Spracherkennung Spaactor = Suchmaschine für audiovisuelle Medien

"Wir machen Inhalte verfügbar, die sonst nicht im Internet gefunden werden", sagt Spaactor-Gründer Thorsten Schoop. Das Start-up findet das gesprochene Wort in Videos und Podcasts und liefert die sekundengenaue Position der Fundstelle und hat damit "ein Geschäftsmodell, das sich international schnell skalieren lässt."
Spaactor = Suchmaschine für audiovisuelle Medien

Wer sagt was, wozu und vor allem wo? Das Netz ist voll gesprochener Worte und das auf vielen verschiedenen Social Media Kanälen wie YouTube, aber auch in den unzähligen Podcastkanälen. Spaactor bündelt all diese Distributionskanäle und ist in Bremen als eine Suchmaschine für audiovisuelle Medien angetreten. Spaactor findet das gesprochene Wort in Videos und Podcasts und liefert die sekundengenaue Position der Fundstelle.

Hinter dem Unternehmen stehen Thorsten Schoop und Christian Schrumpf. Derzeit befindet sich das Unternehmen in einer Finanzierungrunde, die im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein soll. Spaactor finanziert sich zum einen über Anzeigen, die über die Website ausgespielt werden sowie über registrierte Kunden im Anmeldebereich, die Suchaufträge angelegt haben.

“Es ist noch kein anderer auf die Idee gekommen”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Spaactor-Gründer Thorsten Schoop über Inhalte in Video- und Audiofiles, Suchbegriffe und Media-Monitoring.

Welches Problem wollen Sie mit Spaactor lösen?
Spaactor ist eine Suchmaschine für audiovisuelle Medien basierend auf unserer Spracherkennungstechnologie. Wir wandeln Sprache in Text und finden sofort alle gesprochenen Inhalte in Video- und Audiofiles – Youtube, Mediatheken, Podcasts. Somit machen wir Inhalte verfügbar, die sonst nicht im Internet gefunden werden. Zudem liefern wir die sekundengenaue Position des gesuchten Begriffes im Video/Audio und starten das Video/Audio an der Fundstelle. Auf diese Weise werden lange Suchzeiten für den Nutzer erspart.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Spaactor ein Erfolg?
Wir haben langjährige Erfahrungen mit Spracherkenungssystemen, Media-Monitoring sowie Media-Recommendations und haben ein Geschäftsmodell mit klaren Alleinstellungsmerkmalen entwickelt, das sich gut international skalieren lässt.

Wer sind Ihre Konkurrenten?
Es ist noch kein anderer auf die Idee gekommen den öffentlich verfügbaren Video- und Audiocontent über ein Spracherkennungssystem vollständig zu transkribieren und über eine Suchmaschine auffindbar zu machen, um das Video/Podcast dann an der Fundstelle des Begriffes starten zu können.

Wo steht Spaactor in einem Jahr?
Dann sind wir im angloamerikanischen Markt sowie im spanischen und französischem Sprachraum gestartet. Deshalb werden wir in mehreren Ländern sehr viele Nutzer haben.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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