Startup ATtack Appful erstellt Apps für Blogs und YouTube

Jürgen Ulbrich aus Wien und Oskar Neumann gründeten mit gerade einmal 18 Jahren ein Start-up, das angetreten ist, „Apps für Wordpress Blogs und YouTube Kanäle zu programmieren, die alles bisherige in den Schatten stellen,“ so die Eigenbeschreibung der jungen Männer.
Appful erstellt Apps für Blogs und YouTube

Fernab aller Sisi-Klischees und Alpenromantik boomt in unserem Nachbarland Österreich die Start-up Szene. Täglich wagen Gründer den Schritt in die Selbständigkeit und bringen neue und interessante Businessmodelle online. Über dieses und vieles mehr berichten wir regelmäßig in unserem Themenschwerpunkt Österreich.

Dass man nicht immer ein erfahrener Gründer sein muss, um gute Businessideen umzusetzen, beweisen derzeit die beiden Gründer Jürgen Ulbrich aus Wien und Oskar Neumann aus Mainz. Mit gerade einmal 18 Jahren haben die beiden Appful gegründet, einem Start-up, das, so die überaus selbstbewusste Eigenbeschreibung, „Apps für WordPress Blogs und YouTube Kanäle programmiert, die alles bisherige in den Schatten stellen.“ Klare Worte eines jungen Mannes.

Ulbrich ist aber tatsächlich kein Neuling im Onlinebetrieb. Bereits seit drei Jahren ist er als Blogger seines eigenen Online-Magazins Apfellike aktiv. Das Magazin kümmert sich um Themen rund um Apple. Hierbei sammelte er Erfahrungen, die er für die aktuelle Gründung gut nutzen kann und begann folgerichtig mit der Entwicklung von appful. Zu den Nutzern des Start-ups der beiden Gründer Ulbrich und Neumann gehören Blogger und YouTuber, die eine eigene iPhone-App benötigen, um damit eine neue Zielgruppe zu erreichen. Denn er weiß: Noch mehr Wachstum und Reichweite lassen sich über Social Media Kanäle ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch schwer erreichen.

„Wer heute seine Nutzer effektiv erreichen möchte, kommt um eine eigene App nicht mehr herum. Das Feeling einer nativen App wird immer einen Unterschied machen, ganz zu schweigen von Push-Mitteilungen, die es erlauben, Follower ungefiltert und direkt zu erreichen“, so Ulbrich.

Das Starter-Paket kostet bei appful 17 Euro. Eine Gebühr, die die Gründer vor allem dafür nehmen, da alle Inhalte auf unseren Servern zwischengespeichert werden, um „optimale Performance zu garantieren und auch alle zukünftigen Bugfixes, Anpassungen und Optimierungen übernehmen“, so der Gründer. Die Gebühr kann entweder monatliche halbjährlich oder jährlich entrichtet werden.

Für aufwändigere Apps gibt es Pro- (ab 37 Euro/Monat) und Business-Pakete (ab 117 Euro/Monat). Im Service inbegriffen ist neben der Entwicklung der Apps auch das Einreichen bei Apple im App-Store. Bislang sind die entwickelten Apps nur für iOS plus die Übernahme der damit verbundenen Kosten.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

  1. Sieht nett aus. Eine kostenlose Alternative sind jedoch die Apps von chayns. So revolutionär ist es also nicht. Das einzige was bei Tobit / chayns fehlt sind die Apple Uhr und Smartpads. Die zugelassenen Userzahlen sind auch sehr mickrig finde ich – außerdem gefällt mir die Art nicht wie Agenturen und Freelancer im Video kritisiert werden.

    Unsere Agentur installiert Apps mit chayns und wir sind damit weitaus günstiger als diese appful Abzocke. Man zahlt einmalig und hat dann seine iOS App, Windows App / Android App – und dann war`s das. Nix mit Busiiness Paket für 117 € / Monat. Und man hat keine Begrenzungen – Kein Wunder, dass beinahe die ganze erste Fußball Bundesliga die Tobit chayns Apps verwenden. Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke… und und und.

    Hey aber wenn jemand was für Smartpads braucht dann wird in Zukunft appful installiert. Eine Alternative gegen diese Horror Agentur Preise zu haben kann ja nicht schaden ;)

    Gruß aus Porz



    • Jürgen Ulbrich

      Hallo Atilla,

      ziemlich kritisch ohne uns einmal probiert zu haben, aber kein Problem – da kann sich ja vl noch etwas ändern ;-)

      Also zu chayns: Wie man im Artikel lesen kann, betreibe ich selbst seit einigen Jahren ein recht erfolgreiches Online Magazin. Auch wir hatten mal chayns ausprobiert. Leider ohne Erfolg: Wir hatten nur sehr wenige Downloads und wir haben überraschend viele Mails bekommen von unzufriedenen Lesern, die sich mehr von uns erwartet hatten. Und eigentlich muss man zugeben, dass die chayns Apps leider wirklich keine Optionen darstellen, da es sehr unübersichtliche, bedienerunfreundliche und leider auch nicht wirklich schicke Apps sind. Aber klar, was will man erwarten, wenn der Dienst vollkommen kostenlos ist und dazu lediglich an Facebook hängt, die eine sehr beschränkte API bieten.
      (BTW ich musste feststellen, dass weder Bayern München, Borussia noch Dortmund den Tobit Dienst verwenden. ;-) )

      Aber darum soll es nicht gehen, da chayns sicherlich einen guten Job macht, wenn es um FB Seiten geht. Wir hatten allerdings das Ziel wirklich perfekte Apps für Blogs und Online Magazine zu machen. Also mit Kommentar-Funktion, Sharing etc etc

      Und auch preislich sind wir nicht wirklich teuer: Jeder der sich mal eine App von einem Freelancer programmieren lassen hat oder in einer Agentur gearbeitet hat (trifft beides bei mir zu), wird wissen, dass die größten Kosten die regelmäßigen Pflegekosten ausmachen … also Updates, Bugfixes, Anpassungen an neue Geräte, Änderungen an Menü etc. Abhängig vom Stundenlohn des Entwicklers sind das im Jahr gut 300-3000€, wenn man die App halbwegs pflegen möchte. Das sind allerdings nur die Kosten für iOS ODER Android. Bei uns zahlt man also ab 17€ im Monat eine kleine Gebühr und bekommt dafür die App, Hosting der App und die regelmäßige Pflege.

      Glaub mir, wir haben uns da viele Gedanken gemacht, wie wir wirklich den “perfekten” Weg zur eigenen Blog App anbieten könnten.
      Vielleicht konnte ich dich ja noch überzeugen.

      lg,
      Jürgen

      • Moin Jürgen,

        ich ziehe meinen Hut vor Leuten die auf ein so plumpes Kommentar so sachlich antworten können. Es ist auch was ganz anderes mit den Machern selbst zu schreiben, da habe ich viel zu viel Respekt vor der Arbeit, als dass ich hier jetzt einen Argumentations Ping Pong beginnen möchte.

        Ich wünsche euch viel Erfolg damit und ich kann mir wie gesagt auch schon vorstellen den anspruchsvolleren Kunden eure App zu installieren. Werde euren Link auch mal über unseren Facebook Account streuen (und natürlich auch unsere Tobit App) ;)

        Vg,
        Atilla

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