Minderheitsbeteiligung Börsennotierter IT-Dienstleister investiert in Reparando

"Reparando ist ein spannendes Investment im stark wachsenden Hardware-as-a-Service Markt und hat uns durch die hervorragenden Prozesse und das starke Wachstum überzeugt", sagt Klaus Weinmann, Chef von Cancom.
Börsennotierter IT-Dienstleister investiert in Reparando

Erst Anfang dieses Jahres sammelte Reparando, ein smarter Reparaturservice aus Stuttgart, eine hohe sechsstellige Summe ein. Nun bekommt das junge Unternehmen schon wieder einen neuen Gesellschafter. Der börsennotierte IT-Dienstleister Cancom, ein Unternehmen rund um Cloud-Computing, investiert in Reparando – wie deutsche-startups.de vorab aus dem Unternehmen in Erfahrung bringen konnte. Das Start-up wurde 2015 von Vincent Osterloh, Jakob Schoroth und Till Kratochwill gegründet und ist derzeit in 14 Städten aktiv. Cancom hält nun eine Minderheitsbeteiligung an Reparando.

“Reparando ist ein spannendes Investment im stark wachsenden Hardware-as-a-Service Markt und hat uns durch die hervorragenden Prozesse und das starke Wachstum überzeugt”, sagt Klaus Weinmann, Chef von Cancom. Für die Jungfirma dürfte der Deal auch interessant sein, um das B2B-Geschäft weiter auszubauen. Gerade erst startete das Reparando-Team ein Angebot für mittlere und große B2B-Kunden.

Das Segment der Reparaturdienste ist aber auch nicht ganz einfach. Erst im vergangenen Jahr startete iCracked mit viel Tamtam in Deutschland. Inzwischen hat das US-Unternehmen den deutschen Markt schon wieder aufgegeben. “Obwohl wir unverändert danach Streben, unkomplizierte Lösungen für Menschen und ihre Mobilgeräte zu finden, müssen wir unsere Geschäfte in Deutschland leider einstellen. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen ihre Finger von Glas zu befreien”, heißt es auf der deutschen iCracked-Website. Und auch Save aus Frankreich ist längst nicht mehr in Deutschland aktiv. Kaputte Smartphone scheinen somit nur wenigen Unternehmen Glück zu bringen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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