Mit mycoffeein einen Kaffee bestellen Ein dicker Fisch! “Starbucks ist ein direkter Konkurrent”

"Mit mycoffeein verfolgen wir mehrere Lösungsansätze. Auf Seiten der Endverbraucher bieten wir mit unserer App, eine einfache und bequeme Möglichkeit die Bestellung von Coffee to go per App in den Tagesablauf zu integrieren", sagt mycoffeein-Macher Sascha Trojanowskij.
Ein dicker Fisch! “Starbucks ist ein direkter Konkurrent”

Jetzt geht es um Kaffee! Roman Bobrov und Sascha Trojanowskij setzen mit mycoffeein auf eine App, mit der jeder seinen Coffee to go bestellen kann. “Wir beide sind seit ungefähr einem Jahrzehnt selbstständig in Hotellerie, Parahotellerie und im Internet-Marketing. Befreundet sind wir noch länger. Nach vielen Projekten und auch gescheiterten Startups in der Vergangenheit haben wir mit mycoffeein jetzt ein Baby gezeugt, mit welchem wir ein nachhaltiges und skalierbares Geschäftsmodell erschaffen haben”, sagt Trojanowskij.

“Wir schaffen einen neuen Vertriebskanal”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht mycoffeein-Macher Sascha Trojanowskij über Kaffee-Kultur, Mehrwegbecher und Alltagsroutine.

Welches Problem wollt Ihr mit mycoffeein lösen?
Mit mycoffeein verfolgen wir mehrere Lösungsansätze. Auf Seiten der Endverbraucher bieten wir mit unserer App, eine einfache und bequeme Möglichkeit die Bestellung von Coffee to go per App in den Tagesablauf zu integrieren. Nur weil man in Eile ist, bedeutet das nicht, dass man auf guten Kaffee verzichten muss. Deutschland hinkt dem „qualitativ gutem Kaffee“ im europäischem Vergleich noch hinterher, hier wollen wir ansetzen und gute Kaffee-Kultur einer breiteren Masse zugänglich machen. Für Menschen die neu in einer Stadt sind, aber auch für Touristen, bietet unsere App die Möglichkeit, schnell und ohne Umwege gute Cafés zu finden und sofort zu bestellen. Weiterhin möchten wir, in die schier endlose Diskussion über Einwegbecher und die Verschmutzung durch diese eingreifen, indem wir schon bald die Auswahl zwischen Einweg- oder Mehrwegbecher, in unseren Bestellprozess integrieren. Auf der anderen Seite bietet die App viele Vorteile für Café-Betreiber. Wir schaffen einen neuen Vertriebskanal für den Verkauf von Espresso-Getränken und helfen somit ein täglich konsumiertes Produkt effizienter zu verkaufen.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet mycoffeein ein Erfolg?
Nicht jedes Start-up ist zu verurteilen, aber unter den besagten dutzenden Start-ups verstecken sich manchmal auch bereits vorhandene, oder auch überfinanzierte Ideen ohne reellen Mehrwert. Wir sind der Meinung, dass eine Überfinanzierung mehr Platz für Fehler und das jeweilige Team bequemer arbeiten lässt. Das Ziel muss immer sein, mit so wenig Ressourcen wie möglich, das größtmögliche Ziel zu erreichen. Wir bieten mit unserer Coffee to go-App einen greifbaren Mehrwert, der sowohl für die Endverbraucher, als auch für Café-Betreiber Alltagserleichterung bzw. Umsatzoptimierung mit sich bringt. Wir lösen mit mycoffeein offensichtliche Probleme und geben den Endverbrauchen ein Instrument zur Optimierung ihrer Alltagsroutine.

Wer sind Eure Konkurrenten?
Starbucks ist ein direkter Konkurrent, der eine eigene App für deren eigenes Franchise bietet. Wir bieten unsere App allen Coffee to go-Verkaufsständen an, die gewisse Kriterien erfüllen.
Orderbird ist ein indirekter Konkurrent, der auch Café-Betreiber mit einem Kassensystem bedient.

Wo steht Euer Start-up in einem Jahr?
Wir sind zum 15. Januar live gegangen und der erste Test in Berlin ist erfolgreich durchlaufen. Wir konzentrieren uns jetzt auf andere Städte, da wir enorm viele Anfragen von Usern aus Hamburg, München und anderen Städten erhalten, die die App downloaden aber keine angebundenen Cafés zum Bestellen finden. Unser Ziel in einem Jahr sind 800 Cafés in ganz Deutschland. Schaffen wollen wir dies mit unserem Partnerprogramm, mit welchem wir jeden User mitverdienen lassen. Man kann sich kostenlos bei uns registrieren und kann dann Cafés für mycoffeein werben. Hat man ein Café erfolgreich geworben, bekommt dieser Partner von jeder Bestellung in der App einen kleinen Anteil ab. Das jeden Monat. So erhoffen wir uns ein schnelles organisches Wachstum in ganz Deutschland und schaffen gleichzeitig eine mycoffeein Community die Coffee to go zubereitet, bestellt, trinkt und anwirbt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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