3 neue Start-ups App-Nachschub: FailLoop, Euludo und Studieren.de

In unserer Rubrik “3 neue Start-ups” gibt es regelmäßig neue Start-ups in Kurzform. Heute stellen wir Euludo, studieren.de und FailLoop. Das Unternehmen macht sich die Freude an Missgeschicken anderer zu Nutze, macht den passiven Zuschauer zum Akteur und bindet ihn unmittelbar in den Moment des Desasters ein.
App-Nachschub: FailLoop, Euludo und Studieren.de

Tagtäglich entstehen unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special Brandneue Start-ups. In unserer Rubrik “3 neue Start-ups” gibt es regelmäßig neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform.

FailLoop

FailLoop

Schadenfreude ist die schönste Freude sagt man. Ob das stimmt, sei dahingestellt, aber die App FailLoop macht genau dies zu seinem Businessmodell. Ein kleines Team um Martin Fleck aus Berlin hat sich das weltweite Vergnügen am Voyeurismus humorvoll zu Eigen gemacht und eine App entwickelt, deren User mit dem Scheitern der anderen den Highscore erobern. Die App macht den passiven Zuschauer zum Akteur und bindet ihn unmittelbar in den entscheidenden Moment des Desasters ein. Die App stellt den Usern die Aufgabe, so schnell, präzise und örtlich genau wie möglich, den Fail vorherzusehen und im laufenden Video anzutippen. Je schneller sie sind und je weniger Wiederholungen sie brauchen, um Ort und Zeit des Fails vorherzusehen, desto mehr Sterne bekommen sie. Liegen sie falsch, wird der kritische Moment immer und immer wieder geloopt, die Spannung ins Unermessliche gesteigert, bis sie den Wendepunkt des Geschehens exakt treffen.

Euludo

Euludo

Gibt es eine Chance für einen weiteren Lieferservice? Ja, denkt Gründer Tim Irrweis, denn er weiß, dass es Restaurants gibt, denen die Gebühren von Marktführern zu hoch sind. Daher hat er die App Euludo online gebracht. Bei Euludo gehen alle online Zahlungen direkt auf das eigene Paypalkonto des Restaurants. Das Unternehmen nimmt eigenen Angaben nach keine prozentuale Anteile den Bestellungen, sondern erhebt eine monatliche Gebühr von kanpp 30 Euro – egal wie viele Bestellungen übermittelt werden.
Die Restaurantbesitzer können optional ein Backend Login erhalten und Ihre Lieferzeiten oder Produkte anpassen.

Studieren.de

studieren

Abbruchquoten von durchschnittlich über 30 % sind ein alarmierendes Zeichen dafür, dass viele Abiturienten zu wenig darüber wissen, was sie im Studium konkret erwartet. Richtig entscheidet, wer persönliche Interessen und Studienschwerpunkte zusammenbringt. Wie das gelingen kann, zeigt studieren.de. Die Datenbank verzeichnet bereits über 60.000 Studienmodule und rund 3.500 Studienprofile. Damit kennt die Suchmaschine nicht nur alle Studiengänge, sondern auch deren Inhalte. studieren.de ermöglicht so eine effiziente Studienorientierung bis ins Detail. Dazu hat studieren.de die neue App module.org entwickelt – einen persönlichen Organizer fürs Studium. Schüler können damit vorab am Handy bequem ihr Wunschstudium probeweise Semester für Semester durchspielen.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Kennen Sie schon unseren #StartupTicker? Der #StartupTicker berichtet tagtäglich blitzschnell über die deutsche Start-up-Szene. Schneller geht nicht!

Foto (oben): Shutterstock

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

Aktuelle Meldungen

Alle

App für den Schulalltag Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit

Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

“In den vergangenen Monaten haben wir unser Geschäftsmodell sukzessive weiterentwickelt. Inzwischen nutzen wir die Datentiefe, um Angebote zur Berufs- und Ausbildungsorientierung zielgenauer an interessierte Schülern zu adressieren”, sagt Mitgründer Danny Roller.

#DealMonitor 16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages

16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages
Mittwoch, 20. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (20. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Stuttgarter Startup VirtualQ sammelt Millionensumme ein.

#Zahlencheck Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen

Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

Wir werfen einen Blick in den Jahresabschluss der Startup-Bank N26 für das Jahr 2016. Demnach lag der Jahresfehlbetrag des Startups vor zwei Jahren bei 14,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Millionen) ein Plus von 214,1 %. Das Wachstum auf zuletzt 1 Millionen Kunden dürfte somit teuer erkauft sein.

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Die Idee zu Eversports wurde geboren, als ich in Klagenfurt, durch Recherche erfahren habe, wie viel die Stadt an Sportaktivitäten zu bieten hat. Gleichzeitig habe ich jedoch gemerkt, dass nur Wenige von dieser Vielfalt wissen”, sagt Mitgründer Hanno Lippitsch.

#DealMonitor 11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages

11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages
Dienstag, 19. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (19. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Allianz X investiert 11,5 Millionen Euro in abracar. Crate.io bekommt zudem 11 Millionen US-Dollar.

Interview “Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”

“Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Wir sind von Hause aus mit sehr ähnlichen Werten und der gleichen Leistungsbereitschaft ausgestattet – was die Zusammenarbeit enorm erleichtert”, sagt Pauline Koehler, die WeddyPlace gemeinsam mit ihrem Bruder Daniel Koehler hochzieht.

#Zahlencheck Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich

Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

Nach einer rasanten Wachstumsphase legte der Putzdienstvermittler Helpling Ende 2015 eine Vollbremsung hin. Aktuell arbeiten noch rund 150 Mitarbeiter für das Unternehmen. 2016 konnte das Unternehmen seine hohen Verluste aber massiv senken.

#DealMonitor Die komplette Übersicht: Alle Deals auf einen Blick

Die komplette Übersicht: Alle Deals auf einen Blick
Montag, 18. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (18. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Accel und der Berliner Geldgeber Point Nine Capital investieren in Zenaton.

#Ruhrgebiet Irrglaube Big Data – Data Thinking als Innovationsmethode

Irrglaube Big Data – Data Thinking als Innovationsmethode
Montag, 18. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Das Daten-Sammeln kann einem Unternehmen Zeit verschaffen, bis man weiß, mit welchem Anwendungsfall man sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten will. Typischerweise liegen dann aber Daten nicht so vor, wie man sie benötigt”, sagt Marc Weimer-Hablitzel vom Data Hub der Gründerallianz Ruhr.

#Zahlencheck Wooga-Umsatz schrumpft – aber endlich wieder Gewinne!

Wooga-Umsatz schrumpft – aber endlich wieder Gewinne!
Montag, 18. Juni 2018 Alexander Hüsing

Die Krise bei Wooga ist vorbei! Der Umsatz des Grownups ging 2017 zwar erneut zurück, auf 34,4 Millionen Euro. Gleichzeitig erwirtschaftete die Daddelschmiede aber wieder einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro.