Henkel startet einen eigenen VC Jetzt kommt Henkel Ventures – 150 Millionen schwer

Der Dax-Konzern Henkel startet einen eigenen VC. Henkel Ventures soll in den kommenden Jahren 150 Millionen in junge Start-ups investieren. In den samwerschen Reinigungsservice ZipJet investierte Henkel bereits, was erst jetzt bekannt wurde.
Jetzt kommt Henkel Ventures –  150 Millionen schwer

In den vergangenen Jahren war in der deutschen Gründerszene immer wieder der Name Henkel zu hören. Das bekannte Unternehmen, zu dem Marken wie Schwarzkopf, Persil und Pril gehören, investierte nach eigenen Angaben zuletzt 25 Millionen Euro in “unterschiedliche Start-up-Unternehmen und Venture Capital-Fonds”. Nun folgt der nächste Schritt: Henkel gründet mit Henkel Ventures einen eigenen Venture Capital-Geber. 150 Millionen Euro kann das Team von Henkel Ventures investieren.

Geführt wird der neue Geldgeber von Paolo Bavaj (Adhesive Technologies), Esther Kumpan-Bahrami (Beauty Care), Thomas Schuffenhauer (Laundry & Home Care) und Robert Günther (Corporate Development). “Mit Henkel Ventures bündeln wir unsere Corporate Venture Capital-Aktivitäten unserer drei Unternehmensbereiche – Adhesive Technologies, Beauty Care und Laundry & Home Care. Wir arbeiten mit Start-up-Unternehmen zusammen und unterstützen sie dabei, ihre innovativen Ideen bzw. ihre Technologien zu entwickeln. Dabei können sie von unserem Know-how für Kunden und Konsumenten weltweit, unserem Portfolio mit führenden Marken sowie unserer Expertise, Innovationen und neue Technologien erfolgreich in Märkte einzuführen, profitieren“, sagt Henkel Ventures-Macher Günther.

Bisher pumpte Henkel 10 Millionen Euro in die Venture Capital-Fonds Emerald Technology Ventures und Pangaea Ventures. Im Portfolio von Henkel Ventures befinden sich zudem die Jungfirmen Vitriflex und DropWise sowie der Reinigungsservice ZipJet. Das Investment in ZipJet wurde bisher nicht verkündet. Bisher war immer nur von Kooperationen zwischen dem Rocket Internet-Start-up und einzelnen Henkel-Marken die Rede.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.