Superfoods, Tee und Co. Hype Ventures – hier geht es nur um E-Commerce

Hype Ventures ist noch recht jung im Markt und setzt auf E-Commerce in der Nische. Was erstaunlich ist, denn E-Commerce ist schon längst nicht mehr sexy, für einige Investoren sogar schon tot. Zum Portfolio des Company Builders gehören derzeit Fittea, Hello Body und Natural Mojo.
Hype Ventures – hier geht es nur um E-Commerce

Hype Ventures mit Sitz in Berlin und San Francisco ist einer der vielen neuen Kapitalgeber, Firmenschmieden und Beteiligungsgesellschaften, die noch recht frisch am Markt sind – siehe “Über 25 neue Kapitalgeber, die jeder kennen sollte“. Hype Ventures konzentriert sich als Company Builder auf das E-Commerce-Segment. Was erstaunlich ist, denn E-Commerce ist schon längst nicht mehr sexy

Zum Team der jungen Firmenschmiede, die von Klaas Kersting, Georg Broxtermann und Norbert Neef finanziell unterstützt wird, gehören Pascal Zuta (zuletzt Aeria Games), Stefan Behrens (früher auch Aeria Games), Björn Keune (Mitgründer von Arzttermine.de), Christian Kiefer (zuletzt FactorNetwork), Sebastian Merkhoffer (Gründer von fittea). Zum Portfolio von Hype gehören derzeit der Teeanbieter Fittea, der Beautyladen Hello Body und der Superfoods-Shop Natural Mojo. Hype Ventures sucht sein Heil somit in der E-Commerce-Nische. Mit Erfolg aber: Im Juni lag die Run Rate der Hype-Start-ups “im mittleren siebenstelligen Bereich”.

“Hype Ventures setzt für den Markenaufbau auf Influencer-Marketing, um hohe Viralität zu erreichen und extrem schnelles Wachstum zu generieren. Ein internationales Team in Berlin bespielt sämtliche Social Media-Kanäle. Unter den Marken Natural Mojo und HelloBody werden Produkte in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien und Italien vertrieben. Strategie von Hype Ventures ist es, weitere Märkte und auch noch neue Brands in anderen Bereichen folgen zu lassen”, sagt Mitgründer Zuta, der in Kalifornien residiert.

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Foto: The word “Hype” written in vintage wooden letterpress type from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.