Software-Komplettlösung Mit RevVis das Traumhaus planen – in Echtzeit

"Unser Produkt unterstützt zukünftige Bauherren in einer aufregenden und sensiblen Phase, der Bau- und Einrichtungsphase. Wir bringen jeder teilnehmenden Partei individuellen Nutzen und federn schon im Vorhinein mögliche Bau-, Planungs- und Einrichtungsfehler ab", sagt Dandy Sabow.
Mit RevVis das Traumhaus planen – in Echtzeit

Nach drei Jahren Entwicklungszeit brachten Christan Ehrich, Pierre Dupont und Dandy Sabow im Juli RevVis, eine Simulationssoftware für den Immobilien- und Objektbereich, auf den Markt. Zielgruppe sind Bauherren, Architekten, Bauunternehmen oder Immobilienmakler. “Die emotionale Bindung des Bauherren wird bereits vor dem Bau aufgebaut und trägt zu durchdachten Entscheidungen bei”, sagt RevVis-Macher Sabow.

“Mit dem virtuellen Eintritt in das zukünftige Heim können aber auch verschiedene Dienstleister in Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden, um eine gemeinschaftliche Planung zu realisieren, die keine Fehlinterpretationen mehr zulässt”, sagt der virtuelle Bauherr weiter.

Zu guter Letzt richte sich RevVis auch an “Partnern aus dem Einrichtungsbereich”. Diese können “sich mit ihren Produkten im Softwarekatalog platzieren und durch direkte Bestellungen des Bauherren Gewinne generieren”. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de erklärt Mitgründer Sabow das Konzept hinter RevVis.

Welches Problem wollt Ihr mit RevVis lösen?
Unser Produkt ebnet als dreidimensionale Simulationssoftware im Immobilien- und Objektbereich für private als auch gewerbliche Zielgruppen innovative Wege und erleichtert verschiedene Prozesse vor, während und nach der Bauphase. Mit unserer vollautomatisierten, hochskalierbaren und bisher einzigartigen Software-Komplettlösung wollen wir Menschen helfen, indem wir einen lückenlosen Übergang zwischen einem einfachen Bauplan und der unterschiedlich ausgeprägten visuellen Vorstellungskraft eines jeden erschaffen. Das Begehen eines Objektes wird dreidimensional und exklusiv nur mit RevVis in Echtzeit erlebt. Der flüssige Rund-um-Blick gibt ein eindrucksvolles Gefühl für Wirkung, Größe und Aufteilung und es können alle entstehenden Planungsdetails bereits vor dem Bau fest und von allen Parteien eingesehen werden: die virtuelle Möblierung und sofortige Bestellung sämtlichen Interieurs, das Planen des Lichteinfalls zu bestimmten Tageszeiten, die Positionierung von festen Wohnelementen unter Berücksichtigung des vorhandenen Platzes, das effiziente Anordnen von Steckdosen, das Terminieren der Gewerke und vieles mehr.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet RevVis ein Erfolg?
Unser Produkt unterstützt zukünftige Bauherren in einer aufregenden und sensiblen Phase, der Bau- und Einrichtungsphase. Wir bringen jeder teilnehmenden Partei individuellen Nutzen und federn schon im Vorhinein mögliche Bau-, Planungs- und Einrichtungsfehler ab. Zeit und Kosten werden beiderseitig gespart, der Zusammenhalt gestärkt. Unser technisches Know-how stammt weitestgehend aus der digitalen Spieleentwicklung und der Programmierung von komplexen Softwarekomponenten. Diese Kenntnisse führten zu einem – selbst für Kinder – bedienungsfreundlichen, aber eindrucksvollen Virtualisierungssystem, das das Erleben eines Objektes vor dem Bau ermöglicht.

Wer sind Eure Konkurrenten?
Unsere Recherchen haben ergeben, dass es bis jetzt keinen gleichwertigen und direkten Konkurrenten gibt. Zwar zeigen einige Unternehmen im amerikanischen und wenige im europäischen Raum im Internet Präsenz, jedoch gleichen sie unserem Produkt nicht vollumfänglich. Die Nutzung der VR-Technologie ist bei den Konkurrenzprodukten eher auf die VR-Brillen und die Smartphone-Applikationen beschränkt und schließt dadurch eine einfache Anwendung ohne Virtual Reality-Brille am Computer aus.

Wo seht RevVis in einem Jahr?
RevVis wird sich zunächst im europäischen Immobilienmarkt etablieren und langfristig auch darüber hinaus. RevVis kann durch die Einbindung von Consumer Produkten das „Amazon“ der Bauherren werden, und hat das Potenzial sich zum weltweiten Standard von Visualisierungen in der Immobilienbranche zu entwickeln.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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