Video-Shopping-Marktplatz Yeay – Tele-Shopping für die Generation Snapchat

"Ein Produkt durch ein Produktvideo einzustellen und zum Verkauf anzubieten ist benutzerfreundlich und in weniger als 30 Sekunden möglich. Yeay setzt auf Videos im vertikal Modus - ähnlich wie Snapchat", sagt Melanie Mohr, Gründerin von Yeay, über ihren Video-Shopping-Marktplatz.
Yeay – Tele-Shopping für die Generation Snapchat

Das junge Berliner Start-up Yeay ist irgendwie eine Mischung aus Snapchat, Tinder und Tele-Shopping. “Wir sind ein Haufen von Jungs und Mädels die an Video glauben und Shopping lieben”, sagt Melanie Mohr, Gründerin von Yeay. Die dreifache Mutter, die das Start-up mit Ben Hochberg hochzieht, will mit ihrem Projekt, das extrem stylisch daherkommt, “Konsumenten die ultimative Shoppingerfahrung ermöglichen”.

Über Yeay können Händler, Marken und ganz normale Nutzer Produkte kaufen und verkaufen. Im Grunde ist Yeay eine Art Video-Shopping-Marktplatz auf dem jeder Nutzer zum Verkäufer werden kann. Grazia Equity, Elio Leoni-Sceti (LSG Holdings) und Erhard Schoewel (Eon) investierten bereits “mehrere Millionen Euro” in Yeay. “Durch das Bilden der Partnerschaften mit den Händlern, wird eine riesige Barriere überwunden und eine klare Marktführerposition ermöglicht”, sagt Jochen Klüppel, Partner bei Grazia Equity von Grazia Equity.

“Wir haben ein sehr positives Gefühl was Yeay betrifft, da es zu unserem Portfolio von Investitionen in extrem innovativen Unternehmen passt.” Bei der Refinanzierung der bunten Yeay-Welt setzt Mitgründerin Mohr unter anderem auf einen “kommissionsorientierten Ansatz”. Geplant seien aber auch Social Tools.

“Yeay kombiniert Entertainment, Social und Shopping”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Melanie Mohr, Gründerin von Yeay, über Shopping, Brands und Videos.

Welches Problem wollen Sie mit Yeay lösen?
Yeay ist eine neue mobile Shopping App in der jeder Produkte anhand eines kurzen Produktvideos kaufen und verkaufen kann. Wer Videos und Shopping mag wird Yeay lieben.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Yeay ein Erfolg?
Yeay kombiniert Entertainment, Social und Shopping. Die unterhaltsamen und informativen Videos zeigen Produkte, Brands und Verkäufer in einer völlig neuen, kreativen Art und Weise. Ein Produkt durch ein Produktvideo einzustellen und zum Verkauf anzubieten ist benutzerfreundlich und in weniger als 30 Sekunden möglich. Yeay setzt auf Videos im vertikal Modus – ähnlich wie Snapchat.

Wer sind Ihre Konkurrenten?
Bis jetzt gibt es nur sehr herkömmliches, unserer Meinung nach konservatives TV-Shopping. Im mobilen Segment gibt es bis dato noch keinen Anbieter der „Buy und Sell“ anbietet. Es gibt gewisse Versuche wie zum Beispiel von MikMak traditionelles TV-Shopping mobil anzugehen, logistisch funktioniert es jedoch auch wie QVC. Im Gegensatz dazu ermöglichen wir es jedem, einen Video-Sales-Channel zu kreieren – „Everybody can be a sales star“ durch Yeay.

Wo steht Yeay in einem Jahr?
Wir haben natürlich unsere internen Prognosen. Da wir aber gerade erst in der Public Beta-Phase sind, wollen wir diese erst einmal abwarten, das Produkt in den nächsten sechs Monaten reifen lassen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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