"Zeitpunkt könnte nicht günstiger sein" Sarego unterstützt die Schaffung von neuem Wohnraum

"Die Idee, Projekte mit Hilfe vieler unterschiedlicher Investoren zu finanzieren, ist nicht neu. Im Crowdfunding-Bereich ist dieses Modell seit Jahren erfolgreich. Technisch gesehen ist der Crowdinvesting-Bereich hierzu sehr ähnlich", sagt Sarego-Gründer Maximilian Sayn-Wittgenstein.
Sarego unterstützt die Schaffung von neuem Wohnraum

Schon zahlreiche Start-ups ermöglichen Investitionen in Immobilien – nun auch Sarego, ein Ableger der Vermehrt Gruppe. “Über Sarego können nun auch Privatinvestoren mit vergleichsweise geringen Beträgen von den attraktiven Zinsen in der Immobilienprojektentwicklung profitieren”, erklärt Gründer Maximilian Sayn-Wittgenstein das Konzept.

“Der Zeitpunkt könnte nicht günstiger sein”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Sarego-Gründer Maximilian Sayn-Wittgenstein über das Niedrigzinsumfeld, Renditemöglichkeiten und neue Investitionswege.

Welches Problem wollen Sie mit Sarego lösen?
Mit unserer Sarego Crowdinvesting-Plattform machen wir eine Investition in attraktive Immobilienprojektentwicklungen quasi für Jedermann zugänglich. Der Zeitpunkt könnte nicht günstiger sein, denn im anhaltenden Niedrigzinsumfeld eröffnen wir hierüber eine neue Renditemöglichkeit. Auf der anderen Seite eröffnet sich über unsere Sarego Crowdinvesting-Plattform eine bisher ungenutzte Kapitalquelle für Projektentwickler: Wie beim Crowdinvesting üblich, stehen die eingesammelten Gelder dem entsprechenden Projektentwickler als Eigenkapital-ähnliche Mittel zur Verfügung, geplante Projekte können so schneller und zahlreicher umgesetzt werden. Nicht zuletzt unterstützen wir mit Sarego die Schaffung von dringend benötigtem, neuem Wohnraum.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Saregop ein Erfolg?
Die Idee, Projekte mit Hilfe vieler unterschiedlicher Investoren zu finanzieren, ist nicht neu. Im Crowdfunding-Bereich ist dieses Modell seit Jahren erfolgreich. Technisch gesehen ist der Crowdinvesting-Bereich hierzu sehr ähnlich. Wir sind davon überzeugt, dass vermehrt neue Investitionswege gesucht werden, um Alternativen zu klassischen Investitionsmöglichkeiten wie beispielsweise Anleihen oder dem Aktienmarkt zu haben. Im Vergleich etwa zu Aktien scheinen Immobilienprojekte einfach greifbarer, substanzieller und sind seit Jahrzehnten renditestark. Mittlerweile gibt es die technischen Möglichkeiten, um diese neue Investitionsmöglichkeit auch einer großen Masse zugänglich zu machen. Darüber hinaus starten wir gleich zu Beginn mit einem starken Partner – der Vermehrt Gruppe. Sie steht für langjährige Erfahrung und eine einzigartige Erfolgsgeschichte im Bereich der Projektentwicklung – mehrere Hundert Millionen Euro Projektentwicklungsvolumen konnten bereits – ohne Ausfall – erfolgreich entwickelt werden. Aktuell befinden sich 178 Millionen Euro in der Entwicklung. Die Sarego-Plattform ist als eine Art Marketplace zwar unterschiedlichen Gesellschaften und deren Projektentwicklungen zugänglich, mit einem exklusiven Partner an der Seite stellen wir jedoch sicher, dass von Anfang an reale Projekte auf Sarego eingebunden sind – das ist etwas, das andere Crowdinvesting-Plattformen vor Herausforderungen stellt.

Wo steht Sarego in einem Jahr?
Wir starten sofort mit ersten Projekten auf Sarego, daher werden wir in einem Jahr hoffentlich auf mehrere, erfolgreich finanzierte Projekte in der Umsetzung zurückblicken. Wir hoffen bis dahin auf eine gute Investorenbasis und darauf, dass wir uns im Markt etabliert haben. Eventuell werden wir auch schon erste Emissionen auf Prospektbasis durchführen.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.