Nichts für Stubenhocker 99meals – ein Food-Rabatt-Dienst ohne Lieferung

99meals ist kein Konzept für Stubenhocker. Die Nutzer der Plattform müssen ihre vergünstigten Mittagessen selbst in den Restaurants abholen. Das Start-up wird bereits von Movinga-Geldgeber und Homebell-Macher Swoboda finanziell unterstützt.
99meals – ein Food-Rabatt-Dienst ohne Lieferung

In Berlin sind derzeit an vielen Stellen Plakate von 99meals zu sehen. Das junge Start-up, das ansonsten bisher nirgendwo in Erscheinung getreten ist, verspricht darauf “Mittagessen deiner Lieblingsrestaurants bis zu 50 % günstiger”. Bereits Anfang Juli ging 99meals an den Start. Das Jungunternehmen wird von Niklas Radner, früher unter anderem Head of Sales DACH bei foodora bzw. Business Development Manager bei Deliveroo, und Paul Müller, Mitgründer der People Discovery-App hoomn, geführt. Mit lokalen Konzepten und Restaurantthemen sind die 99meals-Macher somit vertraut.

Im Gegensatz zu anderen Food-Delivery-Firmen ist 99meals aber kein Konzept für Stubenhocker. Die Nutzer der Plattform müssen ihre vergünstigten Mittagessen selbst in den Restaurants abholen. Wobei Mittagessen es gar nicht trifft. 99meals funktioniert auch in den Abendstunden – zumindest an Werktagen. Das junge Unternehmen will vor allem mit der Zeitersparnis und dem Rabatt bei der anvisierten Zielgruppe punkten.

“Garantiert günstiger essen als im Restaurant bei gleicher Qualität der Gerichte”, lautet dabei eine der Kernbotschaften des Start-ups. Damit ist 99meals eine Art Vorbestellservice mit Grouponcharakter, also Rabattanreiz. Mit einem entscheidenden Vorteil: Die Nutzer bekommen den Rabatt sofort, müssen keinen Gutschein einlösen. Restaurants könnte es reizen an 99meals teilzunehmen, um neue Kunden anzulocken. Wobei diverse Restaurants mit anderen Lieferdiensten schon mehr als genug Auslastung haben dürften.

Spannend bei 99meals ist auch ein Blick hinter die Kulissen: Das Start-up wird bereits von Movinga-Geldgeber und Homebell-Macher Swoboda finanziell unterstützt. Ebenfalls an Bord ist Sascha Weiler, ebenfalls Homebell.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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