Finanzspritzen Wie ZenMate gleich dreimal Fördergelder einsammelte

EXKLUSIV Mit Fördergeldern kann man als junges Unternehmen so einiges bewegen. Das Berliner Start-up ZenMate sammelte im vergangenen Jahr gleich dreimal Fördergelder ein - insgesamt 878.000 Euro. Mit dem ProFIT-Geldern will das junge Start-up sein Produkt weiter ausbauen.
Wie ZenMate gleich dreimal Fördergelder einsammelte

ZenMate, unser Start-up des Jahres, sammelte nach Informationen von deutsche-startups.de im vergangenen Jahr gleich dreimal Fördergelder ein. Insgesamt 838.000 Euro sackte das junge Unternehmen – mit Unterstützung der förderbar, aus dem Förderprogramm ProFIT der Investitionsbank Berlin (IBB) ein – davon 238.000 Euro als Zuschuss und den Rest als zinsvergünstigtes Darlehen. Zudem gelang es dem Unternehmen zwei Innovationsassistenten zu fördern. Die Fördersumme beträgt dabei zusammen 40.000 Euro.

Mit dem Geld wurde die Anstellung von zwei Hochschulabsolventen gefördert, einer im Bereich Legal & Finance und einer im Bereich Customer Relations & Marketing. Mit dem ProFIT-Geldern will das Start-up sein Produkt weiter ausbauen. “Mit den Mitteln aus Pro FIT sind wir in der Lage, unsere Produktvision für ZenMate weiter mit hoher Geschwindigkeit zu verwirklichen und so etwas wie der ‘Norton AntiVirus für Online-Schutz’ zu werden. Cross-platform und cross-device.”

Zum Konzept von ZenMate: Hinter den sieben Buchstaben verbirgt sich ein simples, aber sehr nützliches Browser-Plugin, mit dem man seine seine Privatsphäre im Internet zu schützen kann, ohne technische Vorkenntnisse haben zu müssen. Mit einem Klick ist jeder Browserinhalt verschlüsselt und die original (IP) Adresse des eigenen Rechners versteckt. Rund um dieses Produkt soll zeitnah eine Produktfamilie für Endnutzer entstehen. Themen sind dabei Privacy, Protection, und Security. Investoren wie der Axel Springer Plug and Play Accelerator, Holtzbrinck Ventures, Project A Ventures, Shortcut Ventures und T-Venture unterstützen das junge Unternehmen bisher auf seinem Weg.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.