Metasuchmaschine für Ferienhäuser HomeToGo – dieses Start-up sollte man sich merken

Wenn es gut läuft, wird HomeToGo richtig groß. Das Start-up verfügt zum einen über erfahrene Gründer und bekannte Investoren, zum anderen ist das junge Unternehmen in einem sehr spannendem Markt unterwegs. Ein simples Geschäftsmodell hat das Start-up zu guter Letzt auch noch.
HomeToGo – dieses Start-up sollte man sich merken

Das 2014 gegründete Berliner Start-up HomeToGo, eine Metasuchmaschine für Ferienunterkünfte, sollte man sich merken. Nicht nur, weil es von Wolfgang Heigl (früher swoodoo,), Patrick Andrä (früher Home24) und Nils Regge (früher Casamundo) gegründet wurde, die bereits extrem viel Erfahrung haben. Nicht nur, weil Acton Capital Partners und DN Capital kürzlich 6 Millionen Euro in das Unternehmen investiert haben. Sondern vor allem, weil HomeToGo in einem spannenden Markt unterwegs ist und erfahrene Gründer und bekannte Investoren besitzt.

Zielgruppe des Start-ups sind Besserverdienende zwischen 35 und 55 Jahre, die meist Kinder haben und in Hotels Unsummen für ihre Urlaub bezahlten müssten. HomeToGo bietet diesen Kunden eine Metasuchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen. Dabei ist HomeToGo keine Konkurrenz zu airbnb und Co., denn das Start-up fokussiert sich eher auf Menschen, die einen schönen Urlaub verbringen möchten – abseits der Metropolen, die bei airbnb und den vielen Wettbewerbern im Vordergrund stehen. 9flats und Wimdu etwa führt HomeToGo zudem direkt mal auf der Startseite als Partner an. Nach eigenen Angaben durchsucht HomeToGo derzeit über 150 Anbieter. “so dass mehr als 2,8 Million Unterkünfte aus über 200 Ländern zur Auswahl stehen”, teilt das Start-up stolz mit. Die Auswahl ist in der Tat groß. HomeToGo punktet aber vor allem mit der simplen Suchmaske und der übersichtlichen Ergebnisseite. So macht Urlaub buchen fast schon Spaß.

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Die Einnahmequelle von HomeToGo, das vor der Finanzspritze durch Acton Capital Partners und DN Capital von einigen Business Angels bereits 2 Millionen eingesammelt hat, ist ebenfalls schnell erklärt: Die Jungfirma wird von den Partnern für Traffic und Buchungen der Nutzer bezahlt. Die Buchung der Ferienunterkünfte erfolgt dann auch immer direkt bei den jeweiligen HomeToGo-Partnern. In den kommenden Monaten will das junge Unternehmen, das schon 50 Mitarbeiter beschäftigt, weiter wachsen und vor allem expandieren. Aktuell ist HomeToGo in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Spanien unterwegs.

In Deutschland macht Holidu HomeToGo Konkurrenz Holidu wurde 2014 von den Brüdern Johannes Siebers und Michael Siebers gegründet, um die Suche nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern drastisch zu vereinfachen. Siehe dazu auch: “‘Unsere Nutzer sollen immer die richtigen Urlaubsentscheidungen treffen’ – Johannes Siebers von Holidu“.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Frank Petri

    Was soll nochmal der Mehrwert sein ggü. airbnb? Es kann immer nur eine Plattform gewinnen, danach kommt die Nische – diese Nische sehe ich hier nicht? Ich kann bei airbnb genauso als Familie und abseits von Metropolen buchen…



  2. Huptidu

    Was für eine Einleitung!

    Man sollte sich das Startup merken und zwar nicht nur weil es von erfahrenen Gründern geleitet wird, sondern auch weil seine Gründer erfahren sind.

    Grandios!

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