presono kämpft gegen Prozessprobleme Nie mehr verkorkste Präsentationen

"Jeder, der schon mal eine Präsentation vorbereiten musste, kennt folgende Problematik: Man scannt zunächst das interne Server-Netzwerk nach Präsentationen, scheitert bei der Suche nach den Dokumenten und adaptiert schließlich stundenlang alle Inhalte", sagt presono-Gründer Martin Behrens.
Nie mehr verkorkste Präsentationen

Presono ist eine offlinefähige Webplattform für den Präsentations-/Informationsprozess von Unternehmen, welche Effizienz-Probleme löst und einen Zusatznutzen in den Bereichen Design, Usability und Analytics generiert. Unternehmen zahlen bei Nutzung des Tools einen initialen Betrag für die Software sowie jährliche Lizenzkosten.

Beide Beträge hängen von der Anzahl benötigter Lizenzen ab sowie von den zusätzlich gewählten Betreuungspackages wie IT-Support, Workshops, Schulungen. Ergänzend bietet das Linzer Unternehmen in den Bereichen Content und Consulting diverse Unterstützung bei der Erstellung multimedialer und interaktiver Inhalte sowie in der Erarbeitung von Prozessen und Arbeitsmethoden an.

“Prozessprobleme beschäftigen täglich Mitarbeiter in Unternehmen weltweit”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht presono-Gründer Martin Behrens über Informations- und Präsentationsprozesse, Marktführerschaft und Sparring-Partner.

Welches Problem wollen Sie mit presono lösen?
Jeder, der schon mal in einem Unternehmens eine Präsentation vorbereiten musste, kennt folgende Problematik: Man scannt zunächst das interne Server-Netzwerk nach bestehenden Präsentationen, scheitert bei der Suche nach den aktuellsten Dokumenten und adaptiert schließlich stundenlang alle Inhalte. Trotz intensiver Vorbereitung startet man bereits leicht gestresst seine Präsentation und wird meist auch noch von einer Zuhörer-Bitte nach ergänzenden Inhalten überrascht. Man drückt gezwungenermaßen auf Escape, präsentiert unfreiwillig sein obligatorisches Familien-Urlaubsfoto am Desktop und beginnt mit der fieberhaften Suche nach den gewünschten Inhalten. Diese und weitere Prozessprobleme beschäftigen täglich Mitarbeiter in Unternehmen weltweit. Während es etliche Software gibt, die einzelne Hindernisse behebt, gab es weltweit bisher keine, die alle bestehenden Probleme im Informations- und Präsentationsprozess löst. Bis jetzt, denn wir von presono tun genau das: Unsere offlinefähige Webplattform ermöglicht ein zentrales Erstellen und Verwalten von Präsentationen und Inhalten. Die Präsentation selbst, kann dabei so flexibel wie nie zuvor gestaltet und anschließend mit Analyse-Features ausgewertet werden.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet presono ein Erfolg?
Bei uns passen zwei Dinge sehr gut, die für den Erfolg eines Unternehmens – oder Start-ups – wichtig sind: Die Idee und das Team. Unser Produkt basiert auf der Idee von einem unserer Gründungsmitglieder. Diese Idee existiert seit nun seit mehr als zehn Jahren und wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Sie reifte durch die gewonnen Eindrücke und Erfahrungen in unterschiedlichen Positionen und Firmen. Wir sind überzeugt, eine mehr als marktreife Idee umzusetzen und auch „bis in die letzten Ecken“ gedacht zu haben.

Wer sind Ihre Konkurrenten?
Beim Thema „Präsentationssoftware“ kommt jeder sofort mit einer Frage, die sich auf den allseits bekannten Marktführer bezieht, der weltweit auf unzähligen Geräten vorhanden und entsprechend in der Nutzung verbreitet ist. Alternativ gibt es noch ein paar teilweise bekannte Alternativen – die verbreitetste Alternative ist wahrscheinlich das aus Ungarn stammende Tool, in dem auf einer virtuellen Leinwand sämtliche Inhalte platziert und mittels vielen Animationen die Inhalte angesteuert werden.

Wer unterstützt presono finanziell?
Da wir nicht “am Markt vorbei” sondern direkt für unsere Unternehmens-Zielgruppe hin entwickeln wollten, suchten wir nach Unternehmen, die den Weg der Entwicklung mit uns gehen. Wir haben mehrere Unternehmen gefunden – KEBA, Greiner Packaging, HAUSER, HAIDLMAIR -, die auf Basis unserer Idee und eines visualisierten Konzeptes den Lösungsweg verstanden, das Potential erkannt und an uns geglaubt haben. Sie erwarben bereits vor Entwicklung der Software unser Produkt. Zusätzlich zur finanziellen Seite standen und stehen uns diese Unternehmen als Sparring-Partner zu Seite. Die bisherige Unternehmensentwicklung wurde primär aus Eigenmitteln sowie über die Kunden des beschriebenen „Referenzkunden-Modells” und zusätzlich durch das FFG Basisprogramm finanziert.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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