Krisen-PR savedroid-Team zeigt Reue: “Müssen uns entschuldigen”

Inzwischen betreut savedroid-Gründer Yassin Hankir die Vortäuschung eines Exit-Scams. Die fragwürdige PR-Aktion, vor rund drei Wochen, führte aber wohl nicht zu einem Kundenschwund bei der Spar-App. Es bleibt: Der Imageschaden. #StartupTicker
savedroid-Team zeigt Reue: “Müssen uns entschuldigen”

+++ Der missglückte PR-Gag von savedroid sorgt noch immer für Wirbel. Inzwischen betreut Gründer Yassin Hankir die Vortäuschung eines Exit-Scams. “Wir haben die Aktion in der Zwischenzeit reflektiert und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir uns dafür aufrichtig entschuldigen müssen. Es tut mir leid, für alle diejenigen, die dadurch schwierige Stunden hatten. Die Form und das Mittel waren falsch”, sagte Hankir dem Handelsblatt. Auch via FAZ ließ Hankir verlauten, dass die Aktion nicht gut gelaufen sei. Die fragwürdige PR-Aktion führte aber wohl nicht zu einem Kundenschwund bei der Spar-App. “Auch hielten die Geldgeber, etwa die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, weiter der Firma die Treue”, heißt es im Bericht weiter. Es bleibt aber weiter der enorme Imageschaden. Zudem ist es unverständlich, dass die FinTech-Macher fast drei Wochen bis zu ihrer Entschuldigung gebraucht haben. Zumindest macht savedroid nun anständige Krisen-PR.

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Foto (oben): savedroid