Neue Accelerator-Programme Arena42 bereichert Stuttgart – in Witten startet Visionest

Angehende Gründer sollten sich die Namen Arena42 und Visionest merken. Arena42 ist ein Accelerator-Programm des Unternehmens bwcon. Das Visionest versteht sich als Nest, in dem unternehmerische Visionen und Ideen ausgebrütet werden können".
Arena42 bereichert Stuttgart – in Witten startet Visionest

In Stuttgart gibt es zwar leider keine Arena51, dafür aber neuerdings eine Arena42. In Witten steht dagegen neuerdings das Visionest.

Arena42 ist ein Accelerator-Programm des Unternehmens bwcon. In jeder Runde sind dabei unterschiedliche Technologiepartner an Bord. Schwerpunkt der Initiative ist das weite Feld Internet der Dinge. Start-ups aus dem Segment können sich ab sofort bei Arena42 bewerben – und zwar per Video. “Überzeugen werden uns hochmotivierte Gründer. Die Geschäftsidee muss noch nicht ausgereift sein”, sagt Alexandra Rudl, Leiterin des Bereichs Innovationsprogramme bei bwcon. Wer mitmachen will, muss dabei auf jeden Fall auffallen, nur drei Start-ups können bei Arena42 mitmachen. Für die Unterstützung und die üblichen Accelerator-Bausteine wie Netzwerk, Kontakt zu Unternehmen und Investoren müssen die teilnehmenden Start-up dann aber auch 5 bis 10 % Firmenanteile an Arena42 abgeben.

Wir fliegen weiter zum Visionest in den Ruhrpott. Das Visionest, ein Accelerator-Programm der Universität Witten/Herdecke “versteht sich als Nest, in dem unternehmerische Visionen und Ideen ausgebrütet werden können”. Zielgruppe sind gründungsinteressierte Studierende aller Art. “Wir helfen den Gründerinnen und Gründern, ihre Ideen auf Herz und Nieren zu prüfen, sodass Fehler im kleinen Rahmen entdeckt und ausgemerzt werden können, ohne dabei große Kosten zu verursachen”, sagt Tim Kahrmann, Geschäftsführer vom Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW). Der Schwerpunkt des Programms, das neun Monate dauert, sind dabei extrem zielgerichtet und an die Region ausgerichtet. Es geht um “internet-gestützte Ideen, mit der die Digitalisierung im Ruhrgebiet vorangetrieben wird”. Die Team bekommen vom Visionest Räumlichkeiten, Kontakte und Gründungswissen. Im November geht es los.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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