Umfrage Start-up, Start-Up, Startup, StartUp oder gar Start Up?

Im Grunde ist die Sachlage eindeutig: Der Duden gibt als Schreibweise Start-up - mit Bindestrich vor. In der Szene kommt diese Schreibweise aber kaum vor. Gründer, Investoren und Szenegänger schreiben meist Startup - ohne Bindestrich. Ist es Zeit für einen Wandel?
Start-up, Start-Up, Startup, StartUp oder gar Start Up?

Kurz vor dem Jahreswechsel sagte Florian Nöll vom Startup Verband dem Bindestrich den Kampf an. “Ich kann die Schreibweise ‘Start-up’ nicht mehr sehen”, schrieb er auf Twitter. “Vielleicht lässt sich der @Dudenverlag dazu überreden, “Startup” ohne “-” zur empfohlenen Schreibweise zu erklären?” schob er als Frage hinterher.

“Um uns herum so viele Abgründe zwischen Wörtern, die doch eigentlich zusammengehören. Warum da nicht ein hübscher Bindestrich beim “Start-up”? Falls es irgendwie beruhigt: Sogar die englischsprachige Welt kennt diese Variante” – schrieben die Sprachwächter daraufhin.

Im Grunde ist die Sachlage eindeutig: Der Duden gibt als Schreibweise Start-up – mit Bindestrich vor. Viele Medien – auch wir nutzen diese Schreibweise seit Jahren. In der Szene kommt diese Schreibweise aber kaum vor. Gründer, Investoren und Szenegänger schreiben meist Startup – ohne Bindestrich.

Und auch wir erwischen uns immer wieder dabei, dass wir diese Schreibweise verwenden. Einfach weil der Bindestrich nervt. Startup-Szene liest sich auch einfacher als Start-up-Szene. Es gibt aber auch Startupper (auch ohne Bindestrich), die Start-Up, StartUp und Start Up schreiben. Und auch in den USA kommt die Frage Startup oder Start-up immer mal wieder auf. Die Lage ist somit verzwickt. Was meint Ihr? Hier unsere Umfrage.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.