XR-Brillen mit externen Einflüssen wie Beschleunigung, Lenkbewegungen und Navigationsdaten. “So wird freie Zeit, die bei Fahrten oft nicht genutzt werden kann, mit holoride zu einem hoch immersiven Erlebnis”, teilt das Unternehmen mit. Audi Electronics Venture GmbH hält bereits Minderheitsbeteiligung an holoride, das von Nils Wollny, Marcus Kühne und Daniel Profendiner gegründet wurde.

Welches Problem wollt Ihr mit holoride lösen?
Jeden Tag sind unzählige Menschen in Fahrzeugen unterwegs – vorsichtige Schätzungen gehen von 1,4 Milliarden täglichen Fahrten in Privatfahrzeugen aus, die mindestens einen Passagier an Bord haben. Allein die vier großen Ride Hailing-Unternehmen absolvieren jeden Tag 50 Millionen Fahrten. Leider ist diese Reisezeit für die meisten Menschen ungenutzte Zeit und eher ein notwendiges Übel. Denn auch bei modernen Fahrzeugen sind die Möglichkeiten für Entertainment, Entspannung oder Arbeit aufgrund baulich-technischer Limitierungen sowie einem Risiko aufkommender Reiseübelkeit – beziehungsweise Motion Sickness – begrenzt. Bestehende Entertainment-Angebote sind im Fahrzeug immer ein Kompromiss: Die Bildschirmgrößen sind relativ klein und die Erlebnisdauer ist nicht auf die Reisezeit angepasst. Daher haben wir ein neues Unterhaltungsformat entwickelt, bei der die Darstellung der Inhalte nahezu verzögerungsfrei mit der Bewegung eines Fahrzeugs synchronisiert werden kann. Basis dafür sind Algorithmen für autonomes Fahren, sowie hoch-immersive Darstellungstechnologien wie Virtual-, Mixed- oder Augmented Reality. Daraus entstehen faszinierende, flexible Unterhaltungserlebnisse, die man sich wie individuelle Vergnügungsparks im Fahrzeug vorstellen kann. J

Kleos.ai

Bei Kleos.ai geht es um die automatisierte Bearbeitung von Fördermittelanträgen in Wissenschaft und Forschung – selbstverständlich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Natural Language Processing. “Das Ziel unseres Startups ist es, Kleos.ai zur kürzesten Verbindung zwischen Forschungsziel, Projektpartnern und Fördermitteln zu machen. Dabei haben wir sowohl den gesellschaftlichen Nutzen, als auch den Nutzen der Anwender im Blick”, sagt Lennart Weiß, der die Jungfirma gemeinsam mit Hardy Köke gegründet hat. Die Braunschweiger vertreiben ihr Toll als Data-as-a-Service- bzw. Software-as-a-Service-Lösung.

Welches Problem wollt Ihr mit Kleos.ai lösen?
Förderanträge in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sind zeitraubend, anstrengend und ineffizient. Allein in der EU-Förderinitiative Horizon2020 gehen nach eigenen Recherchen jährlich etwa 274 Mio der Wertschöpfung im europäischen Wissenschaftsbetrieb durch abgelehnte Anträge verloren. Unsere Lösung ist die automatisierte Bearbeitung von Förderanträgen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Natural Language Processing. Wir wollen mit dem Projekt KLEOS.AI die kürzesten Verbindung zwischen Forschungsziel, Projektpartnern und Fördermitteln erschaffen. Auf den verschiedenen Teildisziplinen unserer Lösung gibt es Konkurrenten. Uns ist jedoch kein Produkt bekannt, was diese Teildisziplinen vereint und dafür den gesamten Prozess der Fördermittelakquise anbietet.

buyQ

Hinter buyQ verbirgt sich ein Tool für die Kampagnenplanung in Sachen Amazon Advertising.  “Durch unsere Agenturtätigkeiten kennen wir die Herausforderungen, die das Managen großer Amazon-PPC-Accounts mit sich bringt. Daher haben wir ein ganz neues System konzipiert, das den Arbeitsalltag enorm erleichtert und vor allem typische Anforderungen großer Marken und Budgets adressiert. Prozesse, Effizienz und Insights sind Themenfelder, in denen viel Potenzial liegt, das wir mit buyQ für Kunden heben wollen”, sagt Gründer Jens Jokschat. buyQ lizenziert die Plattform als Saas-Modell an seine Kunden.

Welches Problem wollt Ihr mit buyQ lösen?
Agenturen sind heute gefordert, große Amazon-PPC-Accounts für Markenartikler zu managen, sowohl im Vendor- als auch im Seller-Modus. Das erfolgt seitens Amazon über zwei getrennte Plattformen. Dabei steuern Agenturen oft große Budgets und Kampagnenstrukturen. Doch die Kampagnenoptimierung über Amazon Advertising ist kleinteilig, intransparent und nur eingeschränkt zu steuerbar. So muss etwa die Performance von tausenden Produkten, Kampagnen und Keywords beurteilt und gesteuert werden, wobei viele, etwa aus der Google Welt etablierte, Steuerungsoptionen noch gar nicht verfügbar sind. Wir wollen Media- und E-Commerce-Agenturen sowie Spezialdienstleistern für Amazon Advertising mit dem neuen System buyQ den Arbeitsalltag erleichtern. buyQ vereinfacht Prozesse in der Kampagnensteuerung und -optimierung, bietet Analytics-Tools mit übersichtlichen Charts und Reportings und hat leistungsstarke Features wie den Campaign Scheduler. Mit ihm lassen sich zum Beispiel Anzeigen auf Amazon parallel zu TV-Flights schalten oder in conversionschwächeren Zeiten Bids reduzieren, was den ROI von Kampagnen verbessert. Performance-Marketing-Manager und Amazon-PPC-Verantwortliche können über die Plattform außerdem mehrere Accounts in verschiedenen Ländern übersichtlich und einfach managen.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.