#5um5 5 Startups, in die Österreichs Super-Angel investiert hat

Start-ups, die in Österreich auf der Suche nach den ersten Investments sind, kommen an Hansi Hansmann kaum vorbei! Er ist einer der führenden Business-Angel in der Alpenrepublik und investiert über die Hansmangroup in viel versprechende Unternehmen. Den richtigen Riecher hatte er dabei schon oft.
5 Startups, in die Österreichs Super-Angel investiert hat

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Startups, in die Super-Business Angel Hansi Hansmann investiert hat.

Busuu.com
Busuu.com der Gründer Bernhard Niesner und Adrian Hilti ist die weltweit größte Online-Community zum Sprachenlernen. Das Unternehmen wurde 2008 in London gegründet. Das Unternehmen bietet audiovisuelle Sprachkurse für 12 verschiedene Sprachen an. Zusätzlich können die erworbenen Sprachkenntnisse direkt mit anderen Muttersprachlern der Onlineplattform praktiziert werden. Nach Business-Angel-Investments 2010 und 2011 hat das Start-up 2012 in seiner Series-A-Runde 3,5 Millionen Euro aufgestellt (u.a. von PROfounders Capital). busuu bekannt gegeben, in einer Series-B-Runde ein Investment in der Höhe von sechs Millionen Euro bekommen zu haben. McGraw-Hill Education (MHE), einer der drei großen US-amerikanischen Schulbuch- und Bildungsverlage, ist nun mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord. busuu hält derzeit eigenen Angaben zufolge bei 55 Millionen Nutzern weltweit und soll pro Tag um bis zu 100.000 neue User wachsen.

mySugr
Das 2012 von Diabetikern gegründete Start-up mySugr um die Fredrik Debong, Gerald Stangl, Frank Westermann und Michael Forisch entwickelt unter anderem Diabetes-Apps. Im vergangenen Jahr investierten Roche Ventures, iSeed Ventures und Alt-Investor XLHealth insgesamt eine Summe in Höhe von 4,2 Millionen Euro in das Diabetes-Start-up mySugr. In einer frühen Phase hatten neben Business Angel Johann Hansmann auch der Austria Wirtschaftsservice (aws) investiert.

Shpock
Die App Shpock ging im Herbst 2012 – ursprünglich als Nebenprojekt von finderly – an den Start. Seither hat das Start-up aus Wien um Katharina Klausberger und Armin Strabc eine beachtliche Entwicklung gemacht: Nach einem rasanten Wachstum der Nutzerzahlen stieg neben Hansmann der norwegische Medienriese Schibsted über seinen Ableger Schibsted Classifieds Media bei der Flohmarkt-App Shpock ein. 2015 kam dann die Übernahme, das Medienhaus hält seither 91 Prozent der Anteile. Shpock wird nach eigenen Angaben von “mehr als 10 Millionen Menschen” genutzt.

Whatchado
Gründer Ali Mahlodji hat das Recruiting-Startup Whatchado in Wien aufgebaut. Auf der Internetplattform Whatchado erzählen Menschen in kurzen Videos von ihrem Beruf, was ihnen daran gefällt, was nicht und wie sie dazu gekommen sind. Der Name ist amerikanischer Slang für „What are you doing?“ – Was machst du? Im Frühjahr 2016 gab das Unternehmen bekannt, dass der Sicherheitstechnik-Hersteller EVVA und Bellaflora-Gründerin Hilde Umdasch investieren rund 2,5 Mio. Euro in das österreichische Startup. Zuvor konnten bereits weitere Investoren wie Ex-Siemens-Vorstand Brigitte Ederer, Business-Angel Hansi Hansmann, Nationalbank-Präsident Claus Raidl, Ex-Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien Peter Püspök und NEOS-Abgeordneter Niko Alm, für die Idee des Unternehmens gewonnen werden.

Runtastic
runtastic ging 2009 in Linz an den Start. Mit über 140 Millionen App-Downloads und circa 70 Millionen registrierten Nutzern ist runtastic nach eigenen Angaben “einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich mobiler Sport-Apps”. runtastic bietet mehr als 15 sportliche Apps an. Der bekannte Sportartikelhersteller adidas übernahm das österreichische Fitness-Start-up runtastic und legte dafür beachtliche 220 Millionen Euro auf den Tisch.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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