Ziel: 16 Millionen Euro Umsatz Women’s Best – hier kommen nur Frauen zum Zug

"Wir sind vom Erfolg unserer Marke überzeugt, denn wir bieten als derzeit einziger Anbieter Fitness- und Beauty-Supplements, die zu 100 % auf den weiblichen Körper und die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind", sagt David Kurzmann, Mitgründer von Women’s Best.
Women’s Best – hier kommen nur Frauen zum Zug

Inzwischen gibt es zahlreiche Plattformen und Unternehmen, die Pillen und Pülverchen verkaufen. Mit Women’s Best gibt es sogar einen Anbieter, der Nahrungsergänzungsmittel speziell für Frauen anbietet. Ins Leben gerufen wurde das Start-up im März des vergangenen Jahres von den Brüdern David und Lukas Kurzmann. Angeschoben haben die Innsbrucker Women’s Best mit den Gewinnen aus ihrem ersten Unternehmen, der Fitness & Health Company – auch Bodyshredprogram genannt.

“Mittlerweile wird alles aus eigenem Cash Flow finanziert”, sagt David Kurzmann im Gespräch mit deutsche-startups.de. Ein 25-köpfiges Team arbeitet bereits für Women’s Best, das in diesem Jahr rund 16 Millionen Euro Umsatz einfahren will. In Sachen Marketing setzt das Start-up vor allem auf Influencer Marketing. “Mittlerweile sind wir in der glücklichen Position, die Influencer, mit denen wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können, selber aussuchen zu können. Wir erhalten tagtäglich viele Anfragen aus aller Welt und schätzen uns glücklich, aus diesem Pool an interessanten Persönlichkeiten wählen zu dürfen. Dabei setzen wir nur auf Influencer, die 100 % hinter der Marke stehen, unsere Produkte auch selber zu sich nehmen; Authentizität ist uns wichtig”, erzählt Kurzmann.

Als Allheilmittel sieht Kurzmann Influencer Marketing aber dennoch nicht. “Grundlegend raten wir davon ab, sich als junges Start-up auf reines Performance-Social Media-Marketing zu fokussieren. Die Marke muss zuvor einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben und eine stabile Social Media-Performance vorweisen, um Influencer Marketing effektiv nutzen zu können”, sagt Kurzmann.

“Wir sind vom Erfolg unserer Marke überzeugt”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht David Kurzmann, Mitgründer von Women’s Best, über Bedürfnisse, Rohstoffe und Influencer.

Welches Problem wollen Sie mit Women’s Best lösen?
Women’s Best ist keine gewöhnliche Fitness- und Beauty-Supplement Marke, wie man sie schon von den herkömmlichen Brands am Markt kennt. Mit unseren Produkten haben wir uns zu 100 % auf den weiblichen Organismus und dessen Bedürfnisse spezialisiert und damit eine Nische gefunden. Unsere Produkt-Range wird gemeinsam mit Experten entwickelt und es werden ausschließlich die besten und hochwertigsten Rohstoffe verwendet. Neben der hervorragenden Qualität, sind uns ein ansprechendes, weibliches Design und bestmögliche Preise wichtig.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Ihr Start-up ein Erfolg?
Wir sind vom Erfolg unserer Marke überzeugt, denn wir bieten als derzeit einziger Anbieter Fitness- und Beauty-Supplements, die zu 100 % auf den weiblichen Körper und die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind. Das sehr positive und damit motivierende Feedback der Kundinnen bestätigt uns darin, dass genau solch ein Produkt auf dem Markt gefehlt hat. Gegen Ende dieses Jahres streben wir einen Umsatz von rund 16 Millionen Euro Umsatz an. Mit derzeit mehr als vier Millionen Followern sind wir innerhalb eines Jahres zur führenden Fitness- und Beauty-Supplement Marke geworden. Wir arbeiten mit international anerkannten Influencern wie Tammy Hembrow, Pia Mühlenbeck und vielen anderen zusammen und multiplizieren die Reichweite somit um ein Vielfaches.

Wo steht ihr Women’s Best in einem Jahr?
Nachdem wir mit einem extrem spannenden und erfolgreichen Jahr gestartet sind, stehen wir gerade mit großen Retail-Ketten in den USA im Gespräch und planen parallel mögliche Kooperationen mit Hollywood Stars. Aufgrund des stetigen Wachstums rechnen wir fest damit, unser Team um weitere 25 Mitarbeiter zu erweitern und den Umsatz auf mehr als 25 Millionen Euro zu steigern.

Kennen Sie schon unseren #StartupTicker? Der #StartupTicker berichtet tagtäglich blitzschnell über die deutsche Start-up-Szene. Schneller geht nicht!

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.