Exit in Berlin Grün Software übernimmt Spenden-Start-up spendino

Die Grün Softweare AG schluckt spendino. "spendino ergänzt unser Portfolio optimal. Bisher bieten wir Lösungen für mittlere und große Spendenorganisationen an, durch spendino ergänzt sich unser Angebot um eine einfache Lösung für kleine Spendenorganisationen", sagt Oliver Grün.
Grün Software übernimmt Spenden-Start-up spendino

Das Berliner Start-up spendino, eine Software-as-a-Service Lösung zum Online-Fundraising, wandert unter das Dach der Grün Software AG. An der Übernahme, wurde offenbar schon recht lange gewerkelt. Das Unternehmen aus Aachen übernimmt spendino, 2009 an den Start gegangen, komplett. Künftig tritt das Start-up als Grün spendino im Markt auf. Ein Kaufpreis ist nicht bekannt, dieser dürfte sich aber eher im kleineren Maßstab bewegen.

“spendino ergänzt unser Portfolio optimal. Bisher bieten wir eher umfassende Lösungen für mittlere und große Spendenorganisationen an, durch spendino ergänzt sich unser Angebot um eine einfache Lösung für kleine Spendenorganisationen sowie um ein Plug-and-Play Tool für Online-Spendenkampagnen”, sagt Oliver Grün, Grün-Vorstand und neuer Geschäftsführer von spendino.

spendino wurde von Martin Müller, Florian Nöll und Sascha Schubert ins Leben gerufen. Die IBB Beteiligungsgesellschaft und mehrere Business Angels – darunter Inter.net-Macher Jörn Lubkoll – investierten in der Vergangenheit in das kleine Berliner Unternehmen. Nach eigenen Angaben verfügt spendino über mehr als 200 Kunden – darunter große Namen wie ProSiebenSAT.1-Gruppe, die Welthungerhilfe oder die CDU. Nach der Übernahme bleibt spendino-Mitgründer Schubert weiter als Geschäftsführer an Bord. “Durch das strategische Engagement von Grün können wir unsere Position festigen und ausbauen. Neben vielen Synergien mit dem Kundenumfeld der Grün-Gruppe wird die Weiterentwicklung von spendino gestärkt und für unsere Kunden erhöht sich der Nutzen und der Investitionsschutz”, sagt Schubert.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.